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| OT: Paranoid |
| ca. 90
Minuten |
| USA 2001 |
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| Regie |
| Ash Smith |
| Darsteller |
Shanda
Lee Belser
Brandon O´Dell
Summer Sloan Lapann
u.a. |
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Sugar Hill ist eine kleine verschlafene Stadt,
in den vereinigten Staaten von Amerika. Dort wurde vor einigen Jahren ein
Gruselkabinett an der Highschool eingerichtet, was zusätzliche Gelder für
einen Abschlussausflug einbringen sollte. Doch leider geschahen schlimme
Dinge in der Gruselattraktion und schon bald wurde der Horror ernste
Realität. Der sogenannte „Gewissens-Killer“ ging in der kleinen Stadt
um und tötete mehrere Jugendliche, woraufhin das Geisterhaus geschlossen
wurde.
In der Gegenwart hat die hübsche Sara gerade einen Bericht über die
schlimmen Ereignisse geschrieben, um ihren Schmerz zu verarbeiten. Ihre
Zwillingsschwester war nämlich unter den Opfern und sie selbst musste auch
Bekanntschaft mit dem maskierten Serienmörder machen. Als der Bericht eines
Tages in der lokalen Presse erscheint, geschieht etwas womit niemand rechnen
konnte!
Der Massenmörder geht wieder um und hat ein junges Mädchen und ihre Eltern
getötet. Schon Bald ist Sara Gesprächsthema Nummer eins, denn es ist schon
sehr zufällig, dass der Bericht und der erste Mord am gleichen Tag die
Stadt in einen paranoischen Zustand versetzen. Die Polizei ist für Sara und
ihre Freunde keine wirkliche Hilfe, da die nicht an das Phänomen des
maskierten „Gewissens-Killer“ glauben und einen anderen Weg zur
Aufklärung des Falls suchen.
Bald geschehen weitere Morde und Sara muss hilflos mit ansehen wie Bekannte
und Freunde von dem psychopatischen Mörder umgebracht werden. Als
unerwartet das Gruselkabinett wieder eröffnet wird und sich einige Leute,
Sara eingeschlossen, da treffen, kommt es zum unvermeidlichen Treffen
zwischen Mörder und Opfer... Doch wer kann überleben und wer ist der
Mörder? |
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Die Geschichte hört sich einfallsreicher an,
als sie es eigentlich ist. Teenie-Slasher hat es in der Vergangenheit ja zu
genüge gegeben und einen gravierende Unterschiede zwischen der „Scream“
Trilogie und diesem Werk sind nicht unbedingt festzustellen. Ein minimaler
Unterschied ist sicherlich das es in „Paranoid Nightmare“ nicht eine
lustige Szene gibt, was bei der Wes Craven Produktion ja etwas anders war.
Für eine gute Atmosphäre haben die Macher gesorgt, in dem sie viele
dunkele Passagen und reichlich Spannung in diesen Film eingebaut haben. Aber
wie ich bereits erwähnte, sind Spannungspassagen ähnlich wie bei dem
Vorbild gestrickt, sodass sich ein geübter Gucker eigentlich schon denken
kann was es als nächstes zu betrachten gibt. Das soll die Qualität des
Film aber nicht schmälern, da er über die kompletten 90 Minuten gut zu
unterhalten weiß.
Als Schauspieler wurden ausschließlich unbekannte Jugendliche gewählt, die
mich bis auf eine Ausnahme nicht sonderlich beeindruckt haben. Shanda Lee
Belser, welche die Hauptdarstellerin Sara spielt, scheint entweder beim Dreh
gut draufgewesen zu sein oder sie hat ein wirkliches Schauspieltalent und
man wird ihren Namen zwangsweise noch öfter im Filmgeschäft hören.
Wer bei diesem Streifen nach Splattereinlagen sucht, der wird nichts
brauchbares finden. Es gibt ein, zwei Szenen in denen mit einem Messer in
diversen Körpern rumgestochert wird, dass wird aber Kamera- und
Effekttechnisch nicht ausgereizt. Ein FSK 18 ist schon sehr hoch angesetzt
aber ich denke das es im großen und ganzen in Ordnung geht und immerhin ist
der Film dafür ungeschnitten.
Bleibt mir nur zusammenfassend zu sagen, dass „Paranoid Nightmare“ einer
der besseren Horrorfilme ist, auch wenn er nur eine Billigproduktion in
einem modernen Subgenre ist. Der Film unterhält über 90 Minuten, setzt den
Zuschauer in eine Spannungsstimmung und das ist doch genau das was wir
erwarten wenn wir uns einen Film aus der Videothek ausleihen oder ihn sogar
kaufen.
Horrorfans sollten „Paranoid Nightmare“ schon gesehen haben, Freude der
„Scream“ Teile werden sich aber wohl ehr langweilen. |
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