Shocking Asia III

Informationen

OT:Shocking Asia III

ca.94 Minuten

Hongkong 1995

Regie

  • Takafumi Nagamine
Darsteller

Shocking Asia III

Story

Bei „Shocking Asia III“ handelt es sich um einen Dokumentationsfilm über seltsame Dinge im Fernen Osten. Da keine wirkliche Story vorhanden ist folgt nur der Covertext:

„Was Sie hier sehen, wird in keinem Reiseführer über den geheimnisvollen Fernen Osten auch nur ansatzweise erwähnt. Der Film blickt schonungslos hinter die Kulissen, zeigt bizarre, sexuelle Praktiken und schockierende Rituale – ungestellt, ungeschminkt, extrem. Ob Sie sich die provozierende und nach unserem Verständnis oft abartigen Bilder dieses sensationellen Film-Dokuments zutrauen, müssen Sie selbst entscheiden.“

Kritik

Oh ja! Endlich zeigt uns mal jemand Sachen, die wir niemals sehen wollten!

Oder hat wirklich jemand Interesse an den sexuellen Neigungen unserer asiatischen Freunde? Oder wie man dort feiert? Oder was man in asiatischen Sexshops kaufen kann? Na ja… möglicherweise scheint es für solche Sachen ein Publikum zu geben, ansonsten wäre wohl keine Veröffentlichung in unseren Breitengraden zustande gekommen…

In „Shocking Asia III“ wird auf jeden Fall auf einige gewöhnliche und ungewöhnliche Sachen eingegangen und es werden durchaus bizarre Bilder gezeigt, die nicht immer appetitanregend sind. Während der Anfang mit einigen langweilenden Worten und Bildern vom Karneval langweilt, geht es wenige Minuten später das erste Mal in einen asiatischen Sexshop, wo sich einige Herren die Vakuumverpackten Slips einiger Frauen zu kaufen, an denen sie dann voller Genuss schnüffeln…

Etwas weniger genussvoll geht es dann in der nächsten Szene ab, da eine thailändische Kuh gezeigt wird. Wie man sich denken kann, handelt es sich bei dem Vieh natürlich um keinen gewöhnlichen Vertreter seiner Art, sondern einen der fünf Hufen trägt. Wer sich bei diesem Anblick noch nicht genug ekelt, kann dann den Worten des Sprechers lauschen, der irgendeinen Müll von Teufel, Schlachten, und heiligen Kühen erzählt. Natürlich wird das Tier auch solange mit der Kamera fixiert, bis es sich entledigen muss, denn es handelt sich ja hierbei um eine durch und durch schockierende Reportage…

Richtig schockierend wird es dann aber später, als es nach Tokio geht, wo sich die Einheimischen ihrem Hobby hingeben. Das dort Karaoke an der Tagesordnung steht ist ja nichts neues, aber sensationell und überaus schockierend ist, dass die Männer und Frauen sich an den Beinen aufhängen lassen und dann losträllern… Noch schockierender ist allerdings, dass es offensichtlich Frauen gibt, die sich vorher keine Gedanken machen und im Rock zum Auftritt gehen…

Und wo wir gerade beim Thema sind, wird gleich im Anschluss darüber berichtet, wie asiatische Männer wildfremden Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln unter die Röcke fassen. Ein Grabscher berichtet dann von seinem schockierenden Grabschleben und ein Geschäftsmann präsentiert sein Geschick, indem er ein Grabschlokal eröffnet in dem Männer, gegen ein gewisses Entgeld, ihren Neigungen nachgehen können.

Richtig schockierend an der Sache ist aber, dass nach diesen Szenen erst ein fünftel der Gesamtlauflänge des Videobandes vorüber sind und die sensationellen Reportagen kein Ende zu nehmen scheinen. Man bekommt noch Sachen wie versteinerte Leichen, Hühnerschlachtungen, Frauen die Schweine säugen, Männer die sich Sachen unter Schmerz in den Körper schieben, Alligatorkämpfe und natürlich eine Menge Sex zu sehen. Aber eine richtige Unterhaltung will nicht aufkommen, da man die Sensationsgier der Macher spürt, die nichts anderes als zusammenhanglose Bilder präsentieren, die meist geschmacklos und wenig repräsentativ sind. Höchstwahrscheinlich könnte man auch ein „Shocking Europe“ oder „Shocking Amerika“ (Was die Teile von „Das ist Amerika“ ja durchaus sind) drehen, wobei wohl ein gleicher Mist rauskommen würde.

„Shocking Asia III“ ist also ein Sparfilm (Da man ihn sich sparen kann) und glücklicherweise wurde er für den deutschen Markt geschnitten. Man erkennt zwar nicht unbedingt das Etwas fehlt und das FSK 18 ist aufgrund der Sex- und Gewaltdarstellung in Ordnung, außerhalb unserer Bundesrepublik gibt es aber eine Version, die acht Minuten länger dauert. Allerdings wären diese acht Minuten sicherlich nur reine Zeitverschwendung, da „Shocking Asia“ wirklich als filmischer Mist betrachtet werden darf. Es gibt keine Spannung, keinen Unterhaltungswert und andauernd werden irgendwelche Bilder gezeigt, die niemand sehen will….

Bewertung

SplatterShocking Asia III
SpannungShocking Asia III
StoryShocking Asia III
EkelfaktorShocking Asia III
AtmosphäreShocking Asia III
GesamtShocking Asia III

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