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In einer Klosterschule für Mädchen geht der
Schrecken umher: In den letzten Jahren sind dort 11 Mädchen auf mysteriöse
Weise verschwunden und niemand scheint diese Verbrechensserie aufdecken zu
können. Eines Tages bricht erneut Panik unter den Nonnenschülerinnen aus,
als ein totes Mädchen, aufgehängt an einem Glockenseil, aufgefunden wird.
Der neue Sheriff des Städtchens, Jack Gates, hat zwar einige private
Probleme, die ihn sichtlich behindern, er stürzt sich aber voller
Tatendrang in die Ermittlungen und ist gewillt den Fall aufzulösen. Dies
stellt sich allerdings als nicht sonderlich einfach dar, denn obwohl er mit
der Novizin Christina eine Unterstützerin hat, bereitet ihm die Spurensuche
arge Probleme.
Das Kloster bietet dem Killer nämlich ungeahnte Zugriffsmöglichkeiten, da
an der Errichtungsstelle vorher zwei andere Gebäude standen und es dadurch
unzählige Tunnel gibt, die noch nicht alle bekannt sind. Als es dann zu
weiteren Morden kommt, sieht es für den Sheriff nicht sonderlich gut aus.
Doch Christina ist in Wirklichkeit keine Novizin, sondern eine verdeckt
agierende Privatdetektivin, die in den Mordfällen eine Verbindung zu
bereits verstorbenen und damals sehr verhassten Oberschwester sieht... |
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Nun, der Film verspricht sicherlich weniger,
als sich erahnen lässt. Zwar gibt es mit David Keith und Alyssa Milano zwei
namentlich bekannte Schauspieler, eine nette Kulisse und auch eine Story mit
Potential, die Umsetzung ist allerdings als weniger gelungen zu betrachten.
Denn gleich nach dem ersten Mord, der zwar keinen Zombie aber immerhin ein
nettes, junges Mädchen am Glockenseil baumeln lässt, geht es bergab –
und das nicht zu knapp.
Von nun an setzt David Keith dem Film nämlich seinen Stempel auf und es ist
in mehr als nur einer Szenen zu sehen, dass er mit der Rolle offensichtlich
überfordert ist. Sicherlich kommt zum Tragen, dass seine
Synchronisationsstimme nicht sonderlich gelungen klingt, es ist ihm aber
auch anzusehen, dass ihm die Rolle des „harten“ Polizisten, der eine
raue Vergangenheit hat, nicht liegt. So entsteht der Eindruck, dass sich ein
Fremdkörper im Film befindet, der dem Film nicht gerade gut zu Gesicht
steht.
Allerdings ist nicht nur der Protagonist Schuld an dem schlechten
Gesamteindruck. Denn Spannung ist eigentlich nur selten vorhanden und die
Täterfrage wird sehr früh beantwortet. Zwar nicht direkt, doch wenn man
halbwegs aufpasst kann man erahnen wer der Täter ist und das ist für einen
Horrorstreifen sicherlich nicht dienlich, denn ein überraschendes Ende kann
noch so manchen schlechten Film rum reißen.
Zudem ist es etwas störend, dass andauernd irgendwelche Liebesszenen
gezeigt werden, die mächtig ausgeschlachtet sind und nicht gerade eine
geringe Lauflänge des Films für sich beanspruchen. Männliche Zuschauer
werden sich sicherlich über die finale Liebesszene freuen, in der Frau
Milano sich fast gänzlich von ihrer klosterschülerischen Kleidung trennt,
doch retten kann das den Film mit Sicherheit nicht.
Insgesamt bleibt also nur zu sagen, dass „Sins – Mörderische Vergebung“
eine Enttäuschung ist, da der Film eigentlich viel mehr Potential hatte.
Aber so ist und bleibt er ein Stück Schmuddelhorrorfilm, den man eigentlich
niemanden so richtig empfehlen will, auch wenn es eine Menge schlechtere
Streifen in diesem Genre gibt. |