The Witches

Informationen

OT:The Witches

ca.87 Minuten

GB 1966

Regie

  • Cyril Frankel
Darsteller

  • Kay Walsh
  • Alec McCowen
  • Duncan Lamont
  • u.a.

The Witches

Story

Gwen ist als Englisch-Lehrerin in Afrika unterwegs und muss dort seltsame Sachen mit ansehen. Ein Schamane verbreitet Angst und Schrecken und irgendwann hat die Frau genug von dem Terror. Völlig verängstig beschließt sie in ihre Heimat zurückzukehren und sie hat Glück, denn in einem verschlafenen englischen Nest bekommt sie einen Lehrerjob, auf den sie sich beworben hatte.

Gwen ist glücklich, da sich viele auf den Job beworben hatten und stürzt sich voller Tatendrang in ihre neue Arbeit. Die Bewohner des Örtchens machen auf sie allerdings einen seltsamen Eindruck, da hier offenbar jahrelang Inzucht betrieben wurde und das nicht spurlos an den Einwohnern vorbeigegangen ist. Im Hauptaugenmerk hat die Lehrerin eine junge Schülerin, die aufgrund der einseitigen Vermehrung geistig zurückgeblieben ist. Die anderen Bewohner scheinen etwas mit ihr vorzuhaben und sehen es nicht gerne, dass sie mit einem gleichaltrigen Jungen anbändelt.

Je intensiver Gwen die Situation beobachtet, desto mehr Indizien fallen ihr auf, die für ein Jungfrauenritual oder ähnliches sprechen. Sie findet jetzt auch vermehrt Gegenstände, die sie an ihre grausame Zeit in Afrika erinnern…

Kritik

Mit „The Witches“ kann man wieder mal einen der guten, alten Hammer-Filme, auf DVD betrachten. Die alten Schinken haben ja sicherlich ihre Qualitäten und von ihnen geht, beim Betrachten, auch immer etwas besonderes aus. In „The Witches“ stehen Hexenkünste im Vordergrund, wie man ja am Titel erahnen kann, ein interessantes Thema, dass hier aber leider etwas blass dargestellt wird.

Zu Anfang macht die Lehrerin, die von der Oscar-Preisträgerin Joan Fontaine brillant gespielt wird, Bekanntschaft mit einem afrikanischen Schamanen, der sie durch seine Zauberkünste erfolgreich verjagt. Als sie sich dann in England in Sicherheit wähnt, geht das ganze Spielchen erneut los, allerdings mit einheimischen Hexen. Man sieht also die ganze Zeit, wie die Protagonistin in Angst lebt, sich beobachtet fühlt und Panikattacken bekommt. Für die Spannung ist das sicherlich nicht schlecht, denn es gibt zahlreiche Momente, in denen man geneigt ist mitzuzittern.

Die Atmosphäre ist dicht und wird durch einige, für die 60er Jahre typische, Musik untermalt. In Kombination mit den Spannungsmomenten ist das eine gesunde Mischung, die einfach Spaß macht. Allerdings kommt auch zu einigen Einlagen, die weniger Spaß machen, da sie schlichtweg langweilig sind. Besonders die Phase als die Lehrerin ihre neue Schule besucht zieht sich mächtig hin. Hier erfährt man zwar einige interessante Sachen über das Dorf und seine Bewohner, doch insgesamt gesehen fehlt es einfach an Action, oder fesselnden Dialogen.

Spezialeffekte gibt es eigentlich keine, dass wundert aber nicht, da der Film mit einem FSK 12 ausgeschrieben ist. In einer Szene sieht man wie eine etwas entstellte Wasserleiche ins Dorf getragen wird, was zwar nicht wirklich realistisch aussieht, aber zu der Zeit als der Film das erste Mal veröffentlich wurde, sicherlich für Aufregung gesorgt hat. Der restliche Horror spielt sich in den Köpfen der Schauspieler ab, die im großen und ganzen eine solide Arbeit erledigt haben. Der ein oder andere hat seine Rolle zwar etwas zu ernst genommen, sodass er etwas overacted, aber das kennen wir ja aus dieser Zeit…

Alles in allem ist der Film sicherlich nicht schlecht, aufgrund der etwas langweiligen Szenen sinkt der Unterhaltungswert aber. Freunde der Hammerfilme werden mit ihm trotzdem viel Spaß haben und das auf einer wirklich sehr guten DVD!

Bewertung

Splatter The Witches
Spannung The Witches
Story The Witches
Ekelfaktor The Witches
Atmosphäre The Witches
Gesamt The Witches

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