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„The Vampire Hunter“, ist ein B-Movie,
für den offensichtlich nicht viel Geld zur Verfügung stand. Das ist der
erste und bleibt auch der letzte Eindruck nach Betrachtung des Werks von
Regisseur James Eaves, der immerhin schon für die gute Produktion „Diagnosis“
(2001) und den unbekannten Genre-Beitrag „Hellbreeder“ (2003)
verantwortlich war.
Die Grundidee von „The Vampire Hunter“, ist sicherlich nicht die
schlechteste, die Umsetzung macht einem allerdings Angst. Seltsamerweise
sehen manche Einstellungen recht professionell aus, bei anderen muss sich
der Betrachter aber unweigerlich mit einem leichten Klapps auf die Stirn
davon überzeugen, dass er wach ist und solch einen Unsinn nicht geträumt
hat. Selbst Freunde von Billigstproduktionen bekommen hier noch etwas zu
sehen, was sie wohl zuvor noch nie gesehen haben. Klar, wenn kein Geld da
ist, ist es schwierig etwas vernünftiges herzustellen. Aber man kann
immerhin im Umfang seines Kapitals handeln und nicht so tun, als ob man
einen 100 Million Dollar Streifen dreht.
Diesen Eindruck hat man nämlich manchmal und wenn man es genau nimmt, ist
das ganz schön peinlich für die Macher. Wenn man zum Beispiel irgendwelche
Kämpfe sieht, von denen es viel zu viele gibt, sieht das Duellieren echt
bescheuert und unglaubwürdig aus. Ebenso wie die zahlreichen CGI Effekte,
die wirklich unter alles Sau sind. Jedes Computerspiel hat heute bessere
Effekte. Da möchte man echt mal Mäuschen spielen und zuhören, was die
Herren und Damen Zuständigen beim Schnitt dazu sagen. Sagen sie wohl: „Ist
echt gut geworden“ oder eher „Meine Güte. Diesen Schrott wird sich
bestimmt niemand freiwillig angucken“. Letzteres macht wohl eher Sinn.
Und das ist echt schade, da die Idee, wie bereits erwähnt, gar nicht mal so
schlecht ist und einige Stellen auch durchaus gut zu beobachten sind. Sehr
gut gelungen sind die Rückblenden, die auch einiges an Informationen
transportieren. Es gibt auch interessantes Drumherum, das stellenweise
richtig Spaß macht. Aber dann gibt es immer wieder diese Aussetzer. Auch
bei den Darstellern sind einige Sachen zu beobachten, die man sonst nur in
extrem wenigen Produktionen zu Gesicht bekommt. Und die siedeln sich meist
freiwillig in der Trash-Ecke an. Bis auf ein, zwei Ausnahmen ist nur Schrott
am Set. Auch hier muss es für die Beteiligten peinlich gewesen sein, sich
das aufgenommene Material noch einmal anzugucken. Zum Beispiel als unsere
Hauptdarstellerin unsanft zu Boden gehen muss, man als Betrachter aber
schnell merkt, dass sie sich nicht wehtun will. Und wie gesagt, dass Ganze
versucht ernst daherzukommen, was der Sache sämtliche Witzigkeit nimmt.
Freunden von Billig-Produktionen wird „The Vampire Hunter“ sicherlich
nicht das geben, wonach man allzu oft sucht. Kreativität. Die Logik-Fehler
in der Handlung, die Darsteller und das miese Drumherum kann man ja noch
vergessen, aber wenn der Film eiskalt auf Möchtegern-Hollywood-Produktion
macht, ist der Spaß vorbei. Es wird zwar versucht durch einige coole
Sprüche Spaß in die Sache zu bringen, dies gelingt aber nicht wirklich.
Auch kommt keinerlei trashige Note auf.
Es ist eigentlich schade, dass aus „The Vampire Hunter“ nicht mehr
geworden ist als ein Filmchen, dass wohl in den Regalen der Verkaufshallen
und Videotheken verrotten wird. Und das nicht zu Unrecht. Potential steckt
in der Geschichte, doch die stümperhafte Umsetzung macht viel kaputt. |