Tuberkulose

Informationen

og_title OT: Tuberkulose
origin_date
  • Deutschland
  • 2007
duration ca. 63 Minuten
Regie Maik Ude
Darsteller Maik Ude Boris Klemkow Arnold Duda Sebastian Sauerländer Franziska Sauerländer
Bildformat
  • 1
  • 33:1
Tonformat Deutsch MPEG 2.0
Sprachen Deutsch
Untertitel
Ländercode Tuberkulose
Freigabe Ungeprüft
Tuberkulose

Story

Kernpunkt der zahlreich durcheinandergewuselten Geschichten ist eine Familie, die alles andere als Ottonormalbürger repräsentiert. Mama & Papa haben sich nicht mehr lieb und der vernachlässigte Sohn hat nicht viel mehr zu tun, als sich Killerspielen auf seinem PC und Horror-Filmen hinzugeben. Klar, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Neben diesem Hautplot bekommt man einen draufgängerischen Jugendlichen beim Hamburger essen, zwei ältere Arbeitskollegen beim Saufen und weiteren Unfug der groben Sorte zu sehen.

Tuberkulose Tuberkulose

Kritik

Was will man von einem Film erwarten, der von seinen Machern als „Sammelsurium an total bekloppten übertriebenen Szenen“ beworben wird? Eine Menge groben Unfug! Und das bekommt man bei der Betrachtung von „Tuberkulose“ in der Tat geboten. Einige Handlungsstränge werden verfolgt: Mal witzig, mal weniger witzig – Mal lustig und mal weniger lustig – Mal blutig und mal weniger blutig. Doch alle haben sie die Gemeinsamkeit, dass sie miteinander wenig zutun haben und alle völlig bescheuert sind. Mal sieht man einen Herbert Knebel Verschnitt mit seinem Kollegen beim Saufen. Dann so etwas wie Helge Schneider beim rumblödeln und sonst auch ziemlich abgedrehte Typen. Eine Charakterbeschreibung gibt es natürlich ebenso wenig wie ein professionelles Auftreten vor der Kamera. Doch durch die absolut übertriebene Art fallen die schauspielerischen Defizite nicht schwer ins Gewicht. Was der Hintergrund für die Geschichte des Films ist, kann nur erahnt werden. Der Tipp von dieser Stelle lautet: Bierlaune. Denn ein roter Faden ist ebenso wenig zu erkennen wie das Vorhandensein eines Drehbuches. Man hat wohl aus purem Spaß an der Freude einen semiprofessionellen „Old School“ Amateurfilm gedreht, der an die guten alten Zeiten der Ittenbach und Co erinnern soll. Zumindest in etwa. Neben einigen (gewollten?) Schwächen gibt es aber auch ganz klare Stärken, die zeigen, dass Regisseur Ude schon eine ganze Weile Filme macht. Bei den Filmen „The Butcher 3 – Zombies im Blutrausch“ (2005), „The Butcher 2“ (2001), „Du blutiges Schwein“ (2003), „Die Scheiß blutigen Zombies“ (2002), „The Butcher (1991)“ hatte er genug Zeit um sich gute Fähigkeiten anzueignen. Besonders gut sind der pfiffige Schnitt, die dröhnende Musik und einige Videoeffekte. Mit letzteren hätte man vielleicht aber etwas sparsamer mit umgehen können, da sie auf Dauer doch ein wenig nerven. Auch gut sind die sparsam verteilten Splatter-Effekte. Technisch auf einem hohen Niveau, kurbeln sie den Unterhaltungswert des Streifens an. Wer hinter „Tuberkulose“ allerdings ein Splatter-Gemetzel erwartet, ist auf dem Holzpfad. Eigentlich sollte der Film, den Regisseur Maik Ude innerhalb von zwei Jahren drehte, „Jans stramme Hosen“ heißen, doch kurz vor der Fertigstellung entschied man sich für den reißerischen Titel „Tuberkulose“. Warum darf nur vermutet werden. Denn einen Sinn ergeben beide Titel nicht. Ob der Film nun eine „Durchgeknallte Komödie“ (O-Ton Maik Ude) oder doch eher ein grenzdebiles Potpourri von aneinandergereihtem Schwachsinn ist, ist wohl Auslegungssache und eine Frage des Geschmacks. Fest steht aber, dass der Film durch die ständigen Abwechslungen in der Handlung, über keinerlei Längen verfügt. Aus technischer Sicht ist er in Ordnung und die DVD für eine No-Budget Produktion sehr gut. Hätten sich die Macher beim Drehbuch etwas mehr Mühe gegeben, um einige Dummdialoge mit Inhalten auszufüllen und einige der zahlreichen Ekelszenen weggelassen, hätte der Film an dieser Stelle sicherlich etwas besser abgeschnitten. Aber er bleibt im Bereich einer Empfehlung, zumindest für die Leute, die auf groben, aber unterhaltsamen, Unfug stehen. Denn der Film hat etwas, auch wenn nicht genau bestimmt werden kann was…

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DVD

Die DVD, die mit einem sehr cool animierten Menü daherkommt, bietet eigentlich mehr als man von dieser Silberscheibe vorab erwarten kann. Es gibt ein etwa 10minütiges Making Of, bei dem der Betrachter hinter die Kulissen gucken kann. Man merkt direkt die Spontaneität beim Dreh, was sehr sympathisch rüberkommt. Des Weiteren gibt es den Kurzfilm „Du blutiges Schwein“ und Trailer. Zudem gibt es noch eine Slideshow. Bild und Ton sind für einen Amateurfilm, der mit Amateur-Klamotten aufgenommen wurde, entsprechend. Allerdings gibt es eine Menge Filme dieser Sorte, die qualitativ minderwertiger sind.

Bewertung

Splatter Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Spannung Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Story Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Ekelfaktor Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Atmosphäre Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Ton Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Bild Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Extras Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
Gesamt Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose Tuberkulose
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