Headhunter: The Assessment Weekend

Informationen

Drehland Deutschland
Drehjahr 2010
Laufzeit ca. 94 Minuten
Regie Sebastian Panneck
Darsteller Manuel Cortez Mareike Fell Clayton Nemrow Maverick Queck u.a.
Bild
  • 2
  • 20:1 (16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
  • Deutsch
  • Englisch
LC 2
FSK 18
Headhunter: The Assessment Weekend

Story

Sechs Studenten erhalten die Möglichkeit, an einem Bewerbungs-Seminar einer Headhunter-Firma teilzunehmen. Dieses findet in den osteuropäischen Wäldern statt. Die Studenten lernen sich beim Marsch zur Destination kennen. Als sie das Lager erreichen staunen sie nicht schlecht. Irgendjemand hat die Zelt-Ansammlung zerstört, die ihnen als Unterkunft dienen soll. Dies ist kein gutes Zeichen, aber nichts im Vergleich dazu, was noch folgen soll…

Headhunter: The Assessment Weekend  Headhunter: The Assessment Weekend

Kritik

Sebastian Panneck machte sich 1992 einen Namen, als er „Urban Scumbags vs. Countryside Zombies“ auf den Markt brachte. Gerade zu jener Zeit, als Ittenbachs „Burning Moon“ erschien und die Amateur-Freunde gierig nach neuem Material lechzten. 18 Jahre dauerte es dann, bis Panneck seinen zweiten Film in den Kasten gebracht hat.

„Headhunter: The Assessment Weekend“ heiß er, ein Werk, was auf den ersten Blick ein wenig an „Severance“ erinnert. In der ruhigen ersten halben Stunde bekommt man einige Informationen präsentiert, die ein bisschen an den genannten Film von Christopher Smith erinnern. Einige Leute, die schon wie Arbeitskollegen wirken, streunen durch Wälder und Fluren, um zum Zielort des Survival-Aufenthalts zu gelangen. Es wird viel gequatscht und dabei versucht, eine intensive Charakterisierung durchzuführen. Was leider nicht unbedingt interessant ist und auch die Absichten der Verantwortlichen nicht gut umsetzten kann. Denn man merkt schnell, dass der Film besonders an einem leidet: Den Darstellern. Die sind durch die Bank grausam zu betrachten. Hinzu kommt, dass die Synchronisation nicht sonderlich passend ist. Der Film stammt zwar offiziell aus Deutschland, wurde aber in Englisch aufgenommen.

Zu Beginn hat man noch den Eindruck, als würde professionell gearbeitet. Immerhin hat Regisseur Panneck ja 18 Lehrjahre hinter sich und in dieser Zeit hat er sicherlich den einen oder anderen Film betrachtet. Der Vorspann sieht auf jeden Fall genial aus. Auch der Beginn des Films lässt hoffen. Technisch gut eingebracht ist auch die Anfangsszene, wo die Notenbesten für das Seminar ausgewählt werden. Doch da wird einem bereits klar, dass der Film mit seinen Darstellern zu kämpfen hat.

Und das hat er. Je intensiver das Geschehen wird, desto mehr gehen einem die Protagonisten auf den Zwirn. Da auch keine wirklich interessante Story hinter dem Ganzen zu stecken scheint, zieht sich das Geschehen ein wenig wie Kaugummi. Dialog folgt auf Dialog. Spannung ist kaum vorhanden. Ganze 60 Minuten muss man dann aushalten, bis dem Horror-Fan Bilder geliefert werden, die man gerne sehen möchte. Denn der Ausflug wird glücklicherweise doch noch „Ein blutiger Betriebsausflug“. Wie bei „Severance“ eben.

Es kommt zu einigen Splatterszenen, die zwar technisch nicht die allerbesten sind, aber glücklicherweise eine Menge Schwung in den Streifen bringen. Man langweilt sich nicht mehr und regt sich auch nicht mehr so über die grenzwertigen Darstellungskünste auf. Man fragt sich bloß, warum man seitens der Macher nicht eher auf Spezialeffekte gesetzt hat. Die zähe erste Stunde hätte man locker in interessanteren 15 Minuten wiedergeben können.

Somit ist es logisch, dass „Headhunter: The Assessment Weekend“ keine gute Bewertung bekommen kann. Er hat einfach zu viele Schwächen, die einem beim Gucken keinerlei Freude bereiten. Allen voran natürlich die Darsteller. Eventuell haben diese noch einen Chance einen Preis für die schlechteste Gesamtdarstellung in einem Film abzuräumen. Verdient hätten sie ihn…

Headhunter: The Assessment Weekend  Headhunter: The Assessment Weekend

DVD

Bild- als auch Tonqualität sind nicht von bester Güte. Gehen aber in Ordnung. Immerhin hat man es hier ja auch nicht mit einer Hollywood-Produktion zu tun. Für die Extras gibt es eine komplette Bonus Disc, die über einen reichhaltigen Inhalt verfügt: Es gibt Deleted Scenes mit optionalem Audiokommentar (25:41 Minuten), ein circa 15minütiges Making Of, etwa 13 Minuten Casting-Szenen, Interviews (35:52 Minuten), einen Kurzfilm namens „Leaving Grey“ (13:16 Minuten), Actors On Set (10:39 Minuten), Bloopers (07:05 Minuten), den Trailer zum Film und abschließend ein Special namens „USCZ („Urban Scumbags vs. Countryside Zombies“) Reanimated“ (08:55 Minuten). Das ist eine Menge Material bei dessen Zusammenstellung man sich offensichtlich viel Mühe gegeben hat.

Bewertung

Splatter Headhunter: The Assessment Weekend
Spannung Headhunter: The Assessment Weekend
Story Headhunter: The Assessment Weekend
Ekelfaktor Headhunter: The Assessment Weekend
Atmosphäre Headhunter: The Assessment Weekend
Tonqualität Headhunter: The Assessment Weekend
Bildqualität Headhunter: The Assessment Weekend
Zusatzmaterial Headhunter: The Assessment Weekend
Gesamteindruck Headhunter: The Assessment Weekend

Ähnlicher Film:

  • Severance – Ein blutiger Betriebsausflug

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