Destination Death

Informationen

Drehland Italien
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 80 Minuten
Regie Francesco Gasperoni
Darsteller Armand Assante Harriet MacMasters-Green Antonio Cupo Manuela Zanier u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 18
Destination Death

Story

Eine Gruppe Studenten befindet sich auf einer Reise durch Marokko. Als sie mit einem Bus auf der Straße unterwegs sind, kommt es zu einem kleinen Unfall, der aber große Folgen haben soll. Nachdem sich zwei Autos tuschiert haben, rennt eine Frau mit einem eingepackten Baby weinend auf die Straße. Eine der Studentinnen will ihr helfen, dabei wird ihr unbemerkt ihre Foto-Kamera entwendet.

Als die Helferin den Verlust bemerkt, besorgt sie sich in einem Geschäft ein neues Aufnahmegerät. Sie bekommt eine alte Polaroid-Kamera, mit hohem Wert, fast geschenkt. Doch die Sofortbildkamera trägt ein mörderisches Geheimnis in sich, welches die Studenten bald am eigenen Leib erfahren sollen…

Destination Death  Destination Death

Kritik

Beim Hören des Titels „Destination Death" könnten Gelüste geweckt werden, die der Film nicht ganz bedienen kann. Das Cover der deutschen DVD spricht von einer Mischung aus „Final Destination“ und „Freitag dem 13.“. Irgendwie mag das ja auch stimmen. Aber nur irgendwie. Der Streifen, der im Original den sinnigeren Titel „Smile“ trägt, besitzt einiges an Selbständigkeit und hat es eigentlich gar nicht nötig mit den Genre-Klassikern verglichen zu werden. Die Verkaufszahlen werden aber wohl nicht unter der Dampfhammer-Analogie leiden…

Kommen wir zum Film: Man merkt relativ schnell, dass man keine Million-Produktion vor den Augen hat. Debüt-Regisseur Francesco Gasperoni muss sparsam am Set umgehen, was man gleich an den Protagonisten feststellen muss. Nicht weil diese übelst schlecht sind, sondern weil sie etwas zu alt sind um die Studentengruppe glaubhaft in den Kasten zu bekommen. Für gute junge Akteure war offensichtlich kein Geld da. Da man es aber trotzdem mit guten Darstellern zu tun hat, die ihre Rollen durchaus authentisch spielen, kann man dies verkraften.

Die italienische Produktion kommt einerseits mit der bereits angesprochen Eigenständigkeit daher, allerdings sind Parallelen zu anderen Filmen nicht zu leugnen. Dies darf natürlich erwartet werden, da ein Film dieser Güte sicherlich nicht das Horror-Genre neu erfindet. Die Geschichte kann man auf jeden Fall nett verfolgen. Und da man lange nicht so recht weiß, was Sache ist, bleibt die Spannung beim Betrachter auf einem soliden Niveau.

Die Geschichte kommt ohne die großen Spannungsmomente aus und geschockt wird auch nur selten. Die Atmosphäre ist okay. Dialoge stehen oft im Vordergrund, allerdings ohne die Ohren des geneigten Horror-Fans zu langweilen. Trotz dass in der ersten Hälfte nicht allzu viel passiert, ist eine gewisse Kurzweiligkeit zu spüren.

Oft kennt man dieses Gefühl aus Slashern, wo man sich von einer Schlacht-Szene zur nächsten hangelt. Ganz so ist das hier nicht. Natürlich geht es im Großen und Ganzen auch darum, die Gruppe zu dezimieren, die Gewalt steht hier aber nicht an erster Stelle. Die richtig fiesen Szenen bleiben einem erspart. Es wird quasi mehr im Off getötet als im On. Das, was man zu sehen bekommt ist aber nett anzusehen.

Was unterm Strich übrig bleibt ist ein netter Horror-Film für zwischendurch, der irgendwo im Mittelmaß seinen Platz sucht und findet. Seine italienischen Wurzeln sieht man ihm nicht an. Für einen Party-Film mit Freunden taugt er sicherlich nicht so sehr, wie für eine kurzweilige Betrachtung zwischendurch.

Destination Death  Destination Death

DVD

Die DVD aus dem Hause Sunfilm kommt in einer soliden Bild- und Tonqualität daher. Die Schärfe des Bildes reicht nicht bis ins kleinste Detail, für einen Film dieser Gattung ist das aber mehr als okay. Bei Sound gibt es prinzipiell nichts zu beklagen. Bei den Extras wurde etwas gespart, was nicht verwunderlich ist. Es gibt zwei Trailer zum Film und sieben weitere vom Label.

Bewertung

Splatter Destination Death
Spannung Destination Death
Story Destination Death
Ekelfaktor Destination Death
Atmosphäre Destination Death
Tonqualität Destination Death
Bildqualität Destination Death
Zusatzmaterial Destination Death
Gesamteindruck Destination Death

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