Albino Farm

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 84 Minuten
Regie Joe Anderson Sean McEwen
Darsteller Tammin Sursok Chris Jericho Richard Christy Duane Whitaker u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 18
Albino Farm

Story

Vier Stundenten haben die nette Aufgabe erhalten, etwas über die Ursprünglichkeit ihres Heimatlandes herauszufinden. Dafür reisen die vier jungen Leute in das Ozark-Gebirge, welches tief im Süden von Missouri liegt. Im Zielgebiet machen sie nicht gerade atemberaubende Entdeckungen. Die Weitläufigkeit des Landes kommt ihrem Forscherdrang nicht wirklich entgegen.

Als die Studenten auf einer Landstraße eine Autopanne haben, ändert sich ihre Situation aber schlagartig. Erst entdecken sie auf der Straße ein Kind, was sich erschreckenderweise als Erwachsener herausstellt. Dann treffen sie in einem großen Zelt auf gottesfürchtige Einheimische. Später lernen sie noch eine Handvoll Leute kennen, die leicht deformiert sind und ihnen nicht freundlich gesonnen zu sein scheinen. Sie erfahren des Weiteren von der legendären „Albino Farm“, die abgelegen liegt und etwas Unheimliches beherbergen soll. Mit Forschergeist im Blut lassen sich zwei der Studenten zur Farm bringen um die Legende zu ergründen. Ohne zu ahnen, dass sie einen folgenschweren Fehler begehen…

Albino Farm Albino Farm

Kritik

Was haben wir uns nicht schon mit Mutanten rumschlagen müssen. Mit fiesen Genossen, die in Keller gesperrt wurden. Mit degenerierten Brüdern in den Wäldern der Rocky Mountains oder mit ihren atomverseuchten Kollegen in New Mexicos Wüste. Prinzipiell funktioniert die Bedrohung durch solche Monster immer. Zumindest wenn man als Regisseur einigermaßen Fachverstand besitzt. Denn Storytechnisch kann man in diesem Subgenre kaum etwas falsch machen.

Mit „Albino Farm“ kommt nun ein neuer Film in die DVD-Regale, mit einer ebensolchen Thematik. Er verfügt über eine Story, die das Genre natürlich nicht neu erfindet, bei der man sich aber offensichtlich einige Gedanken gemacht hat. Sie funktioniert gut und hält den Betrachter von Anfang an bei der Stange. Die vier Protagonisten werden nicht mittels Holzhammer mit den unheimlichen Landeiern konfrontiert, sondern müssen einige Hindernisse überwinden, bis sie eine Gegenüberstellung erreichen.

Der Weg dorthin ist außerordentlich gut gelungen. Es wird behutsam an der Spannungsschraube gedreht. Behutsam aber konstant. Man fiebert unweigerlich mit den Protagonisten mit. Wie sie ein Ding nach dem anderen entdecken und sich offensichtlich dem großen Schlamassel nähern. Die Atmosphäre wird auch behutsam aufgebaut. Erst ist alles noch sehr entspannt, steigert sich dann aber von Szene zu Szene, bis sie in der dunkeln Nacht zu ihrem Höhepunkt kommt. Man muss aber auch feststellen, dass sich das Geschehen in der Nacht etwas festrennt. Dies ist sicherlich nicht unüblich für einen Film dieser Art, stört aber etwas.

In besagter Nacht kommt es nicht nur zur Gegenüberstellung mit den Dingern aus der Legende, es gibt auch Blutvergießen. Der Härtegrad bei den Spezialeffekte ist dabei von mittlerer Natur. Nicht übermäßig, aber gut gemacht und auch recht fies. Es gibt sogar ein gut gelungenes CGI zu bestaunen. Dies erkennt man nur daran, weil es mit traditionellen Spezialeffekten in der gezeigten Art nicht realisierbar ist. Zahnärzte werden beim Betrachten der Szene auf ganz neue Ideen beim Bearbeiten eines Oberkiefers kommen… FX-Experte Jason Barnett („Hellboy, „Silent Hill“) hat hier und bei der Erschaffung der ekeligen Masken, wirklich ganze Arbeit geleistet.

Darstellerisch bewegt man sich im soliden Bereich. Bekannte Gesichter sind nicht vertreten. Der weltbekannte US-Amerikanische Wrestling-Star Chris Jericho aus der World Wrestling Entertainment Liga ist zwar mit von der Partie, dafür kann man sein Gesicht unter seiner Maske aber nicht erkennen. Die Darsteller spielen durchaus glaubhaft und schaffen es so, dass man in spannenden Szenen nicht von irgendwelchen fehlenden Fähigkeiten gestört wird.

Genrefans werden bei „Albino Farm“ sicherlich keinerlei Enttäuschung erleben. Der Film wurde von den Debüt-Regisseuren Joe Anderson und Sean McEwen gut in Szene gesetzt und versteht es gut zu unterhalten. Da die Monster, Spannung, Atmosphäre, FX und die Optik als gelungen betrachtet werden dürfen, ist das gute Gelingen die logische Schlussfolgerung. Kleine Schwäche wie das temporäre Abfallen der Spannungskurve und einige Logikschwächen gehören zum Genre, wie der Wurm in den Apfel.

Albino Farm Albino Farm

DVD

Unserer Redaktion lag ein Pressescreener von Sunfilm Entertainment vor. In Originalsprache und ohne finale DVD-Qualität. Was als Extras auf die DVD kommt konnte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Reviews nicht festgestellt werden. Die DVD wird ab dem 26.06.2009 zu haben sein.

Bewertung

Splatter Albino Farm
Spannung Albino Farm
Story Albino Farm
Ekelfaktor Albino Farm
Atmosphäre Albino Farm
Tonqualität
Bildqualität
Zusatzmaterial
Gesamteindruck Albino Farm

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