The Gingerdead Man

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2005
Laufzeit ca. 70 Minuten
Regie Charles Band
Darsteller Alexia Aleman Newell Alexander Margaret Blye Gary Busey u.a.
Bild 1.33:1 (NTSC)
Ton DD2.0
Sprachen Englisch
Untertitel
LC 1
FSK
The Gingerdead Man

Story

Im Diner „Cadillac Jack’s“ in Texas: Der ziemlich schlecht gelaunte Millard Findlemeyer bringt nahezu die ganze Familie Leigh um, die gerade ihr Lunch genießt. Es überleben lediglich Sarah und ihre Mutter. Zwei Jahre später wird Millard hingerichtet, seine Überreste nachher verbrannt.

Zum Glück für ihn hat er jedoch eine Hexe zur Mutter, die dann natürlich seine Asche mit ein wenig Lebkuchenfertigteig mischt und dieses Gesamtpaket dann an die Familienbäckerei der Leighs schickt.

Beim Lebkuchenmännchenbacken passiert dann das, was besser niemals hätte passieren sollen: Der Millard-Lebkuchen-Fertigmischung wird zufälligerweise Blut zugefügt. Im Ofen wird Millard dann zum zweiten mal geboren, jedoch ist er diesmal über einen Meter kleiner als zuvor:

Er ist ein mordlüsterner Lebkuchenmann, der die ganze Familie Leigh ausrotten will…

The Gingerdead Man  The Gingerdead Man

Kritik

Ein Lebkuchenmann, der autofahren kann. Welch eigenartige Idee von B-Movie Legende Charles Band („Puppet Master“ Reihe, „Evil Bong I + II“), den man auf diesem Metier aus den Bereichen Science Finction, Horror und Fantasy in den USA sehr wohl kennt, in Deutschland sehr wohl kennen sollte. Denn wie dieser Film hier wird Trash vom Feinsten geboten. Wie könnte man bei solch großer Erfahrung und einem Faible für amoklaufende Puppen auch auf eine andere Idee kommen, als ein Stück Gebäck, das Spaß am böse sein hat?

Wie schon gesagt, es ist eine trashige Horror-Komödie, die natürlich wenig Logik in der Handlung aufweist, dazu aber gut zu unterhalten weiß. Und das ist es ja schließlich auch, was einen Film sehenswert macht. Einfach mal das Hirn abstellen und sich beduseln lassen. Wer sich diesen Voraussetzungen ergibt, der kann auch getrost diese DVD in den Player schieben.

Denn ein üblicherweise sehr süßer Lebkuchenmann, der hier übrigens weniger süß zu sein scheint, wird hier zu einem schmackhaften Leckerbissen für Trash und B-Moviefans. Allein die Vorstellung von einem circa 25 Zentimeter großem Stück Gebäck, das mit einer Beinverlängerung Auto fährt oder eine Kanone bedient ist definitiv schon erlustigend. Gut in Bilder umgesetzt kann das durchaus zu einem Lachkrampf führen.

Zum Glück für alle Zuschauer ist es gut umgesetzt, man kann sich gern seinem Lachen ergeben. Außerdem sehenswert umgesetzt sind sämtliche Spezialeffekte, man wundert sich gar, wie viel Lebenssaft in einen etwa recht flachen Lebkuchenmann passt, der in etwa so lang ist wie eine Ukulele. Leider gibt es von diesen Szenen aber nicht allzu viele.

Für Filme dieser Art, die nicht unbedingt tiefgehend sind und deren Story auch nicht grade aufs extremste ausgeweitet ist, bieten sich bekanntermaßen große Räume an. Und am besten passt da natürlich zur Spannung, das Ganze in einer riesigen, ja wirklich riesigen Bäckerei spielen zu lassen. Das tut dem Film wirklich gut. Bei lediglich 60 Minuten Spielzeit wird der Spielort nicht überreizt. Die Spannung beschränkt sich ebenfalls aufgrund der Kürze nicht nur darauf, was der kleine Lebkuchenmörder als nächstes macht. Die Story entwickelt sich sehr gut.

Die Darstellerin der Sarah, Robin Sydney ("Evil Bong") liefert hier gute Arbeit ab. Sie wird wirklich verzweifelt und todängstlich eingesetzt. Ryan Locke („American Black Beauty“) spielt als Amos die coole Sau im Film, und dies auch recht cool. Eine Rolle, die ihm aufgrund seines Aussehens schon auf den Leib geschnitten zu sein scheint. Last but not Least: Gary Busey, der hier weniger durch seine Schauspielerische Leistung auffällt, die er ja auch lediglich im Prolog abrufen darf, sondern eher durch die Anwesenheit seiner Stimme auf der englischen Tonspur, die perfekt zu einem blutrünstigen Stück Weihnachtsgebäck passt!

Alles in allem ein sehenswerter Film.

The Gingerdead Man  The Gingerdead Man

DVD

Da der Horrorpage nur die englische Originalfassung vorlag, kann keinerlei Bewertung der Synchronisation o.ä. gemacht werden. Die englische Tonqualität ist jedoch sehr gut, genauso wie das Bild. Zusatzmaterial gibt es hier allerdings nicht so viel, lediglich ein paar Trailer und Werbung von Full Moon Productions.

Bewertung

Splatter The Gingerdead Man
Spannung The Gingerdead Man
Story The Gingerdead Man
Ekelfaktor The Gingerdead Man
Atmosphäre The Gingerdead Man
Tonqualität The Gingerdead Man
Bildqualität The Gingerdead Man
Zusatzmaterial The Gingerdead Man
Gesamteindruck The Gingerdead Man

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