|
Der
Polizist Joel Campbell lebt völlig heruntergekommen und ist sichtlich am
Ende seiner Kraft. Er hängt seinen Job an den Nagel und setzt sich nach
Chicago ab um das Erlebte zu vergessen. In der Zeit die er vergessen will
jobbte er in Los Angeles und hat verzweifelt versucht den Serienkiller David
Allen Griffin zu jagen. Dieser war dafür bekannt das er junge Frauen mit
einer Klaviersaite ermordete und schlussendlich nicht einmal von der Frau
Campbells halt machte.
Aber die Vergangenheit holt den Flüchtigen schnell wieder ein als in
Chicago Mordfälle bekannt werden, in denen junge Frauen auf die gleiche Art
und Weise wie damals in Los Angeles umgebracht werden.
Campbell wird schnell klar das es sich bei den Morden um Griffin handelt.
Dieser hat wohl mehr im Kopf als seine bestialischen Triebe zu befriedigen.
Er spielt ein Spiel mit dem Cop, bei dem beide sehr viel riskieren. Campbell
involviert seine Psychiaterin in den Fall und sie meint zu wissen das die
beiden Widersacher mehr verbindet als die zugeben wollen. Sie spricht sogar
davon das beide sich gegenseitig brauchen um ihr tristes Leben zu führen.
Die Mordfälle gehen indes weiter und Griffin versucht mit Campbell ein
Katz- und Mausspiel zu spielen. Er schickt dem Polizisten ein Foto von der
jungen Frau zu, die als nächstes sterben soll und gibt Campbell wenige
Stunden Zeit diese Peson zu suchen und ihr Leben zu retten. Der Harken an
der Sache ist allerdings, dass sich der Psychopath immer junge Damen
aussucht die sich von der Gesellschaft abgespalten haben und nur wenig in
Kontakt mit anderen Menschen stehen.
Den ersten angekündigten Mord kann Campbell nicht verhindern aber er kommt
Griffin immer weiter auf die Schliche. Nachdem weiter Fotos bei ihm
eintreffen gerät das Ganze schließlich komplett aus den Fugen ... |
|
Der
Film ist nicht ganz so spannend wie es meine Beschreibung vermuten lässt.
Er hat viele Szenen in den wenig gesprochen wird und wo der Regisseur wohl
versucht hat ein wenig Atmosphäre zu schaffen, was im allerdings nicht
gelungen ist. Mich hat dieser Streifen an den Film „Serialkiller“
erinnert, der mich auch schon, trotz einer hervorragender Grundlage,
gelangweilt hat.
Aus meiner Sicht wurde einfach versucht die schwache Story mit einigen
Stunts und harter Rockmusik zu überspielen. Aber wenn ich mir mal die
grundsätzliche Frage stelle warum ich diese Art von Filmen gucke komme ich
darauf, dass mich vor allem die Motive der Killer und insbesondere deren,
meist hochintelligente, Vorgehensweise fasziniert . Ich will das was diese
Leute machen zwar nicht gutheißen aber eine gewisse Faszination geht von
ihnen schon aus.
Joe Charbanic hat mich bei seinem Debüt nicht wirklich überzeugt und die
Schauspieler konnten nicht viel aus der flachen Geschichte machen. Besonders
Keanu Reeves hat meiner Ansicht nach ein weit höheres Potential.
Kurz gesagt fehlt einfach die Spannung und das, was einen normaler Weise an
diesen Genrefilmen fesselt. |