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Elizabeth lädt ein paar ihrer Schulfreunde in
das alte Landhaus ihrer Eltern ein, um mit ihnen dort eine gruselige Party
zu starten. So ist zumindest die Version der Einladenden, welche die
Besucher anfangs auch ohne Zweifel glauben. Nach und nach trifft einer nach
dem anderen ein und als alle vollständig sind, bittet Elizabeth alle, mit
ihr an einer spirituellen Sitzung teilzunehmen.
Mit Hilfe eines großen Pentagramms, das auf den Boden aufgepinselt ist,
versucht sie, eine Urahnin von sich zurück in diese Dimension zu holen.
Elizabeth erzählt dabei ihre Familiengeschichte, sodass die anderen
erfahren, dass alle aus ihrer Familie über besondere Kräfte verfügt
haben. Die Urahnin Lilith, die vor über 300 Jahren als Hexe verbrannt
wurde, taucht plötzlich wirklich auf und hat mit den eingeladenen
Jugendlichen nichts Gutes vor. Denn die jungen Menschen sind allesamt
direkte Nachfahren derer, die Lilith damals getötet haben, und die schwört
nun, nach über drei Jahrhunderten, Rache... |
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Oh Mann... Manchmal muss man sich echt fragen,
wo einige Leute das Geld für ihre Filme herhaben und ob es da überhaupt
eine Produktion gibt, die das Drehbuch und die Aufnahmen überwacht. Bei
einigen Streifen hat man auf jeden Fall den Anschein, dass es nicht so ist
und zu diesen ist „Witchouse“ (Ja... Das schreibt man wirklich so)
eindeutig zu zählen.
Es ist wirklich schlimm, dass es solche Filme gibt. Schlimmer ist es noch,
dass es Leute gibt, die sich so etwas angucken müssen und ganz schlimm hat
es die Rezensenten erwischt, die sich nach dem „Genuss“ auch noch
Gedanken machen müssen, was sie als erstes zerreißen...
Soll man bei der absolut dummen und unglaublichen Story anfangen, die einige
Fragen offen lässt, die da zum Beispiel lauten: Warum holt Elizabeth ihre
verstorbene Verwandte wieder ins Leben? Warum macht sie das, als ihre
Kollegen dabei sind? Warum sind alle ihre Schulfreunde Nachkommen der
Peiniger? Warum versucht keiner aus dem Haus zu flüchten? Warum gibt es am
Anfang einen Mord? Wer hat ihn ausgeübt und wer waren die Ermordeten?...
Die Spielchen könnte man jetzt noch etwas weiterführen, muss man aber
nicht.
Man könnte natürlich auch damit beginnen, die Schauspieler auseinander zu
nehmen. Also nicht jetzt mit Eingeweide rausziehen und so, obwohl das gar
nicht mal so schlecht wäre, denn Splatterszenen kommen in dem Streifen so
gut wie gar nicht vor, was das FSK 18 übertrieben erscheinen lässt.
Vielmehr könnte man sich über deren Leistungen auslassen, aber um
Schauspieler kritisieren zu können müssten erst mal welche vorhanden
sein...
Ohne Frage könnte man den Veriss auch mit der fehlenden Spannung und der
nicht vorhandenen Atmosphäre beginnen. Es wurde zwar für eine recht gute
Location gesorgt, allerdings bringt diese nichts, wenn alles absolut
unglaubwürdig ist und wenn, wie gesagt, nicht ein Hauch von Spannung zu
spüren ist. Auch musiktechnisch kommt nichts so rüber, wie es sich für
einen Horrorfilm gehört und auch die Dialoge sind nichts, was die Ohren
oder den gesunden Geist erfreut.
Nun, bei so vielen Auswahlmöglichkeiten sollte es nun kein Problem mehr
sein, einen anständigen Veriss über einen Film zu schreiben, der
sicherlich in der Top 10 der schlechtesten Filme ist, die jemals gedreht
wurden. Das einzig Positive an diesem Streifen ist, dass er nach 73 Minuten
endet... |