Dracula

Informationen

og_title OT: Dracula
origin_date
  • Großbritannien
  • 2006
duration ca. 90 Minuten
Regie Bill Eagles
Darsteller Marc Warren Dan Stevens Sophia Myles Stephanie Leonidas
Bildformat
  • 1
  • 78:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat Deutsch Dolby Digital 5.1 Englisch Dolby Digital 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Dracula

Story

London 1899: Dem jungen Arthur Holmwood scheint das Glück in die Wiege gelegt worden zu sein. Er ist der Sohn reicher Eltern, gutaussehend und bald mit seiner großen Liebe Lucy Westenra verheiratet. Doch der Adelige trägt etwas in sich, von dem er erst nach dem grausamen Tod seines Vaters erfährt. Er hat Syphilis. Da die Krankheit zu seiner Zeit unheilbar ist, versucht Arthur alles mögliche, um seinen sicheren Tod hinauszuzögern.

Er hört von einem Grafen aus Transsylvanien, dem es möglich sein soll eine Blutwäsche zu machen. So lässt er den Grafen Dracula nach London holen, um sich helfen zu lassen. Die düstere Gestallt, die sich bereits am einem verschollenen Freund von Arthur gelabt und verjüngt hat, hat allerdings nichts Gutes im Sinn. Ihm ist nicht nur egal das Arthur krank ist, er ist auch sehr an dessen Frau interessiert…

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Kritik

Eigentlich sollte man ja meinen, dass es für ein Film-Studio nicht sonderlich lukrativ ist, die x-te Fassung einer Dracula-Geschichte zu drehen. Und vor allem dann, wenn es sich um die Geschichte aus der Vorlage von Bram Stoker handelt die ja nun wirklich oft auf dem Bildschirm zu sehen war.

Nach der Betrachtung muss man aber sagen, dass es sich gelohnt hat. Die BBC hat hier ein gutes Werk produziert, welches sich glücklicherweise nicht genau an die Vorlage hält und so mit einer etwas neuen, interessanten Geschichte daherkommt. Es wird sich nicht so sehr auf die Geschichte des Grafen Dracula konzentriert, sondern auf die des jungen Adeligen. Er hat derartige Probleme, dass ihm jedes Mittel zur Lösung recht ist. Quasi lässt er sich auf einen Packt mit dem Teufel ein, was er aber viel zu spät merkt. Das Dracula nicht so sehr im Mittelpunkt steht, könnte Freunde des Fürsten der Finsternis natürlich etwas stören. Auch die restlichen Blutsauger kommen etwas kurz. Ebenso wie Vampir-Jäger Van Helsing. Aber dafür kann man eine nette Geschichte verfolgen, die interessant ist und kaum Längen aufweist.

Die Geschichte ist optisch natürlich in ein altes Gewand gehüllt. Immerhin spielt der Film im Jahre 1899. Die Drehorte sind wirklich gut anzusehen und dem Zuschauer wird durchaus glaubhaft vermittelt, dass man sich am Ende des vorvorherigen Jahrhunderts befindet. Mit opulenten Kostümen und stimmigen Kulissen wird eine gute Atmosphäre erzeugt. Die Spannung hält sich über die gesamte Spielzeit in Grenzen. Einen wirklichen Spannungsbogen vermisst man. Und doch interessiert es einen, wie die Geschichte ausgeht.

Bluttechnisch hält sich „Dracula“ in den meisten Szenen zurück. Das FSK 16 ist gerechtfertigt, auch wenn hier mal gepfählt und da mal ein Kopf abgerissen wird. Natürlich gibt es auch einige erotische Szenen, was für einen Vampir-Film ja nicht ungewöhnlich ist. Diese dauern zum Glück, bis auf eine Szene, nicht unnötig lange.

Darstellerisch bekommt man recht gute Leistungen geboten. Marc Warren („Hellraiser: Deader“) hat die Hauptrolle erhalten und spielt diese mit langer Perücke durchaus ordentlich. Das er nicht die Qualität eines Christopher Lee wiedergeben kann ist klar, man hat aber schon schlechtere Blutsauger über die Leinwand huschen sehen. Sophia Myles („From Hell“, „Underworld“) kommt als “Draculas Braut” nicht wirklich gut rüber, dafür kann ihre Kollegin Stephanie Leonidas aber auftrumpfen. Es bleibt zu hoffen, dass auf Leonidas demnächst mal öfter zurück gegriffen wird. Und das nicht nur in Kleinstproduktionen. Regisseur Bill Eagles, der bis dato fast nur Serien, aber auch den halbfiktionalen Serienmörder-Film „Riverman“ gedreht hat, muss eine grundsolide Arbeit attestiert werden. Die „Dracula“ Auflage von 2006 wird zwar sicherlich niemanden vom Hocker hauen, ist aber ein guter Film, den man sich ruhig mal zu Gemüte führen kann, da er gut unterhält und mal eine etwas andere Geschichte rund um den Grafen Dracula erzählt.

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DVD

Auf der DVD, die der Horror-Page Redaktion vorlag handelt es sich um eine Ansichts-DVD. Diese verfügt zwar über keine eingeschränkte Bild- und Tonqualität, aber keinerlei Extras. Ob das in der künftigen Veröffentlichung auch so ist, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Bild und Ton sind auf jeden Fall einwandfrei, also zu keiner Zeit zu bemängeln.

Bewertung

Splatter 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif
Ekelfaktor 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ton 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif
Bild 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif
Extras
Gesamt 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif

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