Paranormal Activity

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 82 Minuten
Regie Oren Peli
Darsteller Katie Featherston Micah Sloat Mark Fredrichs Amber Armstrong u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Paranormal Activity

Story

Micah und Katie sind ein Pärchen, das frisch in ein schickes, viel zu großes Haus eingezogen ist. Alles scheint wunderbar für Katie, ist sie, die Amerikanistik Studentin, doch grad mit ihrem wohlhabenden Macker zusammengezogen. Welche Frau träumt nicht davon?

Wovon auf jeden Fall niemand träumt ist ein Dämon, von dem man verfolgt wird, der nachts einfach auftaucht und Terror walten lässt. Der jedem den Schlaf raubt. Der auch mächtig und böse genug ist, einem das Leben zu nehmen…?

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Kritik

Was diesen Film besonders auszeichnet? Er polarisiert. Die Einen sagen, er sie total langweilig, die anderen sind aufgrund der Spannung völlig hin und weg. Horror-Page.de sagt: Alle haben recht, aber auch unrecht. Zu Beginn, etwa die ersten dreißig Minuten, ist der Film wirklich total langweilig, sogar so dermaßen langweilig, dass man den Rest schon gar nicht mehr gucken will. Das Pärchen stellt sich vor und nach und nach (und nach und nach und nach) wird man in die Story eingeführt, die im Endeffekt, für einen Low Budget Film, ziemlich gelungen ist. Nur ist der Weg dorthin nun mal sehr, sehr, sehr lang und sehr, sehr, sehr kräftezehrend. „Was nun, Herr Regisseur? Wir brauchen Äktschn!“ Diesen Hilfeappell scheint der unbekannte und unerprobte Regisseur Oren Peli dann wirklich vernommen zu haben, als es nach der ersten halben Stunde dann mal um das wesentliche des menschlichen Lebens geht: Horror und Spannung. Stimmung und Spannung steigen unerwartet, als uns der Dämon mit seiner Anwesenheit zu erschaudern versucht. Ab und zu hat man als Zuschauer dann endlich auch das Glück, dass man sich ein wenig erschreckt. Micah lässt die Kamera nachts laufen, Katie und er gehen schlafen und wir sehen allerhand mysteriöses: Katies Decke bewegt sich, das Licht geht in irgendwelchen Räumen an, Fußspuren, die an einen Riesenvogel erinnern, erscheinen auf dem Schlafzimmer Boden. Gegen Ende verändert sich dieses Erschrecken dann stellenweise sogar in Gänsehaut. Zum einen durch die gute Inszenierung, aber auch durch die für so einen Film perfekte Kameraführung. Inspiriert durch "Blair Witch Project", so eine gängige Vermutung, hat man auch hier versucht, alles wie ein Experiment/eine Dokumentation zu gestalten. Und diese Entscheidung war wohl auf jeden Fall die richtige, wie die klingelnden Kinokassen es freudenvoll darstellen.

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DVD

Schönes Ding! Dem Film hinzugefügt wird ein alternatives Ende. Eine weitere Alternative zur Alternative der Kinofassung hat es leider nicht auf die DVD geschafft, da ist recherchieren angesagt. Nichts desto trotz ist das Zusatzmaterial gut, genauso wie Bild- und Tonqualität.

Bewertung

Splatter 2010_1.gif
Spannung 2010_3.gif
Story 2010_6.gif
Ekelfaktor 2010_1.gif
Atmosphäre 2010_4.gif
Tonqualität 2010_6.gif
Bildqualität 2010_6.gif
Zusatzmaterial 2010_5.gif
Gesamteindruck 2010_4.gif

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