Possession – Die Angst stirbt nie

Possession - Die Angst stirbt nie

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 82 Minuten
Regie Joel Bergvall Simon Sandquist
Darsteller Sarah Michelle Gellar Lee Pace Michael Landes Joel Bergvall u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Possession - Die Angst stirbt nie

Story

Die Brüder Ryan und Roman sind von Natur aus grundverschieden. Etwas haben sie eines Tages aber gemeinsam: Beide steigen in ihr jeweiliges Auto, die sich dann unfalltechnisch treffen. Beide werden aus ihren fahrbaren Untersätzen rausgeschleudert, beide erleiden dabei einen Herzstillstand woraufhin beide wiederbelebt werden, aber im Koma landen. Natürlich werden dann beide noch auf das selbe Zimmer im Krankenhaus verfrachtet.

Roman erwacht nach einiger Zeit. Allerdings hat er das Problem, dass er sich für seinen Bruder Ryan hält. Dessen Ehefrau soll Roman mit zu sich nehmen. Sie macht dies auch und stellt mit der Zeit seltsame Dinge fest…

Possession - Die Angst stirbt nie  Possession - Die Angst stirbt nie

Kritik

Sarah Michelle Gellar war in den letzten Jahren in einigen Horror-Produktionen zu sehen. Darunter auch als Karen Davis in „The Grudge – Der Fluch“ Teil 1+2. Bekanntermaßen zwei Remakes, deren Vorlagen aus Asien, genauer gesagt Japan, stammen. Im Jahre 2007 ist sie dann in einem ähnlichen Streifen zu sehen, dessen Wurzeln in Südkorea angesiedelt sind und der neu für den US-Markt verfilmt wurde. In Deutschland ist die Vorlage bis dato noch nicht erschienen, weswegen es schwierig ist, „Possession“ mit dem Original „Addiction“ zu vergleichen. Allerdings scheint dies nicht sonderlich wichtig, da man nach der Betrachtung dieses Films erst ein mal genug von der Thematik haben dürfte.

Denn „Possession“ ist zwar durchaus ein Horror-Film, aber keiner der guten und erst recht keiner der intensiven Sorte. Er ist streckenweise atmosphärisch angelegt und kommt mit netten Bildern daher. Der Inhalt ist aber ebenso (für Horror-Verhältnisse) trivial wie ohne Höhepunkte ausgestattet. Die Geschichte dreht sich um ein junges Pärchen, was plötzlich durch einen Autounfall getrennt wird. Nach einiger Zeit kommt dann der Bruder des Ehemannes zurück und nimmt dessen Rolle ein. Das Geschehen ist zwar grundsätzlich etwas mysteriös, aber niemals so interessant, dass man sich nach Aufklärung sehnt. Man ahnt eher, wo der Hase lang läuft und fiebert dem Finale entgegen.

So richtig gruselig und schockierend wird es nie. Für Splatter und Gore ist auch kein Platz. Abgesehen von einer Szene mit einem Messerchen, welche dann letztendlich die FSk16 Freigabe rechtfertigt. Da der Spannungsbogen auch nicht der gespannteste und die Geschichte nicht sehr reichhaltig ist, bleibt an sich nicht viel übrig, was dem Film ein paar positive Eindrücke abgewinnen könnte. Die Optik der Kamera wurde ja schon genannt. Die Regisseure Joel Bergvall („Invisible – Gefangen im Jenseits“) und Simon Sandquist (ebenfalls „Invisible – Gefangen im Jenseits“) fangen schöne Bilder ein, auch wenn das den Film nicht wirklich weiterbringt. Wer sich das einzige Werk der beiden Schweden angesehen hat, wird einige Parallelen feststellen. „Invisible – Gefangen im Jenseits“ war jedoch ganz weit weg von Hollywood und Mainstream, was ihn sehenswert gemacht hat.

Durchaus sehenswert sind die Darsteller in „Possession“. Allen voran natürlich Sarah Michelle Gellar („Scream 2“, „Buffy – Im Bann der Dämonen“ u.a.), die zwar nicht mehr jünger wird, ihren Stiefel aber gekonnt runterspielt. Michael Landes („Final Destination 2“) und Lee Pace spielen die Brüder Roman und Ryan ebenfalls ordentlich. Den drei Hauptakteuren kommt sicherlich zugute, dass die Charakterzeichnung nur oberflächlich angelegt ist.

Unterm Strich sind die wenigen positiven Eindrücke aber natürlich etwas zu wenig für einen gut funktionierenden Film. Denn „Possession – Die Angst stirbt nie“ kommt zu spannungs- und überraschungsfrei daher. Bringt zudem nichts mit, was man schon in irgendeiner Art und Weise in einem anderen Streifen gesehen hat. Das technische Niveau ist zwar gut, die Geschichte wird aber zu schleppend und zu unaufgeregt erzählt.

Possession - Die Angst stirbt nie  Possession - Die Angst stirbt nie

DVD

Das Bild und gerade der Ton der DVD sind nicht wirklich zu bemängeln. Hier hat man sehr gute Qualität vorliegen. Besonders die Akustik kann dank des guten Score überzeugen. Im sehr nett gestalteten DVD-Menü kann man zu dem Submenü „Extras“ gelangen, was sicherlich den Höhepunkt der Silberscheibe markiert. Es gibt eine FEATURETTE (3:33 Minuten), das Making Of BEIM DREH (16:34 Minuten), DELETED SCENES (2:33 Minuten), ein ALTERNATIVES ENDE (29:14 Minuten), INTERVIEWS (18:55 Minuten), den ORIGINALTRAILER sowie eine TRAILERSHOW mit vier Titeln. Alles, falls notwenig, in deutsch untertitelt. Zudem gibt es nach dem Einlegen der DVD drei Trailer, die automatisch abgespielt werden. Technisch gibt es für „Possession“ die volle Punktzahl, leider kann aber auch das den Film an sich nicht retten.

Bewertung

Splatter Possession - Die Angst stirbt nie
Spannung Possession - Die Angst stirbt nie
Story Possession - Die Angst stirbt nie
Ekelfaktor Possession - Die Angst stirbt nie
Atmosphäre Possession - Die Angst stirbt nie
Tonqualität Possession - Die Angst stirbt nie
Bildqualität Possession - Die Angst stirbt nie
Zusatzmaterial Possession - Die Angst stirbt nie
Gesamteindruck Possession - Die Angst stirbt nie

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