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| Story |
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Jeff, Stacy, Amy und Eric verbringen ihre
letzten Urlaubstage in einem idyllischen kleinen Ort in Mexico.
Am Pool machen sie schließlich die Bekanntschaft von Mathias und
Dimitri, die der Clique anbieten sie am nächsten Tag auf einen Ausflug
zu einer alten Maya-Pyramide mitzunehmen, interessiert nehmen die 4 das
Angebot an.
Mathias
ist auf der Suche nach seinem Bruder, der mit einer Archäologin
zusammen zu der Pyramide wollte und seither nicht zurückgekehrt ist.
Bereits die Fahrt dorthin erweist sich zunächst als schwierig, da es
sich dabei um keine Touristenattraktion handelt, sondern die Kultstätte
eher totgeschwiegen wird. Allen Warnungen zum Trotz gelangt die kleine
Gruppe von nun mehr 6 Personen schließlich zur Pyramide und ist auch
sogleich fasziniert von dem grandiosen Bauwerk, das über und über mit
seltsamen Schlingpflanzen überwuchert ist.
Gerade
als sie die Pflanzen berühren, tauchen wütende
Einheimische mit Waffen auf. Die Meute ist sehr aufgebracht und
stetig tauchen mehr dieser Einheimischen auf, die wild gestikulieren und
auf keine Sprache reagieren. Bei
einem Tumult fällt schließlich ein Schuss und Dimitri bricht tot
zusammen. Die Gruppe ist schockiert und zieht sich auf die Pyramide
zurück. Niemand der Einheimischen folgt ihnen, stattdessen errichten
diese rund um die Pyramide ein Lager, wodurch einzigst die Spitze der
Pyramide als sicheres Domizil erscheint. Doch der Schein trügt. Sie
entdecken das Zelt von Mathias Bruder, doch es ist leer und schließlich
entdecken sie auch seinen Bruder in der Nähe des Zeltplatzes, seine
Leiche liegt unter den Schlingpflanzen begraben…was ist hier nur
geschehen?
Plötzlich
erklingt das Klingeln eines Handys aus einem tiefen Schacht…könnte
dies die Rettung der Clique sein? Mit keinem der eigenen Handys haben
sie Empfang auf der Pyramide und ohne Hilfe von außen können sie nicht
lebend durch das Lager der Einheimischen gelangen und somit versuchen
sie den Schacht hinab zu gelangen, doch das Seil reist… |
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Die Story birgt nichts wirklich Neues und ist im
Grunde auch recht vorhersehbar, denn wie in gewohnter Slasher-Manier wird ein
Charakter nach dem nächsten niedergemeuchelt und dennoch, der Film ist als
Komödie betrachtet, richtig lustig und zum einmal anschauen ohnehin
empfehlenswert. Auch wenn er vielleicht nicht gerade als Komödie beabsichtigt
ist, in der Horrorgemeinde dürfte er genau dies beim Betrachter erzielen. So
wird z.B. in meiner Lieblingsszene eine Bein-Amputation mit einem kleinen
Taschenmesser durchgeführt oder ein kleiner Junge wird wie beim Völkerball
abgeworfen und kurz darauf erschossen, sein Blick dabei ist göttlich! Ja
sicher, wird dies wieder mal bei einigen Leuten Entsetzen hervorrufen, aber
nicht bei mir! Eine kleine Priese schwarzen Humor sollte man schon besitzen
wenn man sich solche Filme ansieht. Trotz der Vorhersehbarkeit der Story ist
es den Machern dennoch gelungen den Film recht spannend zu gestalten,
schließlich ist man meist auch ungewiss darüber, wen es als nächstes Opfer
treffen wird.
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ACHTUNG SPOILER (wer's nicht wissen will, sollte
diesen Abschnitt überspringen):
Etwas Ähnlichkeit hat die Thematik von „Ruinen“
in meinen Augen auch mit dem Musical „Der kleine Horrorladen“.
Schließlich handelt es sich auch hier um Killerpflanzen, die gnadenlos Jagd
auf Menschen machen. Ob sich die Macher da vielleicht ein klein wenig davon
inspirieren ließen?
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Die alte Maya-Pyramide wirkt auch recht ansehnlich, auch wenn sie nicht
sonderlich groß erscheint, bedenkt man wie schnell unsere Hauptcharaktere von
unten nach oben gelangen. Ansonsten gibt es nicht sonderlich viele andere
Kulissen, da sich fast alles auf/in der Ruine abspielt.
Sehr überrascht war ich dagegen von der FSK
Freigabe ab 16, in Frankreich sogar ab 12!!! Da der Film relativ blutig ist
und sogar einige sehr schöne Splatterszenen beinhaltet. Bereits als das 1.
Opfer erschossen wird, dachte ich die Kamera würde da nicht drauf halten,
aber Irrtum…man sieht sehr deutlich wie etwa der Halbe Kopf der Person
weggeschossen wird. Wer kein Blut sehen kann, also am besten den Film
meiden!!! Denn dies war natürlich erst ein kleiner Vorgeschmack auf das was
später noch an Splattereffects aufgefahren wird. Auch hier wieder sei meine
Lieblingsszene der Bein-Amputation erwähnt!
Die Darsteller sind mir, wie so oft, allesamt
unbekannt, doch das ist auch nicht sonderlich wichtig. Man erfährt relativ
wenig über die Charaktere an sich, so dass man im Grunde auch mit niemandem
wirkliche Sympathien verbindet. Etwas überholt finde ich die Namensgebung des
Deutschen Bruderpaares. „Mathias“ ist ja noch in Ordnung, aber seinen
Bruder „Heinrich“ zu nennen finde ich irgendwie lächerlich, da es absolut
nicht passt. Zum Glück habe ich den Film auch in der Deutschen Synchro
gesehen, denn im Original wurde natürlich kein Deutscher für die Rolle des
Mathias besetzt, sondern ein Brite, der dann versucht Deutschen Dialekt in
seine Rolle zu legen, was wohl extremst daneben geht! Der Griff zur Deutschen
Fassung des Filmes dürfte somit besser sein.
Bei „Ruinen“ handelt es sich um das
Kinodebüt von Regisseur Carter
Smith, der zuvor lediglich als Fotograf und Werbefilmer tätig war. Sollte er
sich in diesem Genre nun etablieren bleibt es wohl spannend womit er uns als
nächstes beglücken wird. Als Debüt finde ich den Film jedenfalls wirklich
gut gelungen. Drehbuchautor Scott B. Smith dagegen ist bereits seit seinem
Roman „Ein einfacher Plan“ vielen ein Begriff, schaffte er es gegen Ende
der 90er Jahre schließlich sogar zu einer Oscar-Nominierung.
Ein
durchaus nettes Filmchen für Zwischendurch! Man sollte ihn jedoch nicht allzu
ernst nehmen, da die Story schon recht weit hergeholt ist. Dennoch vergebe ich
4 Sterne, da ich den Film durchweg recht lustig finde. Auch wenn wohl nicht
jeder meine Art von Humor dabei verstehen wird. Für Horrorfilmfreaks
jedenfalls absolut empfehlenswert. Leuten, die kein Blut sehen können, rate
ich jedoch eher davon ab, da er für FSK 16 schon ziemliche heftige Szenen
beinhaltet und ich wieder mal denke, dass sich ein Horrorfilmfreund bei der
FSK-Stelle eingeschlichen haben muss, der solche Filme ENDLICH frei gibt
(vergl. „Wrong Turn“, „Final Destination“) ;-) |