Dark Prince- The True Story Of Dracula

Informationen

OT:Dark Prince: The True Story Of Dracula

ca.88 Minuten

USA 2000

Regie

  • Joe Chappelle
Darsteller

  • Rudolf Martin
  • Jane March
  • Roger Daltrey
  • u.a.
Dark Prince- The True Story Of Dracula

Story

Im Jahre 1431 wurde Vlad III. in der Festungestadt Schäßburg (Transsilvanien) geboren. Bei seiner Geburt soll eine Marienstatur angefangen haben Blutstränen zu weinen. Sein Vater Vlad der II. war Mitglied des Drachenordens, wodurch er den Beinamen Dracul erhielt. Dracula bedeutet soviel wie „Sohn des Drachen“. In Schäßburg lebte Vlad II. mit seiner Familie im Exil, bis er im Jahre 1435 Alexander, den Woiwoden der Walachei stürzen konnte und somit an dessen Stelle den Thron besteigen konnte. Da die Walachei damals eine Art Spielball für Ungarn und die Türkei war, gelang es Vlad II. durch seine geschickte Politik, sich die Herrschaft über 12 Jahre lang zu bewahren.

1441 wurden seine beiden Söhne Vlad III. und Ragon von den Türken entführt und an den Hof des türkischen Sultans gebracht. Dort wurde Vlad jahrelang gefoltert, während sein jüngerer Bruder zum Spielzeug des Sultans wurde. Hier lernte Vlad auch wie man Grausamkeit als ein Mittel der Politik einsetzten kann. 1447 wurde Vlads Vater von adligen Landsleuten ermordet, indem sie ihn lebendig begruben. Kurze Zeit später wurde Vlad aus der Gefangenschaft des Sultans entlassen und er kehrte in die Ländereien seines Vaters zurück um dort seinen Thron zurückzuerobern.

Er nahm Lydia, eine römisch-katholische Adlige zur Frau, welche ihm einen Sohn schenkte. Durch diese Vermählung schlug er sich jedoch den Zorn der orthodoxen Mönche seines Landes zu. Vlad herrschte sehr streng und wurde bald für vielerlei Gräueltaten bekannt. So liebte er es z.B. seine Feinde pfählen zu lassen und dann unter den Gepfählten sein Frühstück einzunehmen. Hierdurch erhielt er auch den Beinamen „Tepez“ – der Pfähler.

Als seine Frau die Wahrheit über ihn entdeckt wird sie fast verrückt und so schickt Vlad sie zunächst in ein Kloster. Von dort kehrt sie jedoch bald wieder zurück, da er ihren Beistand erbittet. Als bei einem Kampf gegen die Türken Vlad schwer verletzt wird, scheint es zunächst so, als ob er tot sei und man lässt seiner Frau von seinem Tode berichten. Jedoch stellt sich dies als Irrtum heraus und Vlad kehrt sehr lebendig an seinen Hof zurück. Als seine Frau ihn sieht, stürzt sie sich vom Burgturm, da sie sich nun vollends für verrückt hält.

Er herrschte nur 6 Jahre lang, und dennoch war er als extrem grausamer Fürst bekannt. Im Jahre 1462 wurde Vlad auf Geheiß des ungarischen Königs Matthias Corvinus auf die Hochburg Visegrád nach Ungarn gebracht und unter „Hausarrest“ gestellt. 1476 jedoch wurde er wieder freigelassen und er erhielt all seine Ämter und Würden wieder zurück.

1 Jahr später wurde er von einem orthodoxen Mönch in einen Hinterhalt gelockt und dort von seinem eigenen Bruder erschlagener. Kurze Zeit später war seine Leiche jedoch verschwunden. Als sein Grab in diesem Jahrhundert geöffnet wurde, war es leer.

Kritik

Dieser Film ist mal wieder nicht leicht zu beschreiben für mich. Zum einen war ich schon alleine davon begeistert, dass es einen Film über Vlad Dracul, alias „Dracula“ (wörtlich übersetzt: „Sohn des Drachen“) gibt und ich musste diesen Film einfach sehen! Die Gründe dafür sind einfach, ich würde mich ein klein wenig als Vampirfreak bezeichnen und interessiere mich daher auch sehr für die Hintergründe, die den Vampirmythos begleiten.

Vlad Tepez wurde schließlich nicht zuletzt aufgrund des Romans „Dracula“ von Bram Stoker zum Inbegriff des Vampirisum, Teile seines Lebens wurden immer wieder in Vampirfilmen erwähnt oder dienten als Schauermärchen und Legenden. Nur weniges ist wirklich durch Schriften aus der damaligen Zeit belegt und vieles wurde auch einfach nur erfunden. Auch der Film befasst sich damit, wie schnell eine wahre Geschichte umgewandelt wird, um sie noch schrecklicher zu machen. So sieht man z.B. Vlad bei den Gepfählten sein Frühstück einnehmen und man sieht sehr deutlich, dass er dabei einen Krug mit Wasser oder Weißwein trinkt. Das ganze wurde dann im Volke weiter gesponnen, dass er das Blut seiner Opfer zum Frühstück getrunken habe. Dies und noch andere Geschichten tauchen sehr oft im Film auf und Vlad selber ist reichlich amüsiert über diese ganzen Geschichten über sich. Ich finde der Regisseur hat dies sehr gut in dem Film verarbeitet.

Der Film hält sich auch ziemlich an die Fakten, die auch mir bekannt sind, jedoch manche Dinge gehen mit dem mir bekannten auch auseinander. Ich bin mir daher nicht ganz sicher, ob nicht doch so einige Dinge für den Film umgeschrieben wurden oder nicht. Ich werde noch ein wenig weiterforschen und dann gegebenenfalls diesen Bericht noch einmal überarbeiten.

Einen Vampirfilm im klassischen Sinne darf man jedoch nicht erwarten und auch Horrorfilmfreaks kommen nicht so ganz auf ihre Kosten. Ein paar recht brutale Szenen sind zwar durchaus auch enthalten. Besonders die Kampfszenen finde ich sehr gelungen, jedoch ist dies hier vielmehr ein Historienfilm. Es wird niemand gebissen und Dracula trinkt auch nicht das Blut seiner Opfer. Der Film versucht einem halt das Leben der Person Dracula näher zu bringen.

Die Atmosphäre des Films ist sehr gut gelungen. Die Landschaftsaufnahmen sind grandios und auch ein paar sehr schöne Effekte sind vorhanden. Das einzigste was mich bei diesem Film sehr gestört hat, war lediglich der Synchronsprecher des Dracula. Es kann doch wirklich nicht angehen, dass man sich für einen Film so viel Mühe gibt und dann bei der Übersetzung einen solchen Laien nimmt, der absolut nicht zu der Person passt und der eine so dermaßen monotone Stimme hat, dass man beim zuschauen fast einschlafen könnte. Seit „Angel of the Night“ habe ich nichts solch schlechtes mehr gehört. Zum Glück habe ich mir den Film auf DVD angeschaut und konnte so gelegentlich auf den englischen Originalton umschalten. Dort war die Stimme sehr viel authentischer!

^v^ FAZIT: ^v^

Ich empfehle den Film wirklich nur richtigen Vampirfreaks, die sich für die Hintergründe der Draculagestalt interessieren. Allen anderen kann ich den Film leider

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Bewertung

Splatter Dark Prince- The True Story Of Dracula
Spannung Dark Prince- The True Story Of Dracula
Story Dark Prince- The True Story Of Dracula
Ekelfaktor Dark Prince- The True Story Of Dracula
Atmosphäre Dark Prince- The True Story Of Dracula
Gesamt Dark Prince- The True Story Of Dracula

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