President Evil

Informationen

og_title OT: The Tripper
origin_date
  • USA
  • 2007
duration ca. 93 Minuten
Regie David Arquette
Darsteller David Arquette Courteney Cox Paz de la Huerta Jason Mewes
Bildformat
  • 1
  • 78:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat Deutsch Dolby Digital 5.1 Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
Ländercode President Evil
Freigabe President Evil
President Evil

Story

Eine Gruppe Jugendlicher fährt zu ihrem jährlichen Feierhöhepunkt, der „Free Love“ Party. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Sex und Drogen, was die Möchtegern-Hippies natürlich zu ihren Gunsten ausnutzen möchten.

Allerdings beginnt der Auftakt der öffentlichen Veranstaltung alles andere als gut. In der Gruppe gibt es untereinander Probleme und die Einheimischen sind nicht besonders gut auf die Party-Gäste zu sprechen. Die Marihuana –Bauern wollen nämlich nicht, dass sich die drogenberauschten Hippies an ihren Äckern vergreifen und versuchen sie, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, auf aggressive Art und Weise zu vergraulen. Doch diese Probleme stellen nur den Anfang eines Horror-Trips dar. Einer der Gäste wird bald tot aufgefunden. Offensichtlich ist er auf grausame Art zu Tode gekommen. Und das nicht natürlich. Sheriff Buzz kümmert sich umgehend um den Fall, kann aber nicht verhindern, dass es bald zu weiteren, brutalen Morden kommt. Trotz eines Party-Verbots lassen sich die Hippies nicht vom Feiern abhalten. Sie ahnen nicht, dass ein Irrer unterwegs ist. Ein Irrer mit Ronald Reagan-Maske und Axt…

President Evil President Evil

Kritik

Sicherlich klingt der Titel „President Evil“ etwas schräg, allerdings ist es der Film, der im Original den unspektakulären Titel „The Tripper“ trägt, auch. Die Story ist ebenso abgedreht als auch interessant, was den geneigten Slasher-Fan, welcher nicht nur auf ernste Filme abfährt, erfreuen dürfte. Geschaffen wurde „President Evil“ von David Arquette, der erstmals zum Regiestab griff. Freunden des Horror-Films müsste Arquette noch als Deputy Dwight ‚Dewey‘ Riley aus den „Scream“ Filmen bekannt sein. Sein Debüt muss als gelungen bezeichnet werden, wenn auch einige Passagen etwas langatmig in den Kasten gekommen sind. Der Drogenkonsum der Hippies wird manches Mal etwas zu sehr ausgeschlachtet, wenn auch hier einige gekonnte Kameraeinstellungen zu betrachten sind. Die Geschichte an sich ist sehr unterhaltsam und ungewöhnlich. Killer mit Masken sind zwar nicht sehr besonders, allerdings musste Ex-Präsident Ronald Reagan noch nicht für ein Killer-Untensiel herhalten. Und man soll es kaum glauben: David Arquette versucht stellenweise sogar politische Motive mit in den Film einzubringen. Allerdings nicht so viele, wie es der dokumentarische Anfang verspricht.

Im Mittelpunkt stehen Drogen, deren Anbau und Konsum. Und das gesellschaftliche Pro und Contra das sich aus dem Konsum ergibt. Die Hippies sind nett dabei zu beobachten, wie sie umherirren um einen Rausch zu erlangen. Southpark Koryphäe Eric Cartman würde in seinem notorischen Hippie-Hass endlich bestärkt werden. Denn es gibt immer wieder Szenen mit Lachfaktor und auch Außergewöhnliches wie zum Beispiel ein nacktes Pärchen, dass vollkommen selbstverständlich nackt umherläuft, obwohl alle anderen Menschen in ihrer Umgebung Kleider tragen. Den männlichen Nackten kann man allerdings nicht lange beobachten, da er bei einer Pilzsammlung vom Killer erwischt wird. Die dabei, und auch bei den anderen Morden, eingesetzten Effekte sind sehr gelungen und vernünftig dosiert. Nicht aus jeder Szene wird eine Blutorgie gemacht, es gibt aber auch Szenen, die sich mit einer solchen vergleichen lassen.

Darstellerisch wird den Protagonisten nicht viel abverlangt. Ihre Rollen werden nicht sehr durchleuchtet und sind so angelegt, dass eine ernsthafte Glaubwürdigkeit ausgeschlossen ist. So kommen die bekannten David Arquette („Scream“), seine Ehefrau Courteney Cox („Scream“) oder auch Jason Mewes („Clerks – Die Ladenhüter“, „Dogma“) ebenso wenig zur Geltung wie ihre unbekannteren Kollegen. Ein hohes schauspielerisches Niveau ist also nicht vorhanden, aber auch nicht zwingend von Nöten. Atmosphärisch sieht es da schon besser aus. Obwohl die Spannungsmomente weit gestreut sind und nur selten zu Erzeugung einer Horror-Atmosphäre beitragen. Dafür gibt es aber den Wald, der sogar ein Hinterwald mit passenden Bewohnern ist und die Festidylle, die für eine wohlige Stimmung sorgen. Ob „President Evil“ nun eine Politsatire oder sogar eine Gesellschaftskritik ist sei mal dahingestellt. Nach einem durchwachsenen Start erwartet einen ein unverbrauchtes Szenario, was ja nicht unbedingt der Standard für dieses Subgenre ist, was sehr unterhaltsam und lustig ist. David Arquette hat, ohne größere Fehler in seinem Debüt zu begehen, einen guten Film und einen erfrischenden Beitrag zum Slasher-Genre in den Kasten gebracht, wofür man ihm dankbar sein muss.

President Evil

DVD

Als Rezensionsexemplar lag lediglich die inoffizielle Screening Disc vor. Ob die Kauf-Version über Extras verfügt, kann an dieser Stelle nur vermutet werden. Bild- und Ton sind auf jeden Fall sehr gut gelungen. So wie man es erwarten darf und von Splendid gewöhnt ist.

Bewertung

Splatter President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil
Spannung President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil
Story President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil
Ekelfaktor President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil
Atmosphäre President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil
Ton President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil
Bild President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil
Extras
Gesamt President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil President Evil

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