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Eine Gruppe von jungen Leuten,
die sich bisher nur aus dem Internet kennen beschließt spontan gemeinsam
Urlaub in einem Strandhaus zu machen. Bereits auf der Zugfahrt zum
Treffpunkt wird das erste Mädel im Zug gekillt. Ihre Freunden nehmen an,
dass sie es sich anders überlegt hat und kümmern sich nicht weiter um ihr
Verschwinden.
Partys werden gefeiert und die Clique amüsiert sich gut. Jedoch wird ihre
Stimmung jedes Mal sehr betrübt, sobald sie auf einen gewissen Sandman zu
sprechen kommen, der einst auch Mitglied ihrer Chatgemeinschaft war und der
sich kürzlich das Leben nahm, weil er aus der Chatgemeinschaft
ausgeschlossen wurde. Einige in der Clique hielten ihn für einen
Psychopathen und als er Realblue (eines der Mädels der Clique) immer mehr
„belästigte“ stellte sich die Clique gegen ihn.
Einige in der Clique kommen sich näher, haben auch Sex und schließlich
beginnt das Dezimieren der Leute und erste Zweifel werden laut, ob dieser
ominöse Sandman wirklich tot ist oder nicht, Mails tauchen plötzlich auf
und tragen den Absender des Sandman, er weiß plötzlich von Dingen, die nur
jemand wissen kann, der sich unter ihnen befindet und das gegenseitige
Verdächtigen beginnt... |
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“Ein Streifen auf
Screammachart, nur viel blutiger...“ So hieß es bevor dieser Streifen als
3. Film des letzten Splatterfestivals in Saarbrücken lief. Nun gut, Scream
fand ich eigentlich ganz gut, allerdings alle nachfolgenden Screamabklatsche
(„Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast“ usw.) fand ich schon recht
bescheuert und auf Dauer wurden diese Mitläuferversuche auch immer
langweiliger. Nun gut, ich gab diesem Film hier eine ehrliche Chance, aber
irgendwie... bereits innerhalb der ersten paar Minuten fand ich ihn schon
recht langweilig. Dabei wird sogar noch das erste Chatgespräch der Clique
übersetzt, spätere Chats, Mails, Zettel usw. werden dann nur in
Großaufnahme gezeigt, auf dass der Zuschauer selber lesen möge. Schön,
wenn man fließend japanisch versteht dürfte dies auch kein Problem
darstellen, so bleib zumindest meiner Wenigkeit und den Leuten, meiner
Clique, mit denen ich dort gemeinsam im Kino saß, der Genuss dieser
Schriften verwehrt.
Die Story ist wie bei so ziemlich allen Slasherfilmen nichts neues, eine
Gruppe von Leuten fährt irgendwohin und wird nach und nach immer weiter
dezimiert, bis nur noch 2 oder 3 Leute übrig sind und dann beginnt der
finale Showdown. So auch hier! Nichts neues also in dieser Hinsicht!
Die Darsteller, mir alle unbekannt... ich kenne mich halt nicht besonders
gut im japanischen Genre aus, aber ich halte sie mal alle für Laien, waren
mehr als übel. Teils kamen sie völlig gelangweilt rüber, teils wünschte
man sich nur, dass sie endlich gekillt werden, damit sie still sind und man
nicht länger mit ihrer Anwesenheit genervt wird.
Nun gut, eine schlechte Story und miese Darsteller kann man noch verkraften,
sofern dann wenigstens der Splattergehalt stimmt, aber auch hier hätte ich
mir etwas mehr erhofft. Gerade wenn es schon heißt, dass der Film blutiger
als Scream sei und er auf einem Splatterfestival läuft. Wir bekamen nicht
gerade viel zu Gesicht, es floss zwar schon ein bisserl Blut, aber halt
nicht genug! Einem Typen wurden ein paar Finger abgesäbelt, ein paar Kehlen
wurden durchgeschnitten und halt das übliche. Aber alles nicht so besonders
sehenswert, als dass es mich vom Hocker gerissen hätte.
Der Film zieht sich ewig, besonders nach dem ersten Mord bis zur nächsten
Dezimierung vergehen schier Stunden. Zumindest kommt es einen so vor.
Der Film ist langweilig!!!!!!!!!!! Mehr bleibt mir im Grunde nicht zu sagen.
Horrorfans rate ich dringend davon ab, es sei denn sie brauchen ein neues
Schlafmittel. |