Freitag der 13.

Informationen

OT:Friday The 13th

ca.91 Minuten

USA 1980

Regie

  • Sean Cunnigham
Darsteller

  • Besty Palmer
  • Adrienne King
  • Harry Crosby
  • u.a.

Freitag der 13.

Story

Im Jahre 1957 kommt es im Feriencamp Crystal Lake zu einer Tragödie. Der kleine Jason Vorheers ertrinkt im See, weil die Betreuer sich lieber anderen Dingen hingeben und somit ihre Aufsichtspflicht verletzen. Kurz danach geschehen einige Morde und das Camp wird schließlich geschlossen. Eine Vielzahl von Legenden bauen sich im Laufe der Jahre um das inzwischen bei der Bevölkerung liebevoll genannte „Camp Blood“ auf.

20 Jahre nach dem Ertrinken des kleinen Jason will Steve gemeinsam mit einem Trupp von Betreuern das Camp erneut eröffnen. Nach und nach treffen die neuen Betreuer im Camp ein und beginnen mit den ersten Renovierungsarbeiten. Die Warnungen der ortsansässigen Bevölkerung sind ihnen dabei reichlich egal. Einzig der seltsame Dorftrottel Ralf mit seinem Fahrrad ist einigen Damen nicht ganz geheuer.

Als eine der angekündigten Betreuerinnen seltsamerweise nicht auftaucht, machen sich Steve und sein Team auch nicht wirklich Sorgen um sie. Es wird schon nichts passiert sein und sie wird es sich wohl nur anders überlegt haben, nehmen sie an und gehen ihrer Arbeit weiter nach. Dass mit ihrem Verschwinden jedoch die Mordserie von damals wieder ihren Anfang nimmt, ahnen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Vergnügt geht es derweil im Camp weiter, die ersten Paare bilden sich und schließlich verschwinden immer mehr Leute…

Kritik

Der Film stammt aus dem Jahre 1979 und gehört schon seit jeher zur Sparte der Filme, die man unbedingt mal gesehen haben sollte, zumindest dann, wenn man Horrorfilme liebt. Schließlich begann mit diesem Film der Mythos des Jason und es ist wohl auch der Beginn der Slasherfilme schlechthin. Sicher, wenn man ihn mit heutigen Slasherfilmen vergleicht, dann kommt einem einiges irgendwie bekannt vor, allerdings liegt dies auch daran, dass viele neueren Filme einfach nur billige Abklatsche diesen Originals sind.

Atmosphärisch hat der Film einiges zu bieten. Das Camp ist einfach perfekt in Szene gesetzt. Auch geschieht das meiste Morden in einer regnerischen Nacht. Die Spannung bleibt während des gesamten Filmes erhalten und wer ihn noch nicht gesehen haben sollte, dem kann ich nur sagen, am Ende wartet eine kleine Überraschung auf ihn!

Die Darsteller sind typisch für die damaligen Verhältnisse und wirken dementsprechend teilweise recht lächerlich und Low-Budget-mäßig. Alleine schon die Frisuren wirken teilweise lächerlich, was jedoch für die damalige Zeit halt normal war. Da ich zu diesem Zeitpunkt erst 3 Jahre alt war, kann ich das jedoch nicht wirklich beurteilen. Allerdings dienen ohnehin fast alle Darsteller nur dem einen Zweck, nämlich möglichst bald gekillt zu werden, zumindest überwiegend und von daher reichen auch ihre Fähigkeiten völlig aus. Der einzige Name, der mir dabei bekannt vorkommt ist Kevin Bacon, aber auch er ist nur Mittelmaß.

Splattertechnisch gibt es für die damalige Zeit auch einiges zu sehen, einige sehr blutige Mordszenen sind dabei (die Kamera blendet nicht ab!) und auch einige Schockeffekte erwarten den Zuschauer. Wer leicht erschreckt also bitte den Film mit Vorsicht genießen! Die brutalen Mordszenen verursachten damals auch einen „kleinen Skandal“ und der Film wurde in der Presse niedergemacht und schließlich auch indiziert.

^v^ FAZIT: ^v^

Ich finde den Film durchweg sehenswert, besonders interessant finde ich halt auch den Schluss, da hier jemand als Mörder entlarvt wird, mit dem man nicht gerechnet hätte. Ein paar Längen hat der Film zwischendurch schon, deshalb auch kleine Abzüge. Eine Empfehlung vergebe ich wie immer an alle Horrorfreaks!

Bewertung

Splatter Freitag der 13.
Spannung Freitag der 13.
Story Freitag der 13.
Ekelfaktor Freitag der 13.
Atmosphäre Freitag der 13.
Gesamt Freitag der 13.

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