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Die
junge Anna kommt nach einem Aufenthalt in einer Nervenklinik zurück
nach hause. Sie litt durch den Tod ihrer Mutter an einem Trauma,
welches jetzt offensichtlich besiegt scheint. Ihre Schwester Alex
und ihr Vater Steven versuchen Annas Ankunft und den Start in ein
neues Leben so gut es geht zu ermöglichen.
Doch schon bald wird Anna von seltsamen Ereignissen gequält. Türen
öffnen sich des nachts und der Geist ihrer Mutter erscheint ihr.
Zusammen mit ihrer Schwester ahnt Anna, dass der Tod ihrer Mutter
kein Unfall war, sondern Rachel, die neue Freundin des Vaters
dahintersteckt. Als die beiden Schwestern Nachforschungen
anstellen, stoßen sie auf einen mysteriösen Hintergrund... |
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Der
amerikanische Filmbeitrag „Der Fluch der 2 Schwestern“ ist ein
Remake des südkoreanischen Horror-Streifens „A
Tale Of Two Sisters“, welches wiederum ein Remake des 1956 in Südkorea
erschienen „Janghwa
Heungryeonjeon“ ist.
Das Remaken von Grusel-Filmen aus Fernost ist schon lange keine
Seltenheit in den Vereinigten Staaten mehr. Und so wurde auch das
Familiendrama mit Horror-Elementen neu aufgelegt.
Der Grundstein der Geschichte ist das Verhältnis der Schwestern
zu ihrer zukünftigen Stiefmutter. Eine brisanter Stoff, der durch
die Grusel-Elemente noch verstärkt wird. Falls man eine der
Vorlagen dieses Films betrachten durfte, wird man feststellen,
dass das Thema zwar gut angegangen wird, aber nicht so eine verstörende,
düstere Wirkung aufkommt. Das amerikanische Remake ist etwas
glatter als das Original. Was nicht verwunderlich sein dürfte, da
hier der Mainstream angesprochen werden soll.
Es versucht aber wenigstens in der Charakterzeichnung mitzuhalten.
Dies gelingt auch über weite Strecken. Die wenigen Charaktere
werden passabel vorgestellt und erlauben es dem Betrachter mit
voller Leidenschaft mitzufiebern.
Ein Grund hierfür ist die authentische Darbringung der Rollen. Emily
Browning (zu sehen in beispielsweise „Ghost Ship”) spielt
Anna. Anfangs denkt man sich noch: „Nur schöne Menschen. Das
kann darstellerisch nichts geben“. Man wird aber glücklicherweise
eines Besseren belehrt. Auch Arielle Kebbel („Der Fluch 2 –
The Grudge“) als Schwester Alex, kann mehr überzeugen, als man
ihr das zu Beginn des Films zutrauen möchte. Abgerundet wird das
Schauspielquartett von David Strathairn (bekannt aus zahlreichen
Kleinproduktionen) und dessen Filmfreundin Elizabeth Banks (u.a.
„Slither - Voll auf den Schleim gegangen“). Eine Crew ohne
Namen, die das Geschehen aber sehr gut auf den Bildschirm bringt.
Die Atmosphäre in „Der Fluch der 2 Schwestern“ kommt nicht
immer horrormäßig rüber. Zumindest nicht in den meisten Szenen.
Es wird eher eine gute Stimmung mit heiter Sonnenschein
verbreitet. Dies hat aber wiederum den Vorteil, dass schöne
Bilder eingefangen werden können. Somit wird das Langfilm-Debüt
der Guard-Brüder zu einem optischen Leckerbissen. Die wenigen düsteren
Szenen schaffen es dann immer wieder für Abwechslung zu sorgen.
In diesen Szenen kommt es auch zu einigen Effekte, die aber nicht
wirklich blutiger Natur sind. Die Vorgabe aus den Vorlagen bot
aber auch keine Grundlage, aus dem Material einen
Splatter-Streifen zu machen.
In seiner Gesamtheit vermag es „Der Fluch der 2 Schwestern“
durchaus gut zu unterhalten. Mit einer gradlinigen Story,
glaubhaften Darstellern und einem spannenden sowie, für den
Erstgucker, überraschenden Ende, wird einem hier solide
Grusel-Kost geboten. |