Eaten Alive – Im Blutrausch

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1977
Laufzeit ca. 87 Minuten
Regie Tobe Hooper
Darsteller Neville Brand Mel Ferrer Carolyn Jones Marilyn Burns u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5
  • 1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Englisch
LC 2
FSK 18
Eaten Alive - Im Blutrausch

Story

Judd ist ein alter, runtergekommener, beknackter Mann und ist Besitzer eines alten, runtergekommenen Hotels, irgendwo in einem sumpfigen Gebiet der US-amerikanischen Südstaaten. Schätzungsweise Mississippi oder Louisiana. Direkt neben seinem Hotel hat er einen Sumpf an ein Krokodil verpachtet, welches dann auch gelegentlich seine Nahrung aus dem Hotel bezieht. Ja, Judd ist ein Mensch, der andere Menschen nicht mag und deshalb Freude am Töten hat, was natürlich zum Nachteil all seiner Kunden ist…

Eaten Alive - Im Blutrausch  Eaten Alive - Im Blutrausch

Kritik

Willkommen zu einem klasse Film der späten siebziger Jahre. Gehen sie auf eine Tour durch die einzigartigen Sumpfgebiete der Vereinigten Staaten und lernen sie Rednecks kennen, wie sie nicht besser im Bilderbuche stehen könnten.Tobe Hooper („Texas Chainsaw Massacre“, „Poltergeist“, „Lifeforce“ uva.) hat hier so einiges richtig gut dargestellt und (zumindest einen) Schauspieler richtig gut in Szene gesetzt. Jener ist eine Nebenrolle, nämlich die des Buck (Robert Englund, oder besser gesagt: Freddy Kruger), der sich bereits zu Beginn mit dem bemerkenswerten Reim „Ich bin Buck und will einen Fuck“ in das Gehirn des Zuschauers einbrennt. Nur Schade, dass er nicht mehr Spielzeit gekriegt hat. Die restlichen Darsteller machen ihren Job, mehr aber auch nicht. Von daher bleibt eben nur dieser eine hervorzuheben.Ein weiteres überzeugendes Merkmal dieses Films ist die so perfekt angepasste Horrorstimmung, wie sie in Sumpfgebieten auch sein sollte. Gepaart mit überwiegend rotem Licht kommt eine Stimmung auf, die eines Horrorfilms würdig ist. Nur leider sieht man dann nicht jeden Blutklecks – aber naja, man kann nun mal nicht alles haben.Leider fehlt es auch ein wenig an dem, was auch die schwer beeindruckbaren Zuschauer vor den Fernseher kettet. Weil der Hauptdarsteller irgendwie zu mächtig erscheint, obwohl er ein Holzbein hat und eigentlich gar nicht rennen könnte, weiß man ja eh, was früher oder später passieren wird. Schade.Aber wie es sich dann doch für so einen Film gehört, sehen wir einen Blutrausch (so übrigens auch der deutsche Titel), der seinesgleichen sucht. So einen Menschenfeind muss man erst mal (er)finden. Und alles nur, weil er lebenslanges Verbot in seinem Stammpuff hat – das Leben meint es eben nicht mit allen gut. Dafür meint selbiges es aber gut mit den Horrorfans, die genügend Gemetzel vor die Linsen bekommen.

Eaten Alive - Im Blutrausch  Eaten Alive - Im Blutrausch

DVD

Das, was diese DVD bietet, sollte allgemeiner Weltstandart werden. Ein Buckspecial weiß besonders zu überzeugen (15 Min.)! Und falls man Tobe Hooper noch nicht kennt, lernt man ihn jetzt in einem 20-minütigen Special kennen. Und wer auch noch etwas über Joe Ball wissen will (Der als Inspiration für den Film diente), guckt sich das am besten in den letzten 23 Minuten der DVD an. Bild und Ton haben logischerweise im Laufe der Zeit etwas gelitten. Wer weiß, auf was er sich bei dieser DVD einlässt, wird das nicht verwundern und das Guckvergnügen auch nicht mindern.

Bewertung

Splatter Eaten Alive - Im Blutrausch
Spannung Eaten Alive - Im Blutrausch
Story Eaten Alive - Im Blutrausch
Ekelfaktor Eaten Alive - Im Blutrausch
Atmosphäre Eaten Alive - Im Blutrausch
Tonqualität Eaten Alive - Im Blutrausch
Bildqualität Eaten Alive - Im Blutrausch
Zusatzmaterial Eaten Alive - Im Blutrausch
Gesamteindruck Eaten Alive - Im Blutrausch

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