Die Geisterstadt der Zombies

Die Geisterstadt der Zombies

Informationen

Originaltitel L‘ Aldila
Länge 91 Minuten
Drehjahr 1980
Drehland Italien
Regie Lucio Fulci
Schauspieler
  • Katherine McColl
  • David Warbeck
Die Geisterstadt der Zombies

Story & Kritik

Der Film beginnt im Jahre 1927. Eine mit Fackeln und Schlagstöcken bewaffnete Meute nähert sich dem Hotel „Zu den sieben Toren“ um sich einem Mann zu schnappen, der des Hexens beschuldigt wird. Sie schlagen ihn mit Ketten, nageln ihn an der Wand fest und übergießen ihn schließlich mit einer Lauge, sodass er langsam dahinschmilzt.

Etwas über 50 Jahre später erbt Lisa das Hotel indem damals die Bluttat stattfand, was sie aber nicht weiss. Nach einer kurzen Stippvisite beschließt sie das Hotel wieder zu eröffnen, was aber eine Menge an Renovierungsarbeit voraussetzt. Doch plötzlich passieren seltsame Sachen bei den Arbeiten! Ein Arbeiter stürzt vom Gerüst und stirbt, ein Installateur wird im Keller mit rausgedrückten Augen tot aufgefunden und des weiteren wird eine alte Leiche im Keller gefunden.

Auch die Tatsache das Lisa die blinde Emily kennen lernt ist alles andere als gewöhnlich da sie ihr komische Sachen von dem Hotel erzählt. Sie erzählt die Geschehnisse die 1927 passierten und das es seit dem im Zimmer 36 spukt. Ein wenig später traut sich Lisa in das seltsame Zimmer und sieht den alten, stark verwesten Hexer, angenagelt an die Wand. Als sie daraufhin Zeugen das Zimmer zeigt ist die Leiche weg.

Lisa bemüht sich nun das Geheimnis des Hauses zu lösen und findet heraus das es auf einem der sieben Tore des Schreckens steht. Aber ob ihr diese Information etwas bringt ist doch fraglich, da sich die, mittlerweile, lebenden Toten aufgemacht haben, alles zu töten, was ihnen unter ihre Finger kommt …

Ach ja … der gute alte Fulci! „Geisterstadt der Zombies“ auch bekannt unter dem Namen „Über dem Jenseits“ kann man schon als einen typischen Fulci bezeichnen. Die Story ist mal wieder leicht verwirrend und nur schwer verständlich, dafür wird aber gesplattert das kein Auge trocken ( oder vielmehr im Kopf ) bleibt. Der Splatteraner bekommt alles das zusehen, was er sich in einem guten Streifen wünscht! Die bereits erwähnten Augen und dies mehrfach, Säureangriffe, Spinnen und Hunde, die Menschen fressen, es ist wirklich sehr viel in „Geisterstadt der Zombies“ zu sehen.

Der Film lebt sicher nicht von schauspielerischen Hochgenüssen oder wunderbaren Dialogen, dass ganz gewiss nicht, sondern von einer soliden Spannung und einer erstklassigen Atmosphäre, die so Fulci typisch ist, wie sie nur sein kann! Des weiteren sind sämtliche Kulissen sehr schön anzuschauen. Die Bilder vom Hotel sind wirklich wunderschön und diejenigen, in denen es düster und unwirklich wird, tragen wunderbar zur Stimmung bei.

Zusammengefasst lässt sich sagen das „Geisterstadt der Zombies“ sicherlich einer von Fulci´s besseren Filmen ist, da nicht nur stumpf gemetzelt wird sondern eine annehmbare Story im Hintergrund läuft. Deswegen ist er zurecht ein Kultfilm, den kein Freund des Horrors verpassen sollte.

Bewertung

Splatter Die Geisterstadt der Zombies
Spannung Die Geisterstadt der Zombies
Story Die Geisterstadt der Zombies
Ekelfaktor Die Geisterstadt der Zombies
Atmosphäre Die Geisterstadt der Zombies
Gesamt Die Geisterstadt der Zombies

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