Die Forke des Todes

Informationen

Originaltitel The Prowler
Länge 88 Minuten
Drehjahr 1981
Drehland USA
Regie Joseph Zito
Schauspieler
  • Vicky Dawson
  • Christopher Goutman
  • Lawrence Tierney
Die Forke des Todes

Story

Ein amerikanischer Soldat, der aus dem zweiten Weltkrieg zurück kehrt, bemerkt das ihn seine Freundin betrügt. Während er an der Front kämpfte, hat sie sich mit einem anderen vergnügt und will nun nichts mehr von ihm wissen. Der Mann ist sauer und rächt sich auf dem Highschool-Abschlussball grausam an seiner ehemaligen Geliebten, indem er sie mit einer Forke umbringt. Auch weitere Beteilige müssen dran glauben und nachdem der Killer einige Leute ermordet hat, verschwindet er spurlos…

Viele Jahre später bereiten sich die Jugendlichen aus dem Städtchen, in dem damals dieser Mord geschah, auf ihren Abschlussball vor. Knapp vierzig Jahre wurde der Highschoolabschluss nicht mehr gefeiert, doch nun denkt man, dass es keine Probleme geben sollte, ihn durchzuführen. Doch wie man es sich denken kann, beginnt das Morden wieder. Die Bevölkerung ist sehr ängstlich und die Tatsache das der Sheriff nicht vor Ort ist, beruhigt die Leute nicht gerade. Ein junger Hilfssheriff kümmert sich nun um die mysteriösen Vorfälle, die immer mehr Opfer fordern.

Der junge Staatsdiener hat es mit einem Mann in Militäruniform zu tun, der eine schwarze Maske trägt. Er vermutet, dass es sich dabei um denjenigen handelt, der bereits vor vierzig Jahren getötet hat, es ist aber auch nicht auszuschließen, dass es ein Nachahmungstäter ist …

Kritik

„Die Forke des Todes“ … welch wohlklingender Titel für jemanden, der sich für das Horrorgenre interessiert! Jahrelang kannte ich den Streifen leider auch nur vom Titel her, da er damals beschlagnahmt wurde und somit nicht mehr für meine Augen bestimmt war. Allerdings gibt es mittlerweile eine Wiederveröffentlichung von Astro auf VHS und eine von Laserparadiese auf DVD, sodass man sich legalerweise ein Bild von diesem Film machen kann, über den soviel geredet wurde.

Kommen wir als erstes zur Story, die sicherlich nicht das Aushängeschild des Films ist. Im typischer Slasher-Manier wird einer nach dem anderen umgebracht und wie es in diesem Subgenre so üblich ist, wurde mehr darauf geachtet, dass die Morde ausgereift sind, was logischerweise die Qualität der Geschichte etwas vernachlässigt. Prinzipiell finde ich das auch gar nicht so verkehrt, allerdings bekommt ein Film dann Probleme, wenn es über etwas längere Strecken mal unblutig bleibt. Bei „Die Forke des Todes“ fällt dies besonders im ersten Teil auf, der wirklich langweilig war. Dazu kommt dann noch dazu, dass man wenig erkennen konnte, da alles etwas dunkel war. Ob die Schuld jetzt allerdings bei den Machern oder dem schlechten Matertape zu suchen ist, weiss ich nicht.

Wenn die Langeweile dann aber von den Spezialeffekten verdrängt wird, wird es lustig. Dank dem König des Splatterffekts, Tom Savini, darf man sich auf einige Szenen freuen, die es echt in sich haben. Somit ist dann auch die Parallele zu den „Freitag der 13.“ Filmen nicht mehr von der Hand zu weisen und Kenner werden sicherlich wissen das der Regisseur Zito auch den vierten Teil der „Freitag der 13.“ Serie beigesteuert hat, der ja ebenfalls nicht unbedingt zu den unblutigsten des Genre zählt.

Neben den Längen muss aber auch noch die wirklich schlechte Synchronisation bemängelt werden, die zusammen mit den Hintergrundgeräuschen und der Musik grausam sind. Es ist echt schade das Filme so verschandelt werden können und diese Qualität von „Die Forke des Todes“ trägt sicherlich nicht zur Aufwertung des Films bei. Ebenfalls fand ich die Schauspielerischen Leistungen und die Dialoge an sich, nicht sonderlich gelungen, aber das ist ja in Filmen dieser Art nicht sonderlich wichtig.

Insgesamt ist „Die Forke des Todes“ also ehr eine Enttäuschung, denn ich hatte mir viel mehr erwartet, als ich das Tape voller Freude in den Videorekorder legte. Aber die Längen, der Ton und das streckenweise viel zu dunkle Bild, geben dem umstrittenen Streifen einen bitteren Beigeschmack mit auf den Weg. Leute die sich für Horrorfilme intensiver interessieren, sollten den Film auf jeden Fall mal gesehen haben, denn er ist zumindest vom Namen her ein Klassiker.

Bewertung

Splatter Die Forke des Todes
Spannung Die Forke des Todes
Story Die Forke des Todes
Ekelfaktor Die Forke des Todes
Atmosphäre Die Forke des Todes
Gesamt Die Forke des Todes

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