Black Swarm

Informationen

Drehland Kanada
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 85 Minuten
Regie David Winning
Darsteller Sebastien Roberts Sarah Allen Jayne Heitmeyer Robert Englund u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Black Swarm

Story

Die kleine Kelsey kehrt mit ihrer Mutter in deren Heimat zurück. Von der Großstadt kehren sie in die beschauliche Kleinstadt Black Stone ein, was Kelsey nicht so recht erfreuen will. Dort angekommen macht das kleine Mädchen Bekanntschaft mit komischen Stadtbewohnern. Einige laufen wie Zombies durch die Straßen.

Grund hierfür sind geklonte Insekten. Parasitäre Wespen haben sich in Black Stone breit gemacht und attackieren die Bevölkerung. Diese Bio-Waffe schein nicht aufzuhalten. Aber ein paar mutige Menschen stellen sich den Killer-Wespen in den Weg…

Black Swarm  Black Swarm

Kritik

Killer-Wespen greifen an. Und wie sollte es im neuen Jahrtausend auch anders sein: Sie greifen als kleine computergenerierte Insekten an. Was diese Animationen in vielen preiswerten Produktionen auslösen, sollte fast jeder schon mal mitbekommen haben. Und falls nicht, weiß er es, wenn er die DVD eingelegt hat und die ersten 10 Sekunden von „Black Swarm“ verstrichen sind. In der Anfangsszene bekommt man nämlich direkt das erste Krabbelvieh präsentiert, wie es sich auf einem Apfel kämpft. Mit Natürlichkeit hat das nichts zu tun. Aber erwartet das jemand, der sich einen Tier-Horror-Film reinziehen will? Wohl kaum.

Eingeführt wird man in das Treiben mittels einer kleinen Geschichte, um die Rückkehr in die Heimat. Neben der Bio-Attacke gibt es nämlich noch ein Drumherum. Eine Mischung aus Wiederfinden der alten Liebe, Erinnerungen, Flucht und so weiter. Auch nicht unbedingt etwas, was man noch nie in einem Streifen solcher Machart gesehen hat. Aber der Beginn ist wenigstens unterhaltsam. Zwischendrin kommt es dann immer wieder zu Wespen-Übergriffen. Und das in den seltsamsten Varianten. Wespen lassen beispielsweise Glühbirne und Frontscheibe zerplatzen. Wohlgemerkt durch ein einziges Insekt. Da weiß der Trash-Fan: Hier geht’s ab.

Wenn man die gute Einleitung hinter sich gelassen und sich an die Insekten gewöhnt hat, nimmt die Begeisterung allerdings ein wenig ab. Man merkt, dass auch „Black Swarm“ nicht mehr als Standardware ist. Mit Dialogen daherkommt, die keinen so recht interessieren wollen, Charaktere bietet, die nur sehr schwach durchleuchtet sind und Schauspieler hat, die diesen Namen nicht unbedingt verdienen. Vor allem das kleine Mädchen und die mitwirkende Biologin sind völlig überfordert. Bei der Kleinen kann man das ja eventuell nachvollziehen und ein Auge zudrücken. Gerade weil man sich in B-Movie Gefilden aufhält. Wer darstellerisch nicht versagt ist good old Robert Englund. Der erfahrene Schauspieler spielt seine Rolle locker runter. Er hat zwar damit zu kämpfen, dass sie nicht sonderlich viel hergibt, Robert macht aber einen astreinen Job und es macht Spaß ihm zuzugucken.

Regisseur David Winning, der zwar erfahren ist, sich aber meistens mit TV-Serien beschäftigt, macht bei dieser TV-Produktion eine solide Arbeit, kann aber kaum Spannung und noch weniger Atmosphäre erzeugen. Er verlässt sich völlig auf das hanebüchene Drehbuch und die Computereffekte. Zugegebenermaßen muss man Winning attestierten, dass er sich wenigsten Mühe bei einigen, wenigen Kamerafahrten gemacht hat, die ab und an das Geschehen auffrischen. Was ebenfalls erfrischend ist, sind einige Dialoge. Neben uninteressanten Gelaber gibt es auch Ausbrüche wie jenen hier: „Lassen sie mich das machen. Sie haben nicht annähernd die Immunität, die ich habe.“ Solche Sätze muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

In Sachen Härte bietet „Black Swarm“ nicht viel. Es gibt einige Schießereien, ekelige Masken und ein wenig Rumgewürge. Die Übergriffe der Insekten sind nicht wirklich brutal. Splatter-Fans kommen also nicht auf ihre Kosten. Wer gerne schmunzelt kann sich an einigen der CGIs erfreuen.

Nach der Betrachtung muss man zum Schluss kommen, dass „Black Swarm“ zwar kein schlechter, aber auch kein guter Film ist. Er bietet unkomplizierte, fast solide Tier-Horror-Kost ohne viele spannende Momente. Die Thematik wurde in ähnlicher Form schon oft gesehen und es gab auch schon schlimmer Bedrohungen der animalischen Art. Für zwischendurch taugt er aber durchaus. Und für Tier-Horror-Fans allemal.

Black Swarm  Black Swarm

DVD

Bild und Ton gehen für eine solche Produktion schwer in Ordnung. Das Bild ist schön scharf und der Ton klar sowie gut abgemischt. Lediglich die Extra-Abteilung lässt etwas zu wünschen übrig. Es gibt nur den Trailer zum Film und eine Übersicht über weitere DVDs, wo man sich dann auch ein paar Trailer angucken kann.

Bewertung

Splatter Black Swarm
Spannung Black Swarm
Story Black Swarm
Ekelfaktor Black Swarm
Atmosphäre Black Swarm
Tonqualität Black Swarm
Bildqualität Black Swarm
Zusatzmaterial Black Swarm
Gesamteindruck Black Swarm

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  • Killer Bienen

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