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| OT: Friday
The 13th |
| ca. 91
Minuten |
| USA
1980 |
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| Regie |
| Sean Cunnigham |
| Darsteller |
Besty Palmer
Adrienne King
Harry Crosby
u.a. |
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Wie alles begann:
1958: Ein Pärchen sitzt am nächtlichen Lagerfeuer und kommt sich langsam
näher. Als es so richtig spannend werden soll, ist es aber auch schon
wieder vorbei. Die beiden wurden von einer unbekannten Person bestialisch
abgeschlachtet...
1979 (Gegenwart): Es ist Freitag der 13. Eine junge Frau ist auf dem Weg zum
Camp Crystal Lake, um dort als Erzieherin zu arbeiten. Als sie in einem
kleinen Städtchen einkehrt, fragt sie ob eventuell ein Bus zum Camp fährt,
was alle erstaunt verneinen. Als sie erzählt das sie im Camp arbeiten will,
raten ihr die Einheimischen davon ab, da dort 1957 ein kleiner Junge
ertrunken ist und 1958 zwei Teenager umgebracht wurden. Seitdem wäre es
keinem gelungen, dass Camp wieder aufzubauen, da immer irgendetwas
dazwischen kam. Doch die junge Frau lässt sich nichts einreden und
schließlich erklärt sich auch jemand bereit sie einige Meter mitzunehmen.
Als die Frau das Auto verlässt, hält bald das nächste an, um sie bis zum
Camp mitzunehmen.
Als der Fahrer, der unerkannt bleibt, an einer Einfahrt zum Camp
vorbeifährt, springt das Mädchen verzweifelt aus dem Wagen. Doch sie kommt
nicht weit, weil sie wenige Meter später von dem Unbekannten eingeholt und
ermordet wird.
Die anderen Teenager, zu denen das ermordete Mädchen wollte, sind
währenddessen bereits im Camp und bereiten es für den Neuaufbau vor. Als
der Tag sich dem Ende nähert und die Nacht hereinbricht, bekommt die Gruppe
ungewollten Besuch, der ihnen nach dem Leben trachtet. Einer nach dem
anderen wird in der Folgezeit gekillt, bis nur noch die junge Alice da ist.
Sie hat sich fest vorgenommen zu überleben und versucht den unbekannten
Mörder zu stellen...
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So fing also alles an, im
guten alten Camp Crystal Lake. Allerdings fehlt im ersten Teil noch unser
Protagonist der weiteren neun Teile. Na ja... er fehlt nicht wirklich, da er
zum einem andauernd im Gespräch ist und zum anderen einen kleinen
Gastauftritt hat. Aber trotz des Fehlens wird natürlich nicht auf das
Abmurksen von Teenagern verzichtet, da findet sich jemand anderes bereit.
Und genau dieser Unbekannte ist es, der dem ersten Teil der „Freitag der
13.“ Reihe die Spannung verleiht. Ob man nun jemand ist, der zuvor über
andere „Jason-Filme“ gestolpert ist und sich nun mal Teil 1 ansehen
will, oder ob man unbefangen an diesen Film herangeht, dass Ergebnis ist das
Gleiche. Man fragt sich fast die geschlagenen 91 Minuten wer überhaupt für
die Morde in Frage kommt und erlebt dann gegen Ende etwas durchaus
Überraschendes.
Natürlich wird storytechnisch nicht sonderlich viel geboten, dass will man
im Slasher-Genre, mit Campatmosphäre, aber auch gar nicht. Man folgt
einfach dem Killer und beobachtet die hilflosen Teenager, wie sie ihrem Ende
entgegengehen. Dabei werden Freunde des Splatters dann richtige Freude
haben, denn obwohl dieser Teil in keiner Weise mit den Teilen 3 und 4
mithalten kann, bekommt man doch einiges geboten.
Schauspieltechnisch gibt es logischerweise auch keine Hochgenüsse. Nicht
einmal der mitwirkende Kevin Bacon kann da durch gute Leistungen auf sich
aufmerksam machen! Allerdings ist er ein wirklich nett anzusehendes Opfer,
dass durch eine, in den Hals gestoßene Eisenstange ableben darf. Aber auch
im Bereich der Schauspielkunst darf, soll und will man in einem solchen
Streifen gar nichts erwarten.
Vielmehr geht es um Spannung, Teenager, Killer und herrliche Spezialeffekte.
Dies hat die „Freitag der 13.“ Reihe so interessant gemacht und so ist
es nicht verwunderlich, dass sie auf VHS immer noch zu den
begehrenswertesten Titeln im Horrorbereich gehört. Daher gibt es für Teil
1 auch eine Empfehlung an Genrefans, die Teile 2 – 9 kann ich auch
bedenkenlos empfehlen.
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