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Brutalität und ungerechte Behandlungen sind
in der amerikanischen Highschool, wo der Film spielt, an der Tagesordnung.
Eine kleine Gruppe Heranwachsender aus der 13. Klasse terrorisiert ihr
Mitschüler wo sie nur kann. Dies soll sich allerdings bald ändern, denn
David kommt als neuer Schüler in die Highschool.
David lebt ehr zurückgezogen und mischt sich anfangs nicht in die
Machenschaften seiner neuen Kameraden ein. Einer der Rüpel ist sogar ein
Freund von ihm, den er aus vergangenen Tagen kennt. Doch neben dem Problem,
dass David nicht in die Gruppe der Rebellen einsteigen will, wird ihm eine
Liebesbeziehung zu einem Mädchen zum Verhängnis, in das sein Freund
verliebt ist. Es läuft zwar nichts richtiges zwischen den beiden, doch als
Davids Freund die beiden beim Nacktbaden erwischt, verbaut er ihm eine
riesige Chance.
Nach einer Auseinandersetzung wollte die Gruppe der Gewalttätigen David
eine letzte Gelegenheit geben, sich ihnen anzupassen. Sein Freund, der ihm
die Botschaft übermitteln soll, macht dies allerdings nicht, was zur Folge
hat, dass die Gruppe einen Anschlag auf David verübt. Als David unter
seinem Auto liegt um einen Schaden zu reparieren, tritt ihn einer unter das
Auto und Davids Knie wird von dem herunterfallenden Wagen zerquetscht.
Nach einem Krankenhausaufenthalt, in dem David immer wieder betonte das er
einen tragischen Unfall erlitt, soll sich das Leben in der Schule „gewaltig“
verändern. David hat zwar seine Peiniger in Schutz genommen, doch nun wird
er sich an ihnen rächen und seine Rache wird sehr, sehr blutig ... |
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Wer „Die Klasse von 1984“ kennt, weiß was
ihn erwartet ...
So steht es auf dem Cover, doch ich kann dem nicht ganz zustimmen, nachdem
ich mir den Film zu Gemüte geführt habe. „Die Klasse von 1984“ ist ein
Kultfilm, der sich diesen Status zurecht verdient hat und „Massaker in
Klasse 13“ ist es nicht, obwohl er knapp 30 Jahre auf dem Buckel hat.
Daher kann man schon vermuten, dass der Vergleich sehr stümperhaft ist. Es
gibt zwar Parallelen, da der Film ebenfalls an einer Schule spielt,
allerdings geht es hier nicht um das „Schüler – Lehrer – Problem“
sondern ehr um das der Schüler untereinander. Es geht um Macht, um Ansehen
und nicht zuletzt um die Gunst eines schönen Mädchens.
Aufgrund seines Alters darf man auch nicht zuviel von „Massaker in Klasse
13“ erwarten aber man kann dem Film sicherlich nicht absprechen, dass er
einen hohen Unterhaltungswert hat. Die Geschichte wird flüssig erzählt und
trotz dessen, dass diese Thematik schon oft (vielleicht sogar zu oft )
verfilmt wurde, weiß sie den Zuschauer zu fesseln. Ich muss zugeben das ich
bei einigen schönen Landschaftsbildern, die in den Bergen aufgenommen
wurden, irgendwie an die gute alte Sendung „Falcon Crest“ erinnert
wurde. Frage mich bitte keiner warum, aber die Leute tragen komische
Klamotten, es gibt eine schrullige Musik und wie gesagt, die Landschaften
erinnern ein wenig an die Weinberge, die uns vor Jahren im öffentlich
rechtlichen vor die Nase gesetzt wurden.
Das war es jetzt aber auch schon mit den Vorteilen, es gibt auch weniger
gutes zu vermelden. Die schauspielerischen Leistungen vernachlässige ich
mal, da sie mir in solch alten Filmen eh nicht so wichtig sind und außerdem
hätte ich auch wenig gutes zu berichten. Einige Dialoge sind überflüssig,
was auch für wenige Handlungsszenen gilt, die sich weniger mit der Materie
des Films beschäftigen, sondern mit irgendwelchen zwischenmenschlichen
Problemen, die keinen interessieren. Was mich aber am meisten gestört hat,
sind die Spezialeffekte, die so gut wie gar nicht vorhanden sind und wenn
man mal etwas Blut vor die Matscheibe bekommt, wirkt das Gezeigte sehr
unglaubwürdig. Als erste Szene wäre da die Beinszene zu nennen, in die
David involviert ist. Einer der Bösen tritt seinen Reparierwagen an, auf
dem er liegt und schwups... liegt er unter einem Rad. Fragen über das Wie
und Warum verkneife ich mir jetzt mal. Des weiteren gibt es eine Szene in
der ein Turmspringer in ein leeres Becken springt. Diese Szene ist so blöd
dargestellt, wie ich es selten gesehen habe. Eine Schockwirkung ist mit
solchem Müll leider nicht darstellbar ...
Insgesamt ist dieser Streifen einer, den man getrost im Mittelfeld einordnen
kann. Das gilt natürlich nicht für heutige Kinomaßstäbe, wer allerdings
auf etwas ältere Horrorfilme steht, wird mit „Massaker in Klasse 13“
sicherlich seinen Spaß bekommen.
Infos Zur DVD :
Die DVD gibt es, wie das Tape auch, von Laser-Paradiese, die beide
ungeschnitten und für etwa 10 Euro (ehr preiswerter) zu haben ist. Das
Zusatzmaterial besteht wie so häufig aus einer Trailershow und einer
Laserdiskvorstellung. Das Tonformat ist Mono und das Bild Vollbild.
Qualitätstechnisch ist die DVD eine der besseren, allerdings ist die des
Tapes auch gut bis sehr gut und dies hat sicherlich als Vorlage gedient. Man
darf keine Bild erwarten, wie es heute Standart ist, allerdings ist es für
Laser-Paradiese Verhältnisse sehr gut. |