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| OT: The
Ring |
| ca. 110
Minuten |
| USA 2002 |
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| Regie |
| Gore Verbinski |
| Darsteller |
Naomi
Watts
Martin Henderson
David Dorfman
u.a. |
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Stell dir vor es existiert ein Video, auf dem
seltsame alptraumhafte Bilder zu sehen sind und sobald man es sich angesehen
hat, klingelt das Telefon und eine Stimme ertönt:“ Noch 7 Tage“. Nach
ablaufen dieser Frist, stirbt man.
Eine Legende, denken auch ein paar junge Teenager, doch 7 Tage später
sterben alle 4 zur gleichen Zeit. Unter ihnen auch die Nichte von
Journalistin Rachel Keller. Das Mädchen erlitt urplötzlich einem
Herzinfarkt, den sich niemand erklären kann. Eine Freundin, die zur
gleichen Zeit bei ihr war, landet in einer Nervenheilanstalt und hegt fortan
eine Phobie gegen Fernsehen und Videos. Rachel´s Schwester bittet sie
schließlich darum Nachforschungen anzustellen und Rachel kann nicht nein
sagen. Ihr kleiner Sohn Aden verkraftet den Tod seiner Cousine ebenfalls nur
sehr schwer und seine Lehrerin macht Rachel schließlich darauf aufmerksam,
dass Aden bereits eine Woche vor dem Tod seiner Cousine, er sie tot
gezeichnet hat.
Bereits sehr schnell erfährt Rachel bei der Beerdigung ihrer Nichte von
deren Freunden von der Legende um dieses Video und dass sie es sich wohl
zusammen mit ein paar Freunden eine Woche zuvor in einem Waldmotel angesehen
hat und sie macht sich somit als erstes dorthin auf den Weg. Wie durch ein
Wunder fällt ihr auch schon an der Rezeption ein unbeschriftetes Videoband
in die Hände und sie mietet sich in der gleichen Hütte ein, in der auch
die 4 Jugendlichen eine Woche zuvor waren. Als sie das Videoband einlegt,
sieht sie darauf als erstes einen Ring, anschließend folgen viele sehr
seltsame beängstigende Bilder. Sie kann sich keinen Reim darauf machen, was
diese Bilder zu bedeuten haben, doch sobald das Band zu Ende ist, klingelt
das Telefon in der Hütte und eine Mädchenstimme erklingt:“ 7 Tage“.
Für Rachel wird die Sache immer beunruhigender, besonders als sie auch noch
entdeckt, dass auf Photos von ihrer verstorbenen Nichte, die Köpfe seltsam
verzogen sind und als sie selbst Bilder von sich macht, geschieht dies
ebenfalls. Sie fängt langsam an an die Legende zu glauben und bittet noch
einen alten Freund um Hilfe bei der Analyse des Videobandes. Aus diesem
Zweck fertigt sie ihm eine Kopie des Bandes an und auch kurz ,nachdem er es
sich angesehen hat, klingelt erneut das Telefon. Doch damit nicht genug,
denn als Rachel eines morgens aufwacht, sitzt ihr kleiner Sohn Aden vor dem
Fernseher und hat ebenfalls das Band eingelegt. Nur noch wenige Tage bleiben
ihr nun, um das Geheimnis des Videos zu lüften oder sie werden alle
sterben.
Erste Spuren führen sie schließlich zu einer Anna Morgan, die auf einer
kleinen Insel lebte und deren Pferde plötzlich auf seltsame Weise ums Leben
kamen (sie begingen Selbstmord). Anna landete irgendwann in einer
Nervenklinik und verstarb auch dort. Weder die Inselbewohner noch Anna´s
noch lebender Mann sind Rachel jedoch eine große Hilfe. Erst durch einen
Zufall erfährt Rachel, dass die Morgans auch noch eine Tochter namens
Samara hatten, deren Verbleib ungewiss ist. Das Mädchen soll jedoch sehr
seltsam gewesen sein. Allen war sie unheimlich und niemand wusste, wo die
Morgans sie her hatten.
Die Zeit drängt, der 7. Tag bricht für Rachel an und sie stehen wieder
dort wo sie angefangen hatten, in der kleinen Waldhütte, wo Rachel sich das
Video ansah und sie haben noch immer keine Lösung gefunden. Mr. Morgan hat
derweilen Selbstmord begannen und Aden bekommt Visionen von Samara, die sich
nachts im Schlaf mit ihm unterhält. |
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Der Film ist klasse!!! Seit „The 6th Sense“
habe ich keinen Film mit einer solch genialen Story mehr im Kino gesehen.
Der Film strahlt eine Atmosphäre aus, die einen wirklich leicht frösteln
läßt und ich denke mal, dass viele Leute nach diesem Film sich eine
längere Zeit keine Videos mehr ausleihen werden oder sie zusammenschrecken
werden, sobald nach diesem Film das Telefon klingelt.
Die Schauspieler sind mir zwar mal wieder unbekannt, aber sie spielen ihre
Rollen sehr glaubhaft, auch David Dorfman (Aden) spielt seine sehr unnahbare
Rolle des kleinen Jungen recht gut, der so schöne Bilder von Leuten in der
Erde liegend malt. Naomi Watts (Rachel Keller) spielte zuvor schon in „Mulholland
Drive“ und Martin Henderson in „Windtalkers“ mit, sind mir jedoch
dennoch unbekannt, da ich beide Filme nicht kenne. Anders Regisseur Gore
Verbinski, der bereits den Streifen „Mexican“ drehte.
Splattertechnisch gibt es nichts zu begutachten, jedoch ist dies keineswegs
negativ bei dem Film anzubringen. Er bietet einige großartige
Schockeffekte. Besonders genial finde ich eine Szene ziemlich am Schluss,
als Samara aus dem Videoband ganz langsam durch den Fernseher in die reale
Welt kommt. Ihr Körper sieht dabei den Umständen entsprechend verwest aus.
Maskentechnisch topp!!!
Die Atmosphäre ist ebenfalls genial. Alles ist leicht beklemmend gehalten
und man spürt auch den Druck unter dem Rachel und Noah stehen, man fiebert
einfach mit ihnen mit. Die Bilder brennen sich einem einfach in dem Schädel
ein, da kann man nix dran ändern! Das Ende ist ebenfalls sehr überraschend
und keineswegs das, was man wohl erwarten würde.
Erwähnenswert wäre vielleicht auch noch, dass es sich bei dem Film um eine
Art Remake handelt von einem sehr erfolgreichen japanischen Kinofilm namens
„Ringu“, den ich jedoch nicht kenne und von daher kann ich euch auch
keine Infos darüber geben.
^v^ FAZIT: ^v^
Absolut empfehlenswert!!!!!!!!!! Gut, Leute die schnell Angst bekommen,
sollten vielleicht nicht gerade alleine in den Film reingehen, da er schon
etwas auf die Psyche drückt. Aber jeder der gerne Filme mit einer
wahnsinnig guten Story sieht und der nichts gegen eine kleine Portion Horror
hat, der sollte ihn sich einfach angucken und sich selbst von dem Film
überzeugen lassen. |
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