|
Der ehemalige Polizist James McGregor hat sich
nach Schottland abgesetzt um seine Eindrücke die er während seiner Arbeit
gesammelt hat zu verarbeiten. Finanziell muss er sich keine Sorgen machen,
da er kurz vor seiner „Flucht“ aus Amerika ein Buch geschrieben hat das
zu einem Bestseller wurde. Das Buch handelt von einen psychopatischen
Kindermörder, den er während seiner Polizeitätigkeit überführt hat.
James ist ziemlich am Ende und hängt am Alkohol. Neben den schlimmen Sachen
die er erlebt hat kommt noch hinzu das er sich von seiner Familie getrennt
hat und er wandelt nun einsam und meist betrunken durch sein tristes Leben.
Eines Tages aber erhält er ein Fax mit einem Nachruf. Er weiß nicht was er
davon halten soll und vergisst es bis kurze Zeit später die schottische
Polizei bei ihm im Haus steht und ihn verhaftet. Denn genau die Frau die in
dem Nachruf steht wird tot bei ihm im Garten gefunden.
Der verdächtigte James kann die Polizei von seiner Unschuld überzeugen und
willigt ein, sich aufgrund seiner Vergangenheit bei den Ermittlungen zu
beteiligen. Jetzt müssen die Beamten aber noch klären warum der Mörder
James den Nachruf zugeschickt hat und warum er mehr oder weniger Kontakt zu
ihm sucht. Sie denken das der Mörder, der bald nach dem ersten weitere
Morde begeht, James weitere Nachrufe zuschickt weil er berühmt werden will
und zwar so berühmt wie der Kindermörder aus James Buch.
Nun startet eine Suche, die kaum zu gelingen verspricht, da der
Serienmörder äußerst intelligent ist und keine Spuren hinterlässt. Aber
wie will er berühmt werden, wenn er nie geschnappt wird... |
|
Ich bin in zweierlei Hinsicht sehr froh!
Erstens weil ich nicht den, auf dem Cover geforderten Preis von 60 DM
bezahlt habe und zweitens das der Film nicht die auf der Verpackung
ausgeschriebenen 128 Minuten gedauert hat. Die 98 Minuten waren schon
langweilig genug und wenn ich der Regisseur gewesen wäre, ich hätte nicht
länger als 60 Minuten gedreht und hätte nichts wichtiges weglassen
müssen.
Die Story ist nur ein billiger Abklatsch zu anderen Serienmörderfilmen und
hat nicht die geringste Besonderheit. Es sein den man zählt die mitunter
albernen Dialoge und die miesen schauspielerischen Qualitäten als
Besonderheit. Normaler Weise ziehen einen Filme dieser Art in den Bann, da
meist der Übeltäter über besondere Eigenschaften verfügt und mit einer
Intelligenz glänzt, sodass man nicht mehr von dem Film ablassen kann. So
ging es mir in Filmen wie Citizen X und Henry. Dieser Film plätschert aber
die ganze Zeit runter bis man endlich froh ist das absolut unspektakuläre
Ende erreicht zu haben.
Ich möchte auch gerne wissen warum dieser Film seinerzeit soviel Geld
kosten sollte! Wegen der mittelmäßigen Bild und Tonqualität, der DVD.
Oder der mageren Features? Vielleicht aber auch weil die Story mies und
langweilig ist oder heißt der Grund Charly Sheen? Wenn ich ehrlich bin
möchte ich es gar nicht mehr wissen. Einzig und allein die Außenaufnahmen
aus Schottland und die schottische Hintergrundmusik wissen zu überzeugen! |