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Logbucheintrag
Nummer 1, Sternzeit 2241 nach Christus: Das Raumschiff Pandora
empfängt einen Notruf und beschließt, diesem zu folgen. Dort
angekommen rettet die Crew der Pandora 4 sexy Weltraumschlampen in
heißen Minirockuniformen, die sich im Nachhinein als Piratinnen
entpuppen. Was die Mädels auch noch mitbringen, ist ein Virus,
der alle Menschen, mit denen er in Kontakt kommt, in zombieartige
Wesen verwandelt. Wie kann man dieses Virus nur aufhalten? |
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Zombies
im Weltall. So sieht’s aus, machen wir uns nichts vor. Das ist
die grausame Realität. Grausam allerdings nur, weil es an der
Umsetzung des Drehbuches hapert. Überwiegend schlechte
Schauspieler, die, kombiniert mit ihrer deutschen Stimme, dem Film
alle Spannung rauben. Eine schlechte Story, die einem jeden Spaß
nehmen kann. Als einzig bekanntes Gesicht ist Steve
Railsback, in der Rolle des Tarver, zu sehen. Railsback gab schon Charles
Manson in dem 1976 gedrehten „Helter Skelter“ wieder.
Ebenfalls war er im Kultfilm „Insel der Verdammten“ zu sehen.
„Lifeforce - Die tödliche Bedrohung“, „Ed Gein: The
Wisconsin Serial Killer“ oder „TDR - The Devil's Rejects“
sind einige, weitere Stationen seines schauspielerischen Schaffens.
In „Space
Of The Living Dead“
hält er sich allerdings dezent mit seinem Können zurück.
Immerhin
gibt’s hübsche Frauen, die allerdings auch nicht schauspielern
können, aber wenigstens was fürs Auge sind. Was fürs Auge sind
außerdem die Zombies, die schon fast zu schön für diesen Film
sind. Da allerdings die Story viel zu knapp ist, verlieren auch
diese hübschen hirnfressenden Untoten an Charme.
Von
einem Regisseur wie Brad Sykes, der schon bei so vielen Filmen
Regie führte (Mutation, Camp Blood, Goth, Death Factory) sollte
man eigentlich mehr erwarten. Wenn man ihn allerdings näher
kennt, weiß man, dass er meist doch mehr Trash produziert als ein
siebenköpfiger Haushalt, ab und zu aber ein nahezu gutes Werk
dabei rumkommt, mehr halt nicht.
Filme,
in denen einer nach dem anderen abgeschlachtet wird, sind ja für
weilen eigentlich ein probates Mittel. Es stellt sich stets die
Frage, wer der nächste sein mag, dem auf liebenswürdige Weise
das Hirn ausgelutscht wird. Allerdings sollte man sich dann nicht
nur auf die furchterregenden Zombies verlassen, sondern auch die
Story ausbauen. Von daher geht die Spannung hier stellenweise
gegen Null. Aber vielleicht war man ja von „Alien“ inspiriert
und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass nur Zombies noch cooler
sind als schleimige Außerirdische. Dann allerdings sollte man
auch was Schönes auf den Flimmerschirm schicken.
Auch
noch zu erwähnen ist die pornöse Pornosynchronisation in unserer
Deutschen Muttersprache, die einem beim Schauen den letzten Nerv
raubt.
Wer allerdings auf Trashiges steht, dem sei dieses „Werk“ nur
empfohlen.
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