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Im Jahre 2033 ist die Welt völlig anders, als
noch 11 Jahre zuvor. Dies war nämlich der Zeitpunkt, als ein riesiger Komet
auf die Erde hinabfiel und fast das gesamte Leben auslöschte. Seitdem
herrscht eine globale Katastrophe, die zur Folge hat das es seit dem Tag des
Einschlags nicht mehr geregnet hat, was das Wasser natürlich zu einem
wertvollen Gut gemacht hat. Wer Wasser hat, hat das Sagen und
dementsprechend hat sich die Macht verteilt.
Die Firma „Water and Power“ besitzt das Wassermonopol und hat unter dem
Fiesling Kasslee eine Methode entwickelt, Wasser auf bizarre Art und Weise
herzustellen. Mit Hilfe eines ausgeklügelten Mechanismus ist es möglich,
sämtliche Flüssigkeit eines Menschen in Wasser zu verwandeln, was zum
Unglück natürlich den Tod des Wasserspenders mit sich zieht.
Neben den Wasserkapitalisten leben nur noch wenige Menschen auf der Erde,
die täglich um ihr Überleben kämpfen. Eines Tages gelingt es den Scherge
von Kasslee allerdings einen Grossteil von ihnen zu töten und eine junge
Rebellin Namens Rebecca gefangen zu nehmen. Rebecca ist extrem willensstark
und lässt sich von den Versuchen, sie hörig zu machen, nicht beeindrucken.
Da Kasslee sie aber nicht sofort töten will, heckt er für sie einen ganz
besonderen Plan aus. Sie soll das Lager der Ripper aufmischen, einem Trupp
von mutierten Menschen, die seit langem gegen die Wasserindustrie kämpfen.
Doch dann kommt alles anders als geplant... |
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„Tank Girl“ ist eine Comicadaption, die
nicht wirklich als leichte Kost rüberkommt, zumindest für diejenigen, die
keinen blassen Schimmer von der Existenz der Vorlage haben. Es ist ein
futuristischer Film, der schon etwas schräg über den Bildschirm huscht.
Die junge Rebecca, die von Lori Petty ganz passabel gespielt wird, ist die
Hauptfigur in der abgedrehten Story. Sie fällt vor allem durch ihre
ungehobelte Art auf, was dem Film wenigstens etwas sehenswertes verleiht.
Keine Party, kein Joint und auch kein männliches Wesen ist vor der
überdrehten Person sicher und ihr Vokabular kennt nur selten Worte, die
nicht der Gossensprache entstammen. Dies ist wohl auch der Grund, warum sie
der Wasserbaron nicht sofort ausschaltet, sondern ihr einen besonderen
Abgang verschaffen will. Zudem hat sie im Verlauf keine Scheu auch einen
Panzer gegen das Übel einzusetzen, woraus sich der Filmtitel ableiten
lässt.
Nach ihrer Gefangennahme wird zu einer Horde Freaks geschickt, die alle halb
Mensch halb Tier und allesamt sehr seltsame Personen sind. Unter ihnen
befindet sich auch Ice-T, der allerdings keinen Gebrauch von seinem
Wiedererkennungswert macht. Er ist in einem grässlichen Känguru Kostüm
gefangen und kann so nicht durch seine eigentlichen Qualitäten, weswegen er
ja des öfteren mal für die Rolle es Bösen engagiert wird, glänzen. Diese
Szenen, in denen die Protagonistin sich bei den Halbwesen aufhält, sind
wohl die überzogensten, auch wenn der Rest alles andere als normal über
den Bildschirm flackert.
Dies hat leider zum Nachteil, dass sehr viel an Atmosphäre verloren geht,
die vor allem durch die Landschaft und einige Farbspiele aufgebaut wird und
das so gut wie keine Spannung aufkommt. Es gibt zwar hier und da mal Szenen,
wo es zur Sache geht, aber die meiste Zeit geschehen belanglose Dinge, die
wirklich keinen interessieren. Es stört zudem, dass immer wieder
Zeichentrickeinblendungen zwischen die „normalen“ Szenen geschaltet
werden, was insgesamt etwas zusammengeschustert wirkt.
Wie gesagt... Fans des Comics werden das vielleicht etwas anders sehen, aber
wenn man als neutraler Beobachter an den Film geht muss man schon einen
seltsamen Geschmack haben um das Gezeigte gut zu finden. Es gibt zwar nette
Kostüme für Outfitfetischisten, eine nette Hauptdarstellerin und auch
einige nette Requisiten, der Gesamteindruck ist allerdings kein positiver.
Lediglich die Filmmusik, die von Ice-T, Björk oder auch der Gruppe Hole
stammt, weiss zu überzeugen - allerdings ist dies ebenfalls
Geschmackssache... |