|
Dr. Frankenstein hat gerade seine größte
Schöpfung vollendet, jedoch merkt er zu spät, dass sein Auftraggeber Graf
Dracula damit nichts Gutes vor hat. Zu allem Überfluss stehen auch noch die
wütenden Dorfbewohner vor den Toren seines Schlosses. Es kommt zum Kampf,
bei dem Dr. Frankenstein das Zeitliche segnet. Sein Monster ergreift jedoch
seinen leblosen Körper und versucht, sich mit seinem „Vater“ in eine
alte Windmühle zu flüchten, die kurz darauf abgebrannt wird und den
Leichnam Frankensteins sowie sein Monster unter sich begräbt.
Ein Jahr später befinden wir uns in Paris und dürfen einen gewissen
Gabriel Van Helsing bei der Jagd nach Mr. Hyde begleiten, die leider nicht
so verläuft, wie sie verlaufen soll. Doch der Geheimbund, dem Van Helsing
angehört, hält bereits eine neue Aufgabe für ihn bereit. Zusammen mit
einem sehr erfinderischen „Ordensbruder“ Carl begibt er sich auf die
Reise nach Transsilvanien um dort der letzten Überlebenden einer
königlichen Adelsfamilie beim Kampf gegen Graf Dracula zu helfen. Außerdem
erhofft sich Van Helsing in Transsilvanien einige Antworten auf seine
Vergangenheit, von der er so gut wie keine Erinnerungen mehr besitzt.
Allerdings erweist sich seine Mission schwieriger als erwartet, denn wie
tötet man Vampire? Und vor allem: wo findet man das Schloss des Grafen, das
schon so viele Leute vor ihm vergeblich suchten? |
|
Ein neuer Vampirfilm in den Kinos… bereits
seit Monaten fieberte ich diesem Film entgegen und ich wurde auch fast nicht
enttäuscht. Das einzige Manko des Filmes gleich vorweg - Das Ende!!! Der
Film ist wirklich gut, die Atmosphäre ist genial düster, so wie man es bei
einem solchen Film auch erwartet. Was mir jedoch nicht in den Sinn kommen
will, ist wie man einen solchen Film dann am Ende noch so verhunzen kann. Um
niemandem die Spannung zu nehmen, verzichte ich darauf hier nun ins Detail
zu gehen. Ich sage nur soviel, sie hätten den Film besser 2 Minuten früher
enden lassen sollen und alles wäre gut gewesen und der Film hätte dann
auch von mir 6 Sterne erhalten, so ist es nun einer weniger!
Die Story ist sehr gelungen und sie dürfte wohl jedem, der Vampirfilme mag,
auch zusagen. Zwar wirken einige Charaktere schon eigenartig und gerade das
Auftauchen von Jeckyl & Hyde oder Frankenstein & seinem Monster,
gepaart mit Draculas Werwölfchen lassen einen wohl auch sicherlich etwas
schmunzeln. Allerdings sind wir dies ja nun schon seit der „Liga der
außergewöhnlichen Gentlemen“ überdeutlich gewöhnt. Und zum Glück
taucht hier keine Nautilus auf, die eine Spazierfahrt durch die Gassen von
Venedig unternimmt.
Kommen wir zu den Darstellern, hier wurde mal zu etwas bekannteren
Gesichtern gegriffen (muss wohl so sein, wenn sogar ich diese Personen mal
erkenne!!!). Als erstes hätten wir da Van Helsing selbst, er wird
verkörpert von X-Men-Wolverine Hugh Jackman, worüber sich wohl alle
weiblichen Zuschauer sehr freuen dürften. Ein paar seiner Gesten ließen
dabei sogar noch recht gut die Erinnerungen an seine Rolle in „X-Men“
wieder aufflammen, allerdings kamen dieses Mal keine Messer aus seinen
Händen geschossen. Um nun auch den männlichen Zuschauern einen kleinen
Anreiz für diesen Film zu geben so sei nun auch Kate Beckinsale, die die
Rolle der Anna spielt, genannt. Auch sie spielt ihre Rolle recht gut, obwohl
sie mir in „Underworld“ als Vampirin besser gefallen hat. Hier steht sie
nun halt auf der anderen Seite und jagt die Geschöpfe, von denen sie in
Underworld noch selbst einer war. Aber auch Draculas Bräute dürften den
ein oder andern männlichen Zuschauer in Entzückung versetzen... tragen
alle doch ein recht weites Decolleté zur Schau, aber nun gut.
Die Effekte sind ebenfalls recht gut gelungen, auch wenn oftmals schon sehr
stark auffällt, dass die meisten Dinge rein am Computer entstanden sind und
auch wenn mir die ganzen aufplatzenden Vampirbabys irgendwie leid taten!!!
Blut fließt ebenfalls nur in sehr geringen Maßen, aber was soll's, der
Film ist ohnehin ab 12 freigegeben und somit kann man sich sowieso damit
abfinden.
Manch einen hat wohl auch die Synchronstimme Draculas etwas gestört, mich
jedoch nicht, denn wer einmal in seinem Leben die wohl schlechteste
Synchronstimme der Welt, in dem ansonsten eigentlich recht guten Film „Dark
Prince – the true Story of Dracula“ gehört hat, den schockt so schnell
keine Synchronstimme mehr!!!
^v^ FAZIT: ^v^
Ich weiß, bei diesem Film gehen die Meinungen mal wieder drastisch
auseinander. Mir gefiel er, von dem Ende einmal abgesehen, recht gut und
daher empfehle ich ihn auch bedenkenlos weiter. Ich habe diesen Film mit
Sicherheit auch noch nicht zum letzten mal gesehen, jedoch beim nächsten
mal anschauen, würde ich wohl 2 Minuten vor Schluss abschalten und mir
einreden, dass dies das wahre Ende des Filmes sei!!! Der Film ist jedoch nur
etwas für Genrefans. Leute, die einen ernsten Film erwarten sollten diesen
Film natürlich meiden. |