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An einem Strand eines kleinen Badeortes, an
der Ostküste der USA, kommt es während der Touristenzeit zu einigen
Todesfällen, die auf einen Killerhai schließen lassen. Der Polizeichef des
Ortes, der alles andere als ein Freund des tiefen Wassers ist, will den
Badestrand schließen lassen, doch die Politiker wollen auf gar keinen Fall
Einnahmen einbüssen und stellen sich gegen die Schließung.
Stattdessen wird eine Haijagd durchgeführt,
die anfangs auch erfolgreich verläuft. Doch ein Haiexperte, der zur
Unterstützung angefordert wurde, merkt bald, dass es sich bei dem
erbeuteten Exemplar nicht um das Tier handelt, das die Menschen auf dem
Gewissen hat.
Nach
weiteren Todesfällen beschließen der Experte, der Sheriff und ein
Haijäger, dem Killer auf eigene Faust den Garaus zumachen. Ein ungleicher
Kampf beginnt, bei dem die Menschen eigentlich keine reelle Chance haben... |
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„Der weiße Hai“ ist ohne Frage ein
Meilenstein des Horror-Films und Vorreiter für viele Tierhorror-Filme, die
es aber nie geschafft haben, dem Original das Wasser zu reichen. Was
Regisseur Steven Spielberg im Jahre 1975 geschaffen hat, ist und bleibt
unerreicht. Es gibt eine einmalige Atmosphäre, sehr spannende Momente und
natürlich das Aushängeschild des Films: Den Hai.
Zu Beginn gibt es von dem gefräßigen
Protagonisten allerdings nicht viel zu sehen, der Zuschauer kann nur
erahnen, was vor sich geht. Eine Szene ist spannender als die andere, und
als man schließlich einen gefangenen Hai sieht, der wirklich
angsteinflössend rüberkommt, wird einem schnell klar, dass das Monster aus
dem Meer eine wahre Killermaschine sein muss. Sicherlich sind die Weißen
Haie in der Natur nicht ganz so aggressiv, wie im Film dargestellt, aber es
macht einem schon Angst, dass ähnliche Viecher im Meer rumschwimmen. Und
das ist es auch, worauf Regisseur Spielberg aufbaut. Eine natürliche Gefahr
in einem Element, wo der Mensch weniger Stärken als Schwächen
besitzt.
Das Spiel mit den Urängsten wird systematisch
aufgebaut und so vorangetrieben, dass man sogar fast mit den Jägern des
Ungetüms mitzittert und sich wünscht, dass das Vieh endlich erledigt wird.
Die Tötungsmethode ist selbstverständlich auch ein Aushängeschild der
Filme um den Weißen Hai, auch wenn es in den vielen Teilen nicht immer so
hinhaut, wie gewollt. Aber zum Glück verfügen die Menschen ja über etwas
mehr Intelligenz als Kraft und so kann jeweils von einem Happy End
ausgegangen werden, auch wenn dies nicht wenige Opfer nach sich zieht.
Die menschlichen Darsteller kommen ebenso gut
rüber wie das Monster aus Plastik. Ob Roy Schneider als wasserscheuer
Polizist, Haijäger Robert Shaw oder Richard Dreyfuss als Haiexperte, die
Jungs machen einen hervorragenden Job und geben dem Film die nötige
Authentizität, die er braucht um ein wahres Meisterwerk zu werden. Auch die
Musik, die mittlerweile zurecht Kultstatus genießt, hat zum Ruhm des Films
beigetragen.
Viele werden den „Der Weiße Hai“ sicherlich schon mehrfach gesehen
haben, da es nun mal einer der besten Tierhorror-Filme ever ist, aber falls
da draußen doch noch jemand rumschwimmt, der diesen Kultfilm bislang
versäumt hat, sollte er ihn sich schleunigst angucken. Glücklicherweise
wird er oft im TV wiederholt. |