Poltergeist

Informationen

OT:Poltergeist

ca.95 Minuten

USA 1982

Regie

  • Tobe Hooper
Darsteller

  • Craig T. Nelson
  • JoBeth Williams
  • Heather O’Rourke
  • u.a.

Poltergeist

Story

Familie Freeling ist gerade in eine neue Wohnsiedlung namens Cuesta Verde gezogen, da der Vater Steve Hausverkäufer und für die Gegend zuständig ist. Die Mutter Diana kümmert sich um die drei Kinder und es hat den Anschein, als ob alles perfekt wäre.

Doch dies ändert sich bald, da plötzlich komische Sachen passieren. Die jüngste Tochter, Carol Anne, hört Stimmen aus dem Fernseher, die die anderen nicht wahrnehmen können, Möbel verrücken und auch sonst ist alles etwas merkwürdig. Anfangs denkt die Familie, dass die Lage nicht so schlimm sei, doch dann verschwindet Carol Anne plötzlich im Fernseher.

Daraufhin engagiert die Familie Parapsychologen, die das Phänomen erklären und die Tochter aus der Zwischenwelt befreien sollen. Die Forscher ahnen bald, dass es sich bei dem Phänomen um einen Poltergeist handelt, sind aber maßlos überfordert. Sie bestellen ein Medium als Unterstützung, die wohl die Einzige ist, die Carol Anne befreien und den Geist vertreiben kann. Doch dies soll alles andere als einfach werden…

Kritik

1982 entstand ein ganz besonderer Film, der damals viele Zuschauer verstörte und auch heute noch gut zu unterhalten weiß. „Poltergeist“ gehört wohl zu den 10 bekanntesten Horrorfilmen aller Zeiten und das absolut zurecht, da er ein zeitloses Meisterwerk ist. Dies liegt wohl nicht zuletzt daran, dass zu den Verantwortlichen große Namen wie Tobe Hooper und auch Steven Spielberg zu nennen sind, zwei Menschen, die großartige Arbeit für das Subgenre geleistet haben.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine amerikanische Vorzeigefamilie, die ein wunderschönes Leben führt, dass nach und nach in blanken Horror aufgelöst wird. Der Grund hierfür ist ein Poltergeist, der, anderes als andere Dämonen, auf den ersten Blick wenig angsteinflößend wirkt. Doch mit Zunahme der Geschehnisse steigt der Horrorpegel, der im späteren Verlauf wohl für nicht wenige abgeknabberte Fingernägel verantwortlich ist. Das eben noch so schöne Leben, dass von Erfolg und Harmonie gezeichnet ist wird je zerrüttet und es sieht so aus, als könne niemand helfen.

Spannende Momente gibt es dabei ebenso zu betrachten, wie atmosphärisch dichte. Zudem eine Menge Effekte, die für diese Zeit weniger typisch sind als heute und eine Vielzahl Ideen, die viele, bis dahin, ungesehene Szenen ermöglicht haben. Es ist ein wahrer Genuss, die verschiedenen Abschnitte zu beobachten, die für eine heitere Abwechslung sorgen. Auch als nach und nach Menschen anrücken, die meinen das Problem lösen zu können, wird es nicht langweiliger. Sie sorgen sogar für eine kleine Splatterszene, die lange in der deutschen Fassung fehlte, auch wenn sie nicht wirklich heftig ist.

„Poltergeist“ ist das Gegenbeispiel zum Amerikanischen Traum und ein Film, den man sich immer und immer wieder zu Gemüte führen kann ohne das er irgendwann mal wirklich langweilig wird. Hier passt einfach alles, nicht zuletzt das die Protagonisten JoBeth Williams, Craig T. Nelson und natürlich auch das kleine, im TV gefangene Mädchen, dass von Heather O’Rourke gespielt wird, eine hervorragende Leistung abliefern. Tobe Hooper und Steven Spielberg haben hier ganz grosses Kino abgeliefert.

Bewertung

Splatter Poltergeist
Spannung Poltergeist
Story Poltergeist
Ekelfaktor Poltergeist
Atmosphäre Poltergeist
Gesamt Poltergeist

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  • Poltergeist II+III
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