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Isolation |
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Story
Der irische Bauer Dan erwartet bei einer seiner Kühe Nachwuchs. Aus
diesem Grunde ist die hiesige Tierärztin Orla anwesend, um das
Muttervieh rektal auf ihre Gesundheit zu untersuchen. Doch der Griff
in den Anus erweist sich im Nachhinein als äußerst schmerzhaft, da
die Veterinärin vom Fötus gebissen und verletzt wird.
Etwas später ist
es dann soweit: Die Kuh kalbt. Allerdings gibt es Komplikationen, da
das Neugeborene nicht herauskommen will. Der Bauer versucht Hilfe zu
holen und findet sie bei einem Pärchen, das sich auf der Flucht vor
irgendjemandem, mit ihrem Wohnwagen auf dem Grundstück des Bauern
niedergelassen hat. Erst gab es Zoff, doch jetzt wird die Hilfe des
geflohenen Jamie benötigt.
Nach qualvollen
Minuten ist das Kalb dann aus dem Körper der Mutter befreit. Doch
es atmet nicht. Die Wiederbelebungsversuche gelingen zwar, doch das
aggressive Kalb ist nicht zu bändigen. Orla, die mittlerweile vor
Ort ist, will es töten, was aber nicht gleich gelingt. Doch der
zweite Schuss aus der Bolzenpistole sitzt.
Bei
der anschließenden Obduktion wird dann etwas sehr ungewöhnliches
entdeckt: Das Kalb war trächtig und hat völlig deformierte Föten
in sich. Tierärztin Orla weiß, dass das Experiment schiefgegangen
ist. Doch noch ahnt sie nichts von der Gefahr, die auf die
isolierten Menschen zukommen soll. Denn einer der Föten entkommt... |
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Kritik
Der irische Horror-Beitrag "Isolation" zeigt die
eventuellen Auswirkungen, die auftreten können wenn der Mensch zu
sehr in die Natur eingreift. Neu ist dieses Thema natürlich nicht,
doch ein Film mit so einer kühlen und nüchternen Betrachtungsweise
ist bislang nur sehr selten abgefilmt worden. Während andere
Subgenre-Partner eher auf die visuelle Ausschlachtung bedacht sind,
hält sich dieser Tierhorror-Film weitestgehend bedeckt. Hierfür
steht vor allem die Anfangsszene, die dem einen oder anderen
Betrachter sicherlich einen Kotzreiz entlocken kann, dennoch aber
"nur" zeigt, was die Natur so mit sich bringt: Dem Wunder
der Geburt. Wobei sich das Gezeigte nicht ausschließlich natürlich
verhält...
Die kühle
Stimmung zieht sich durch den ganzen Film und trägt unweigerlich zu
dem subtilen Spannungsaufbau bei. Regie-Neuling Billy O´Brien, der
sein Talent schon beim preisgekrönten Kurzfilm "The Tale Of
The Rat That Wrote (1999)"
unter Beweis stellte, versteht es immer wieder, den gebannt
zuschauenden Betrachter durch gut inszenierte Schockeffekte bei
Laune zu halten. Die idyllische Landschaft gerät zu Nebensache. Man
konzentriert sich lediglich auf das was passiert, und das was da
noch kommen mag. Die Weite der Landschaft und die Isolation der, auf
dem Hof befindlichen Leute, lassen einen klaustrophobischen Eindruck
zurück. Die Darsteller wissen sich in der Situation richtig zu
verhalten und vermitteln den Kampf, dass ausgebüchste Etwas zu
isolieren, sehr authentisch. Die Darsteller sind in diesem Streifen
prinzipiell nicht wichtig, man weiß aber auch, wie schnell ein
Streifen in der Trash-Ecke landet, wenn die Schauspieler nur Müll
spielen. Dies ist hier aber glücklicherweise nicht der Fall.
Gore- und
Ekeleinlagen sind nicht selten vorhanden. Zudem muss man sich zu
Beginn des Filmes fragen, was den Menschen beim Grabschen in eine
Kuh nur solchen Spaß bereitet? Oder soll hier auf eine ironische
Art dargestellt werden, wie nett die Menschen doch zu den Tieren
sind, und ihnen bei jedem kleinen Problem (wie eine Schwangerschaft)
immer wieder hilfsbereit die Eingeweide umkrempeln... Man weiß es
nicht. Die Animation der kleinen Kuh-Viecher ist sehr gelungen. Die
ekeligen Dinger sind schleimige Kriechtiere, denen man lieber nicht
begegnen möchte. Des Weiteren wird der unglückliche Umgang mit
einer Tötungsmaschine für Tiere gezeigt, der sicherlich jeden
Betrachter schockieren wird.
Für das kleine
Budget, der Filmförderung, was Regisseur Billy O´Brien zur Verfügung
stand, ist ein beachtliches Werk herausgekommen, welches nicht nur
unterhält sondern auch noch eine Botschaft mit sich bringt. Finger
weg von der Natur - Sonst Finger ab!
Insgesamt
betrachtet ist "Isolation" also ein wirklich guter
Genre-Beitrag, der fast völlig überzeugt. Hätte man das Drumherum
um die Tierversuche noch etwas transparenter gestaltet, und die
Charakterisierung der Protagonisten erweitert, wäre es ein nahezu
perfekter Film geworden. Aber auch so ist er auf jeden Fall einen
Blick wert.
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DVD
Die Extras, auf der herausragend technisch ausgearbeiteten DVD,
starten mit dem Originaltrailer. Darauf folgt die Dokumentation
"Inside the Barn". Sie
dauert 20 Minuten, hat deutsche Untertitel und ist für
Interessierte äußerst aufschlussreich. Dann folgt der Kurzfilm "The
Tale Of The Rat That Wrote",
zudem nicht viel mehr als "genial" gesagt werden muss. Der
Regisseur gibt im Anschluss daran Antworten auf Fragen, bevor die
Extras mit "Storyboards",
dem "Creature Design"
und einigen Trailern enden. Insgesamt gibt es über eine Stunde an
Zusatzmaterial.
Ebenso überragend, wie das Zusatzmaterial, kann das Bild und der
Ton beschrieben werden. Das Bild ist sehr scharf und klar und verfügt,
wie der kräftige Sound, über keinerlei Fehler. Auch das DVD-Menü
ist nett zu betrachten.
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| Alle Bilder
sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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