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| Story |
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Naomi
lebt mit ihrer Familie in einem alten Schloss in Italien. Ihre
Eltern sind sehr konservativ und scheinen das Anwesen niemals
zu verlassen. Naomi hat allerdings einen Freiheitsdrang. Sie
träumt davon, auswärts zu studieren. Sie möchte ein
normales, modernes Leben führen. Sie besitzt sogar einen
MP3-Player, den sie sich unerlaubterweise aus dem
naheliegenden Dorf hat mitbringen lassen.
Eines Tages klopft ein Film-Team an die Schloss-Türe der
Familie Arkoff. Die Team-Mitglieder suchen eine passende
Location um einen Film über den Zweiten Weltkrieg zu drehen.
Sie werden aber bereits am Eingangstor von der Haushälterin
abgewimmelt. Naomi sieht dies, und nimmt nach einiger Zeit
Kontakt mit den Film-Leuten auf. Sie lädt sie sogar zum Essen
ein, was dem Familienoberhaupt natürlich missfällt. Nach dem
gemeinsamen Mahl ändern sich die relativ normalen Dinge dann.
Drastisch... |
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Charles
Band ist durchaus als Arbeitstier bekannt. Er hat bei zahlreichen
Filmen Regie geführt, einige Drehbücher geschrieben, noch mehr
Streifen produziert und sogar schon einmal eine Filmfirma in den
Ruin getrieben. Im Jahre 2009 hat er zwei Filme erschaffen. Neben
der Horror-Kiffer-Fortsetzung „Evil Bong II: King Bong“ auch den
Schloss-Monster-Horror „Skull Heads“. Band macht keinen Hehl
daraus, dass er sich ausschließlich mit B-Filmen beschäftigt. In
der Manier des Roger Corman haut er einen nach dem anderen Film
raus, die stets über eine streitbare Qualität verfügen.
Aber nicht umsonst gibt es Fan-Kreise um Leute wie Charles Band,
Roger Corman oder beispielsweise auch Lloyd Kaufman von Troma. Deren
Filme sind allesamt leichte Kost und bestens für einen stressfreie
Unterhaltung geschaffen. Zumindest wenn man drauf steht.
„Skull Heads“ beschäftigt sich mit einer leicht schrägen
Familie, die ein Schloss bewohnt. Klingt eigentlich nicht sonderlich
spektakulär und ist es die meiste Zeit auch nicht. Man wird als
Betrachter schön sanft in die verschiedenen Charaktere von Mutter,
Vater, Tochter und den beiden Angestellten eingeführt. Mit vielen
Dialogen, wenig Spannung, solide spielenden Darstellen und einer
leicht knisternden Atmosphäre. Für letztere sind die netten
Kulissen verantwortlich und natürlich das Schloss an sich, welches
(natürlich) nicht zum ersten Mal in einem Band-Film zu sehen ist
– obwohl es in Italien steht.
Nach etwas mehr als der Hälfte des Films kommt dann Schwung in die
Geschichte. Quasi mit dem Film-Team, welches die Ruhe im Schloss stört.
Dann wird es etwas spannender, etwas atmosphärischer und gegen Ende
wird es sogar etwas anders. Anders als man es erwarten darf. Was
etwas stört ist die Tatsache, dass die kleinen, bescheuerten,
lustig anzusehenden „Skull Heads“ nicht richtig zur Geltung
kommen. Zumindest nicht so, wie man sich das wahrscheinlich wünscht.
Zudem fehlt es dem Film etwas an Blut. Mit zunehmender Laufzeit gibt
es hier und da zwar mal eine kleine Einlage, viel bekommt der
Splatter-Freak allerdings nicht zu Gesicht. Die deutsche Veröffentlichung
dürfte wohl locker mit einen FSK 16 davonkommen.
Aber trotz einiger Kritikpunkte kann man „Skull Heads“ nicht
absprechen, dass er nicht unterhaltsam wäre. Zudem ist er mit einer
Spielzeit von knapp 80 Minuten durchaus kurzweilig, auch wenn der
Schauplatz fast immer der gleiche ist und die Dialoge ein manches
Mal etwas lang geraten sind. Freunden des B-Movies wird der Film
aber sicherlich gut gefallen und Freunden von Band-Filmen ebenfalls.
Denn sie bekommen bei diesem Streifen genau das, was man erwaten
darf: Keinen Überfilm aber immerhin einen soliden Band-Streifen mit
kleinen Horror-Viechern. |
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Die
amerikanische DVD aus dem Hause Full Moon Direct ist mit einer sehr
guten Bildqualität ausgestattet. Den Ton gibt es in Stereo, was völlig
ausreichend ist. Neben ein paar Trailern gibt es unter den
„Extras“ ein Interview von William Shatner mit Stuart Gordon,
Jeffrey Combs und Babara Crampton (ca. 9 Minuten), ein Interview mit
Jack Kirby (ca. 11 Minuten) und eine kleine Dokumentation über die
FullMoon Roadshow 2009 (ca. 4 Minuten). Den Streifen kann man direkt
beim Hersteller beziehen (http://www.fullmoondirect.com/)
oder halt auf eine deutsche Veröffentlichung warten.
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