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| Story |
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Familie Weaver wünscht sich
Nachwuchs und ist heilfroh, als Emily endlich schwanger
wird. Doch die Schwangerschaft hat nicht lange Bestand.
Emily hat eine Fehlgeburt, was sie und ihren Mann Nate in
eine tiefe Depression stürzt. Die junge Frau ist nach der
ungewollten Entbindung unfruchtbar. Daher beschließt das
junge Paar einen Neustart. In einer komplett neuen Umgebung.
Die beiden beziehen ein Anwesen, welches sich schon länger
im Besitz der Weaver befindet. Sehr viele Jahre. Hier wollen
die Eheleute einen Neuanfang nach der familiären Katastrophe
wagen. Das abgelegene Haus bietet hierfür eine gute
Grundlage. Doch schon nach kurzer Zeit bemerkt Emily, dass
etwas nicht stimmt. Sie hat Halluzinationen und unheimliche
Visionen. Erst schiebt sie die Schuld für diese Umstände auf
den Verlust ihres Kindes. Doch als ein alter Schädel in der
Kanalisation gefunden wird und sie mehr über die vielen
Vormieter des Hauses erfährt, ahnt sie, dass mit dem Haus
etwas nicht in Ordnung ist… |
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Ein Horror-Haus ist ein häufig
verfilmtes Phänomen. Wenn die Streifen auf Namen wie „Shining“, „Amityville
Horror“ oder „Der verbotene Schlüssel“ lauten, ist das ja auch alles
andere als ein Problem. Doch neben besagten Erfolgen gibt es auch
eine Menge Mist aus diesem Subgenre. Wie beispielsweise diesen
Streifen, der ansonsten als gelungen zu bezeichnenden „After Dark
Originals“ Reihe.
Vor der Betrachtung denkt man sich noch: “Das kann was werden“.
Immerhin ist der Film von Adam Gierasch, der seinerzeit mit „Autopsy“
auf sich aufmerksam machte. Und auch zu Beginn des Films merkt man
noch nicht, in was man da rein schlittert. Die mitwirkenden Personen
werden vorgestellt, alles sieht nett und unterhaltsam aus.
Als die zweiköpfige Familie dann aber zum Umzug gezwungen wird, geht
die Unterhaltungskurve steil in die Vertikale. Gen Boden. Was hier
passiert hat man schon viele Male beobachten dürfen. Die Geschichte
verfügt über ganz wenig überraschende Momente. Man hangelt sich bis
zum Showdown mit relativ belanglosem Zeug rum, was die Richtung
weist, die jeder kennt.
Es wird, ist und bleibt öde. Überraschungen, Schocks, Grusel und
Splatter sucht man vergeblich. Auch die Figuren können dies nicht
kompensieren. Sie werden zwar nett und glaubhaft dargestellt, sind
aber so stereotyp, wie sie nun mal sein müssen. Vom Regisseur darf
man während der Spieldauer nichts Überraschendes erwarten. Zwar wird
die Kamera mal etwas umgesetzt, Innovationen sucht man allerdings
vergebens. Da wundert es einen auch nicht, dass das ansonsten gute
Wetter nur im Showdown von einem Gewitter unterbrochen wird…
Ein klassischer Geisterhaus-Grusel-Film muss natürlich anders
aussehen. Von ihm muss Bedrohung und Atmosphäre ausgehen, damit der
Zuschauer in seinen Bann gezogen wird. All das gibt es hier kaum.
Daher kann die Benotung auch nicht positiv ausfallen. Eine
Empfehlung bleibt diesmal komplett aus. Da draußen gibt es
sicherlich keine Personengruppe, die echten Gefallen an „Fertile
Ground“ finden dürfte. |