Premutos – Der gefallene Engel

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Informationen

OT:Premutos – Der gefallene Engel

ca.100 Minuten

Deutschland 1997

Regie

  • Olaf Ittenbach
Darsteller

  • Olaf Ittenbach
  • Andre Stryi
  • Ella Wellmann
  • u.a.

Premutos - Der gefallene Engel

Story

Lange Zeit noch bevor Lucifer aus dem Paradies verbannt wurde, fiel ein anderer Engel in Ungnade und wurde aus dem Paradies verbannt – Premutos. Dieser gefallene Engel verbrachte nun sein Dasein damit, dass er überall Tod und Zerstörung hinterließ, sein Ziel war es sich die Welt Untertan zu machen. Er schlüpfte dabei stets von einem Körper in einen anderen. Dies gelang ihm jedoch nur mit Hilfe einer alten Salbe, deren Herstellung in einem alten Buch beschrieben wurde. Mit den Jahren gingen jedoch immer mehr Seiten dieses Buches verloren. Die Geschichte von Premutos zieht sich nun durch etliche Epochen der Geschichte bis hin zur Gegenwart.

Ein junger Mann, namens Matthias wird bereits seit langem von ständig wiederkehrenden Alpträumen verfolgt, von denen einer grausiger ist als der andere. Was Matthias jedoch nicht weiß, ist die Tatsache dass diese Träume alle von den früheren Taten Premutos handeln, denn Premutos kehrt immer wieder in den selben Körper zurück und dies ist nun einmal leider der Körper von Matthias. Als Auslöser dient ihm hierzu eine spezielle Salbe, die Premutos in den Körper von Matthias fahren lässt. Bei anderen Personen führt es zum direkten Tod, da ihnen sogleich der Schädel explodiert, sobald sie die Salbe bei sich anwenden.

Matthias ist auch bei weitem kein Glückspilz, eher das Gegenteil ist der Fall, denn alles scheint in seinem Leben immerzu nur schief zu laufen. Seine Familie ist ihm dabei auch keine große Hilfe, denn sein Vater (Walter), ist ein Waffennarr und hält seinen Sohn ohnehin für verweichlicht, seine Mutter ist ein braves, kleines Hausmütterchen und seine Schwester ist SM- Spielchen nicht gerade abgeneigt. Eines Tages wird Matthias bei einem Fußballspiel verletzt und er muss an seiner empfindlichsten Stelle genäht werden. Dies geschieht auch noch ausgerechnet am Geburtstag seines Vaters. Sich kaum bewegen könnend, verbringt er somit den Abend auf seinem Zimmer. Sein Vater hat kurz zuvor im Garten bei Umgrabungsarbeiten eine alte Kiste gefunden, in der sich ein altes Buch und ein paar Fläschchen mit einer merkwürdig aussehenden Salbe befinden. Matthias fängt schließlich an in dem Buch mit dem seltsamen Namen „Premutos“ zu lesen. Als die Schmerzen in seinem besten Stück immer stärker werden, verlangt er von seiner Mutter eine Salbe, die sie ihm jedoch nicht schnell genug bringt und somit greift er zu der Salbe aus der Kiste…

Gleichzeitig kommen die Gäste zur Geburtstagsfeier von Walter an. Hugo und seine herrische Frau Edith, Hugos ehemalige Geliebte Tanja und ein guter alter Freund von Walter, namens Christian. Die Partygäste wollen sich ihr Fest auf keinen Fall verderben lassen. Auch selbst dann nicht, als eine Horde von Untoten ihr Wohnzimmer stürmt und zu metzeln beginnt. Wozu sammelt schließlich Walter seit vielen Jahren Waffen wie ein Verrückter. Im Keller des Hauses kommt es schließlich zum finalen Showdown. Auf der einen Seite Walter und seine Partygäste, auf der anderen sein ehemals verweichlichter Sohn Matthias, inzwischen in der Gestalt von Premutos, samt einer Horde Untoter.

Kritik

Sicherlich ist dies kein Film für Leute mit schwachen Nerven oder solchen, die kein Blut sehen können. Bei diesem Film hier handelt es sich um einen erstklassigen Splatterstreifen, den man wohl ohne Probleme in eine Reihe mit Filmen wie „Braindead“ und „Bad Taste“ stecken kann. Die Story und die laienhaften Schauspieler sorgen für ordentlich viel Gelächter bei den Zuschauern. Bekannte Schauspieler darf man hierbei nicht erwarten, da es sich dabei um Freunde des Regisseurs handelt, daß sie viel Spaß bei den Dreharbeiten hatten, ist übrigens sehr offensichtlich. Man empfindet fast Mitleid bei einigen Figuren und bei anderen ist man froh, wenn sie endlich abgemurkst werden. Besonders bei der Figur der Edith wartet man irgendwie nur so darauf, dass sie endlich möglichst bestialisch abgeschlachtet wird und man wird später auch nicht enttäuscht! Ähnlich wie bei „Bad Taste“, wo Peter Jackson (Regisseur von „Bad Taste“, „Braindead“ sowie von „Der Herr der Ringe“) selbst auch eine Rolle in seinem Film übernahm, tat Olaf Ittenbach es ihm mit „Premutos“ gleich. Ittenbach übernahm hier die Rolle des Matthias und durfte somit auch selbst mitmetzeln bei seinem Film. Ittenbach ist übrigens eine der größten Figuren in der Splatterszene und hat hier auch schon so einige gute Streifen abgeliefert.

Die Effekte sind grandios. Es wird gemetzelt was das Zeug hält. Abgetrennte Körperteile, Äxte, die in Köpfe sausen, explodierende Köpfe usw… einfach genial! Gut, zartbeseite Leute, die sich lieber Liebesschnulzen anschauen, sollten das ja auch nicht gucken, über das ich hier so berichte, aber das dürften die meisten unter euch ja schon langsam gemerkt haben. Die Effekte sind halt durchaus Braindeadwürdig und werden somit wohl das Herz eines jeden Splatterfans höher schlagen lassen! Sehr spaßig fand ich auch am Ende des Films den Bodycount. Sage und schreibe 139 Opfer brachte dieser Film mit sich, eines blutiger als das andere. Daß es sich bei dem Streifen um einen Amateursplatterfilm handelt, fällt zumindest bei den Splatterszenen in keinster Weise auf.

Die Dialoge sind teilweise reichlich dämlich, aber ernst nehmen sollte man den Film ja ohnehin nicht, so dass dies auch weniger ins Gewicht fällt. Ich habe bei weitem schon schlimmeres gehört.

Bewertung

Splatter 6.gif
Spannung 4.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 6.gif
Atmosphäre 3.gif
Gesamt 5.gif

Ähnlicher Film:

Premutos – Der gefallene Engel

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OT:Premutos – Der gefallene Engel

ca.100 Minuten

Deutschland 1997

Regie

  • Olaf Ittenbach
Darsteller

  • Olaf Ittenbach
  • Andre Stryi
  • Ella Wellmann
  • u.a.

Premutos - Der gefallene Engel

Story

Premutos, ein böser Dämon, ist vor vielen, vielen Jahren ein Engel im Dienst von Gott gewesen. Bis zu dem Tage als er von Gott verdammt wurde und somit beschloss, sich die Erde Untertan zu machen. Seit dieser Zeit nimmt er immer und immer wieder Besitz von Menschen und versucht durch Gräueltaten sein Werk zu vollenden.

Überall in der Vergangenheit wird von Premutos erzählt. Er taucht unter anderem in den schottischen Bergen, dem Mittelalter, im zweiten Weltkrieg und an sonstigen geschichtlich bekannten Städten auf. Doch seine Legende wird nie erst genommen, bis er versucht in der heutigen Zeit von dem jungen Matthias Besitz zu ergreifen, um nun endlich an das Ziel seiner Qualen zu kommen.

Matthias ist ein junger Mann, aus dem südlichen deutschen Raum, zu dessen Person man sagen kann das er nicht unbedingt vom Glück verfolgt wird. Er hat eine höchst seltsame Familie und die Tatsachen, dass er von Visionen heimgesucht wird, verbessert seine Lage nicht unbedingt. Die Visionen handeln von den früheren Auftritten des Premutos, die grausamer sind als er das verkraften kann.

Eines Tages findet sein Vater bei der Gartenarbeit eine Kiste mit sehr altem Inhalt. Es ist ein Buch mit dem Titel „Premutos“ und des weiteren ein paar Fläschchen mit einer geheimnisvollen Salbe. Es ist die Salbe, mit der Jesus Christus früher zurück ins Leben gerufen wurde, nachdem er am Kreuz starb. Aber nichts ahnend stellt der Vater die Kiste in das Zimmer von Matthias und kümmert sich nicht weiter um sie.

Matthias seinerseits bestreitet gerade ein Fußballspiel, das für ihn, den Torwart, mit einem schmerzreichen Zwischenfall endet. Nach einem Freistoss bekommt er einen Ball dorthin, wo es am meisten weh tut. Schmerz verzerrt am Boden liegend kommt es noch schlimmer! Der gegnerische Stürmer hatte schon zum Sprung nach dem Ball ausgeholt und rutscht Matthias mit gestrecktem Bein auf die Stelle, die sowieso schon schmerzte. Mit seinen letzten Kräften besucht er einen Urologen, der ihn mit einer Operation wieder herrichtet.

Zu Hause angekommen kann er sich vor lauter Schmerzen nicht beruhigen. Als er nach einer Salbe schreit und seine Mutter ihm diese nicht schnell genug besorgen kann, greift er zu der Salbe, die auf seinem Tisch steht. Die Salbe mit welcher der gefallene Engel „Premutos“ Besitz von seinem Körper nehmen wird und erneut versucht die Erde zu unterjochen …

Kritik

Den Namen „Premutos“ hatte ich zwar schon mal gelesen, ich hatte aber bis vor einer Woche nicht im geringsten eine Ahnung, was ich hier verpasst habe. Ich hatte ernsthafte Probleme nachdem der Film zuende war, den Mund wieder zuzubekommen da ich nach Braindead keine derartige Blutorgie zu Gesicht bekommen habe.

Zuvor hatte ich schon die Filme „Black Past“ und „Burning Moon“ des Regisseur gesehen und erwartete bei diesem Streifen eigentlich ähnliches. Doch was ich zu sehen bekam war schon sehr gut anzugucken. Mit diesem Film verlässt Ittenbach das Amateurgenre wohl und darf sich meiner Meinung nach ernsthafte Hoffnungen machen ins Profilager aufzusteigen. Zwar sind die Schauspieler höchstens zweite Wahl doch das gibt dem Film auch die nötige Atmosphäre wie eine Komödie zu wirken, was er wohl auch soll. Es sind einige spaßige Szenen eingebaut, die nicht nur ausschließlich durch die Spielenden Laien verursacht wurden sondern wohl wirklich im Drehbuch standen.

Die Story ist zwar durch die zahlreichen Zeitsprünge etwas verwirrend aber die Spezialeffekte machen dies locker wett. Eine Frage ist noch wie es Ittenbach geschafft hat mit dem damaligen Budget von 200000 DM so viele Splatterszenen hinzubekommen. Ich würde mal behaupten das sich „Premutos – Der gefallene Engel“ durchaus mit Braindead (ein Metzelfilm, der alle Tabus gebrochen hat und vom, mittlerweile bekannten, Peter Jackson gedreht wurde) mithalten kann.

Positiv aus splatteranischer Sicht ist noch der Bodycount am Ende des Streifens. Er zählt von eins hoch bis sage und schreibe 139!!! Und unter diesen 139 Opfern ist kaum eines dabei an dem mit den hervorragenden Splatterszenen gespart wurde. All diese Vorteile minus die Schauspieler und einige kleine Regiefehler, die aber bei einem Amateurfilm normal sind, veranlassen mich die Höchstbewertung zu geben und dem Film eine Empfehlung auszusprechen.

„Bad Taste“, „Braindead“ und auch „Premutos – Der gefallene Engel“ gehören zum absoluten Splatterpflichtprogramm und sollten von keinem Fan des Genres verpasst werden!!

Bewertung

Splatter 6.gif
Spannung 3_5.gif
Story 2_5.gif
Ekelfaktor 6.gif
Atmosphäre 6.gif
Gesamt 5_5.gif

Ähnlicher Film:

Premutos – Der gefallene Engel

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Informationen

OT:Premutos – Der gefallene Engel

ca.100 Minuten

Deutschland 1997

Regie

  • Olaf Ittenbach
Darsteller

  • Olaf Ittenbach
  • Andre Stryi
  • Ella Wellmann
  • u.a.

Premutos - Der gefallene Engel

Story

Lange Zeit noch bevor Lucifer aus dem Paradies verbannt wurde, fiel ein anderer Engel in Ungnade und wurde aus dem Paradies verbannt – Premutos. Dieser gefallene Engel verbrachte nun sein Dasein damit, dass er überall Tod und Zerstörung hinterließ, sein Ziel war es sich die Welt Untertan zu machen. Er schlüpfte dabei stets von einem Körper in einen anderen. Dies gelang ihm jedoch nur mit Hilfe einer alten Salbe, deren Herstellung in einem alten Buch beschrieben wurde. Mit den Jahren gingen jedoch immer mehr Seiten dieses Buches verloren. Die Geschichte von Premutos zieht sich nun durch etliche Epochen der Geschichte bis hin zur Gegenwart.

Ein junger Mann, namens Matthias wird bereits seit langem von ständig wiederkehrenden Alpträumen verfolgt, von denen einer grausiger ist als der andere. Was Matthias jedoch nicht weiß, ist die Tatsache dass diese Träume alle von den früheren Taten Premutos handeln, denn Premutos kehrt immer wieder in den selben Körper zurück und dies ist nun einmal leider der Körper von Matthias. Als Auslöser dient ihm hierzu eine spezielle Salbe, die Premutos in den Körper von Matthias fahren lässt. Bei anderen Personen führt es zum direkten Tod, da ihnen sogleich der Schädel explodiert, sobald sie die Salbe bei sich anwenden.

Matthias ist auch bei weitem kein Glückspilz, eher das Gegenteil ist der Fall, denn alles scheint in seinem Leben immerzu nur schief zu laufen. Seine Familie ist ihm dabei auch keine große Hilfe, denn sein Vater (Walter), ist ein Waffennarr und hält seinen Sohn ohnehin für verweichlicht, seine Mutter ist ein braves, kleines Hausmütterchen und seine Schwester ist SM- Spielchen nicht gerade abgeneigt. Eines Tages wird Matthias bei einem Fußballspiel verletzt und er muss an seiner empfindlichsten Stelle genäht werden. Dies geschieht auch noch ausgerechnet am Geburtstag seines Vaters. Sich kaum bewegen könnend, verbringt er somit den Abend auf seinem Zimmer. Sein Vater hat kurz zuvor im Garten bei Umgrabungsarbeiten eine alte Kiste gefunden, in der sich ein altes Buch und ein paar Fläschchen mit einer merkwürdig aussehenden Salbe befinden. Matthias fängt schließlich an in dem Buch mit dem seltsamen Namen „Premutos“ zu lesen. Als die Schmerzen in seinem besten Stück immer stärker werden, verlangt er von seiner Mutter eine Salbe, die sie ihm jedoch nicht schnell genug bringt und somit greift er zu der Salbe aus der Kiste…

Gleichzeitig kommen die Gäste zur Geburtstagsfeier von Walter an. Hugo und seine herrische Frau Edith, Hugos ehemalige Geliebte Tanja und ein guter alter Freund von Walter, namens Christian. Die Partygäste wollen sich ihr Fest auf keinen Fall verderben lassen. Auch selbst dann nicht, als eine Horde von Untoten ihr Wohnzimmer stürmt und zu metzeln beginnt. Wozu sammelt schließlich Walter seit vielen Jahren Waffen wie ein Verrückter. Im Keller des Hauses kommt es schließlich zum finalen Showdown. Auf der einen Seite Walter und seine Partygäste, auf der anderen sein ehemals verweichlichter Sohn Matthias, inzwischen in der Gestalt von Premutos, samt einer Horde Untoter.

Kritik

Sicherlich ist dies kein Film für Leute mit schwachen Nerven oder solchen, die kein Blut sehen können. Bei diesem Film hier handelt es sich um einen erstklassigen Splatterstreifen, den man wohl ohne Probleme in eine Reihe mit Filmen wie „Braindead“ und „Bad Taste“ stecken kann. Die Story und die laienhaften Schauspieler sorgen für ordentlich viel Gelächter bei den Zuschauern. Bekannte Schauspieler darf man hierbei nicht erwarten, da es sich dabei um Freunde des Regisseurs handelt, daß sie viel Spaß bei den Dreharbeiten hatten, ist übrigens sehr offensichtlich. Man empfindet fast Mitleid bei einigen Figuren und bei anderen ist man froh, wenn sie endlich abgemurkst werden. Besonders bei der Figur der Edith wartet man irgendwie nur so darauf, dass sie endlich möglichst bestialisch abgeschlachtet wird und man wird später auch nicht enttäuscht! Ähnlich wie bei „Bad Taste“, wo Peter Jackson (Regisseur von „Bad Taste“, „Braindead“ sowie von „Der Herr der Ringe“) selbst auch eine Rolle in seinem Film übernahm, tat Olaf Ittenbach es ihm mit „Premutos“ gleich. Ittenbach übernahm hier die Rolle des Matthias und durfte somit auch selbst mitmetzeln bei seinem Film. Ittenbach ist übrigens eine der größten Figuren in der Splatterszene und hat hier auch schon so einige gute Streifen abgeliefert.

Die Effekte sind grandios. Es wird gemetzelt was das Zeug hält. Abgetrennte Körperteile, Äxte, die in Köpfe sausen, explodierende Köpfe usw… einfach genial! Gut, zartbeseite Leute, die sich lieber Liebesschnulzen anschauen, sollten das ja auch nicht gucken, über das ich hier so berichte, aber das dürften die meisten unter euch ja schon langsam gemerkt haben. Die Effekte sind halt durchaus Braindeadwürdig und werden somit wohl das Herz eines jeden Splatterfans höher schlagen lassen! Sehr spaßig fand ich auch am Ende des Films den Bodycount. Sage und schreibe 139 Opfer brachte dieser Film mit sich, eines blutiger als das andere. Daß es sich bei dem Streifen um einen Amateursplatterfilm handelt, fällt zumindest bei den Splatterszenen in keinster Weise auf.

Die Dialoge sind teilweise reichlich dämlich, aber ernst nehmen sollte man den Film ja ohnehin nicht, so dass dies auch weniger ins Gewicht fällt. Ich habe bei weitem schon schlimmeres gehört.

Bewertung

Splatter 6.gif
Spannung 4.gif
Story 4.gif
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Evil Angel – Engel des Satans

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 119 Minuten
Regie Richard Dutcher
Darsteller Ving Rhames Ava Gaudet Richard Dutcher Jontille Gerard u.a.
Bild 16:9
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Evil Angel - Engel des Satans

Story

Eva war nicht die erste Frau auf Erden. Sie war nur Ersatz für Lilith, welche Gott Adam zur Seite stellte. Lilith jedoch wollte sich Adam nicht unterordnen. Gott verbannte sie aus dem Paradies, ihre Seele taumelt auf ewig durch die Welt, um alle Nachfahren Adams zu töten. Angekommen im 21. Jahrhundert terrorisiert sie die Einwohner Chicagos, unter ihnen der Sanitäter Marcus. Seine unglückliche Ehefrau nimmt sich das Leben und als grade ihre Seele aus dem Körper schwindet, verschafft sich Lilith dieses wundervolle Stück menschlichen Fleisches. Marcus ist überglücklich, glaubt er doch seine Seelenverwandte zurückzuhaben. Bis er merkt, dass mit ihr so einiges nicht stimmt…

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Kritik

Lilith ist also der große Bösewicht dieses Films. Und laut rabbinischer Bibelauslegung soll es sie wirklich geben. Sie war die erste Frau Adams, die jedoch rebellisch war, da der Lehm, aus dem sie geschaffen wurde, verflucht war. Sie wurde aus dem Garten Eden verjagt und gebar nach Beischlaf mit Mischwesen 1000 Kinder pro Tag. Sie aß niemals vom Baum der Erkenntnis, dies hat ihr die Unsterblichkeit geschenkt. Und natürlich auch die Macht, die Welt auch heute noch zu terrorisieren. So viel zur gut recherchierten Thematik, die im Film aber ruhig etwas mehr hätte erklärt werden können. Denn stellenweise erscheint einem der Film langwierig. Dies ist aber nicht schlimm, da die Spannung trotzdem stets auf hohem Niveau ist. Gerade auch durch die Schauspieler werden hier Akzente gesetzt, die die Langeweile vertreiben können. Die Story hakt zwar manchmal, aber trotzdem schaffen es die Akteure, Zuschauer an den Bildschirm zu fesseln. Natürlich auch ein Verdienst von Richard Dutcher („God´s Army“), der weiß, wie er seine Schauspieler richtig in Szene setzt. Dies gelingt grade bei Ving Rhames („Day Of The Dead“) gut. Hauptfigur Marcus, gespielt von dem relativ unerprobten Kristopher Shepard, strahlt grade aufgrund seiner Pechsträhne und seinem Wunsch nach Glück eine charismatische Aura aus. Für seinen Debüt-Film sehr gut! All dies ist sehr gut, was den Film aber besonders auszeichnet, ist die Atmosphäre. In der windy City Chicago schafft es die Filmcrew diesen Film derart perfekt zu platzieren, dass er sich dem Zuschauer ins Gehirn einbrennen wird. Hier wird ein Paradebeispiel der düsteren Atmosphäre abgeliefert, das auf allen Strecken zu überzeugen weiß. Einhergehend mit der packenden Story, den guten Schauspielern, und der fast perfekten Story ein sehr sehenswerter Horrorfilm. Als Fazit steht dann ein unterhaltsamer Film da, der für eine 16er Version schon sehr blutig ist. Grade Fans von Bibelhorror oder Übernatürlichem werden hier sehr gut angesprochen. Ein Muss für alle, die dieses Genre mögen. Für Leute geteilter Meinung ist dies auch ein schöner Streifen, denn Schauspieler, Regie und Effekte erlauben sich kaum Schwachpunkte. Die Geschichte um Lilith wurde zum Leben erweckt.

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DVD

Der einzige wirkliche Schwachpunkt dieser DVD ist das Zusatzmaterial, das leider sehr, sehr überschaubar ist. Es gibt eine Slideshow und den Originaltrailer des Films. Dies wird allerdings durch ein sehr rockiges DVD-Menü ausgeglichen, das man sich auch mal ein Stündchen lang reinziehen kann. Sehr schön zu beachten ist übrigens der Unterschied in der Aussprache des Namens Lilith in Deutsch und Englisch. Das th scheint entweder eine sehr große Hürde gewesen zu sein, oder der Name wurde einfach mal ausgesprochen wie das altertümliche Original. Bild und Ton sind standartgemäß gut.

Bewertung

Splatter 2010_4.gif
Spannung 2010_5_5.gif
Story 2010_5.gif
Ekelfaktor 2010_4.gif
Atmosphäre 2010_6.gif
Tonqualität 2010_5.gif
Bildqualität 2010_5.gif
Zusatzmaterial 2010_2.gif
Gesamteindruck 2010_5.gif

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