Blood Monkey

Informationen

Drehland Thailand
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 90 Minuten
Regie Robert Young
Darsteller F. Murray Abraham Matt Reeves Laura Aikman Sebastian Armesto u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Blood Monkey

Story

Eine Gruppe von Anthropologiestudenten haben das Glück, das auch manche erfahrene Anthropologen gern hätten: Eine Studienreise in den Dschungel von Thailand, der bisher ganz unerforscht ist. Jedoch wird diese Reise zu einem Höllentrip, denn in jenem Dschungel wütet eine dem Menschen bisher unbekannte, nahezu monströse Affenart, ein Missing-Link zwischen Primaten und Mensch. Die Flucht wird ihnen von Professor Conrad Hamilton (F. Murray Abraham) verwährt, der sein ganzes Leben der Erforschung dieser Spezies widmete. Unterstützt wird er hierbei von seiner brutalen Begleiterin Chen, die die jungen Studenten immer wieder massakriert Es beginnt ein blutiger Kampf ums Überleben…

Blood Monkey  Blood Monkey

Kritik

Studenten und Horrorfilme – das passt ja schon irgendwie. Um mitzufiebern sollten die Figuren irgendwie Mitleid erregen können. Das tun sie allerdings nicht, eher nerven die meisten von ihnen und so freut man sich auf das Gemetzel… wenn es denn nur eins gäbe! Die einzigen Situationen, in denen man einen Blood Monkey zu sehen bekommt, sind beim Blick auf das Cover und für ein paar Sekunden am Ende des Films – und dann sieht er sogar noch aus wie ein Computerspiel-Gorilla. Richtig furchterregend ist das nicht. Das einzige, was wirklich Angst bereitet, ist der Gedanke, dass es Frauen wie Chen geben könnte…Um die Affen dann doch aktiv im Film einzubringen, sieht man gelegentlich mit deren Augen. Man sieht schlicht und einfach blutrot. Ab und zu sieht man dann auch mal ein wenig Blut, eine Szene sticht allerdings heraus, aber das ist selbstverständlich bei Szenen, in denen ein Teil des Gesichts abgeschnitten, beziehungsweise abgerissen, wird.Spannung gibt’s stellenweise, daran hat man im Großen und Ganzen allerdings nicht das volle Repertoire ausgeschöpft. Und aus einem blutrünstigen Affen könnte man doch so viel rausholen! Der große Peter Jackson brauchte ja nicht einmal einen ganzen Affen, nur ein kleines Ding, halb Ratte, halb Affe, das dann im Endeffekt den Angsteffekt schuf!Von einem erfahrenen Serienregisseur wie Robert Young (u.a. „Battlestar Galactica“, „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“, „Robin of Sherwood“) sollte man eigentlich erwarten, dass er weiß, wie man Spannung erzeugt, mit dem Zuschauer spielt und die Schauspieler einsetzt. Gelungen ist ihm dies leider nur bei wenigen Figuren und in genauso wenigen Momenten.Besonders hervorheben sollte man jedoch F. Murray Abraham („Der Name der Rose“, „Loaded Weapon 1“, „Star Trek: Der Aufstand“,…), der seine Rolle des von seiner Forschung besessenen Professors gut ausfüllt – dem kann man das wirklich abkaufen! Ansonsten hat man auf Erfahrung verzichtet, die Schauspieler spielen Charaktere, bei denen man sich fragt, ob es solche Menschen wirklich geben könnte – da glaubt man schon eher an die Existenz der Blood Monkeys. Um das alles noch mal kurz wiederzugeben:Der Film ist nicht schlecht, aber auch nicht allzu begeisternd. Jedoch lohnt es sich, ihn zu gucken, allein wegen des Herrn Abraham und seiner durchgeknallten Freundin. Flora- und Faunafreunde können sich auch den Dschungel angucken, denn der Film wurde dort gedreht, wo er auch spielt, nicht in einem Studio.

Blood Monkey  Blood Monkey

DVD

An der DVD gibt es nichts zu beanstanden. Der Ton ist top, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch und das Bild gibt mir keine Chance zu meckern. Auch Trailer gibt es genug, das sorgt für eine weitere halbe Stunde Unterhaltung.

Bewertung

Splatter Blood Monkey
Spannung Blood Monkey
Story Blood Monkey
Ekelfaktor Blood Monkey
Atmosphäre Blood Monkey
Tonqualität Blood Monkey
Bildqualität Blood Monkey
Zusatzmaterial Blood Monkey
Gesamteindruck Blood Monkey

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