Blutmesse für den Teufel

Informationen

OT:El Espanto Surge De La Tomba

ca. 82 Minuten

Spanien 1972

Regie

  • Carlos Aured
Darsteller

  • Paul Naschy
  • Emma Cohen
  • Vic Winne
  • Helga Linné
  • u.a.

Blutmesse für den Teufel

Story

Im 15. Jahrhundert wird ein Templer Ritter wegen Hexerei hingerichtet, ihm wird der Kopf abgeschlagen, doch kurz vorher verflucht er seine Peiniger und schwört grausame Rache.

In der Gegenwart, was ja aufgrund des Drehjahres auch schon ein wenig zurück liegt, gerät Maurice irgendwie in den Bann des Bösen, als durch Zufall die Nachfahren des Templers und die Nachfahren des Mannes, der ihn geköpft hat, zusammentreffen.

Er öffnet das Grab des Ritters, holt auch noch den dazugehörigen Kopf, fügt beides aneinander und der Fluch der Hunderte von Jahren zurückliegt kann vollendet werden. Der Ritter ist natürlich beseelt von Hass und will seine grausame Rache vollenden, damit das Grauen über die Welt kommen kann. Wichtig ist da selbstverständlich auch seine Geliebte, die damals mit ihm in den Tod ging. Er opfert ein andere hübsche Frau und schenkt seiner Geliebten deren Energie einer Jungfrau, die damit ebenfalls zur Untoten wird. Nun gilt es natürlich, mittels eines Talisman, der zufällig gefunden wird, die Bösen zu stoppen…

Kritik

Nun ja. Der Film bietet einem nicht gerade das was sich unter dem Titel vorstellt. Er wird wohl zu denen gehören die in meinem Regal verstauben. Der Anfang war zwar sehr vielversprechend und die Atmosphäre wusste auch anfänglich zu überzeugen, dass relativierte sich aber je länger der Film dauerte. Gegen Ende überkam mich sogar ein Hauch von Langeweile, da es je später es wurde, immer absehbarer war wie die Geschichte ausgehen muss.

Die Splatterszenen sind auch mehr als Amateurhaft. Ich bin der festen Überzeugung das ich diese selbst 1972 ( Wenn ich da schon gelebt hätte ) besser hinbekommen hätte. Das Blut, dass zwar oft vergossen wird, hat eine sehr merkwürdige Farbe und auch Spielereien mit Körperteilen sind hier nicht gelungen.

Leider ist er auch etwas über meine Geschmacksgrenzen geschlagen, da relativ früh im Film eine Hinrichtung so lächerlich gemacht wird, dass es wirklich so nach Verachtung schreit. Die Schauspielerischen Fähigkeiten möchte ich nicht bewerten aber über die Optik der weiblichen Darsteller gibt es nichts zu meckern.

Alles in allem ist dies ein Film den nicht jeder unbedingt sehen muss. Aber er ist auch einer, der in keiner Horrorfilmsammlung fehlen sollte. Daher auch meine Empfehlung an die Horrorfreaks unter euch.

Bewertung

Splatter Blutmesse für den Teufel
Spannung Blutmesse für den Teufel
Story Blutmesse für den Teufel
Ekelfaktor Blutmesse für den Teufel
Atmosphäre Blutmesse für den Teufel
Gesamt Blutmesse für den Teufel

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