Dead & Breakfast

Informationen

OT:Dead & Breakfast

ca.84 Minuten

USA 2004

Regie

  • Matthew Leutwyler
Darsteller

  • Ever Carradine
  • Brent David Fraser
  • David Carradine
  • u.a.

Dead & Breakfast

Story

Drei, nicht mehr so ganz jugendliche, Pärchen sind auf der Reise zu der Hochzeit einer Bekannten. Der Fahrer macht allerdings einen kleinen Fahrfehler, sodass die Sechs in einem kleinen Örtlich namens „Lovelock“ landen. Sie beschließen im Hotel „Bed And Breakfast“ zu übernachten, was sich im Nachhinein als Fehler rausstellen soll… In der Nacht wird ein Bediensteter ermordet und der Besitzer erleidet einen schweren Herzinfarkt, den er nicht überlebt. Da die Reisenden als potentielle Täter infrage kommen, beschließt der Sheriff, dass sie noch eine Weile bleiben müssen, bis der Fall geklärt ist. Dummerweise schnüffelt einer der Warten in dieser Zeit im Zimmer des verstorbenen Hotelchefs herum und findet eine mystische Holzbox. Aus dieser entflieht ein gefangener Geist, der sofort Besitz von dem menschlichen Körper des Finders ergreift. Der Geist macht sich nun auf um ein paar Zombies zu erschaffen, indem er etwas vom menschlichen Körper, beispielsweise einen Harrbüschel, in die Holzbox packt. So kann er sich eine Armee erschaffen und mit ihr die Weltherrschaft übernehmen. Allerdings gibt es da ein paar wagemutige Menschen, die das verhindern wollen.

Kritik

Wer hinter der Story einen nicht wirklich sinnvollen Plot erwartet, liegt sicherlich richtig, denn diese B-Produktion will alles andere, aber nicht mit einer sensationellen Story aufwarten. Vielmehr geht es den Mannen um Matthew Leutwyler darum, ein Effektfeuerwerk abzubrennen und man muss sagen, auch wenn es sich um einen B-Movie handelt, dass es ihnen gelungen ist.

Dies merkt man dann auch schon relativ früh. Erst muss man zwar noch eine etwas lahmende Einleitung über sich ergehen lassen, in der versucht wird einem die oberflächlichen Charaktere näher zubringen, was natürlich nicht gelingt, aber als sich die Personen dann im Hotel „Bed And Breakfast“ einfinden, geht es recht zügig zur Sache. Der erste Hingucker ist zwar kein splattriger, doch man merkt das einen etwas in der Art von „Bad Taste“ oder vielleicht auch „Braindead“ oder „Undead“ erwartet. Also eine Splatter-Komödie. Und in der Tat… zu den Mengen von Kunstblut gesellt sich langsam und unsicher auch eine Art Humor, die aber wohl eindeutig Geschmackssache ist. Bei Streifen wie den eben genannten Splatterfilmen können sicherlich 95% der geneigten Zuschauer über die Witze lachen, bei „Dead And Breakfast“ wird sich diese Zahl aber drastisch verringern, da es zuviel übertriebenen Klamauk gibt, der stellenweise sehr lächerlich wirkt. Zudem meinten die Machen wohl dem Film noch mehr Ernsthaftigkeit rauben zu müssen indem sie einige Comic-Einlagen eingebaut haben und einen Country-Sänger engagiert haben, der immer wieder mit einigen Auftritten versucht, das bereits Gesehene wiederzugeben. Man muss allerdings zugeben, dass die Tracks akustisch gut rüberkommen und den Film etwas kurzweiliger machen. Besonders dann, als der Cowboy das Rappen für sich entdeckt… Mit zunehmender Zeit wird die Story immer flacher, aber glücklicherweise nehmen die Trickeffekte zu und bevor es zum finalen Endkampf kommt, der zugegebenermaßen erst etwas zu lang und das wirkliche Ende viel zu kurz rüberkommt, hat man schon einige Einlagen gesehen, die selbst gestandenen Splatterfreaks die Münder offen stehen lassen. Schauspieltechnisch darf man, wie bei der Story, keine hohen Ansprüche stellen, allerdings gibt sich ein ganz grosser die Ehre. Kein geringerer als Schauspiellegende David Carradine, zuletzt in Tarantinos „Kill Bill: Vol 1+2“ zu sehen, spielt mit, dies allerdings nur extrem kurz. Der Rest der Crew spielt die Rollen ganz passabel, was wohl auch nicht wirklich schwierig war, da sich die schauspielerischen Ansprüche in diesem Streifen in Grenzen halten. „Dead And Breakfast“ ist nichts desto trotz ein zu empfehlender Film für die Zielgruppe. Wer auf recht sinnlose Splatterkomödien steht, bei denen man beruhigt mal ein Bier zuviel trinken darf, wird hier bestens bedient. Story, Spannung und Atmosphäre halten sich zwar in Grenzen, dafür gibt es aber abgedrehte Spezialeffekte, die man als Fan gesehen haben sollte. Noch etwas Bemerkenswertes am Rande: Die hier erhältliche DVD trägt ein FSK 16 und hat wohl ähnliches erlebt, wie Genre-Nachbar „Undead“, denn trotz heftiger Effekte wurde nicht geschnitten, was wohl bedeutet, dass die FSK keinen Blick in das Material riskiert hat…

Bewertung

Splatter Dead & Breakfast
Spannung Dead & Breakfast
Story Dead & Breakfast
Ekelfaktor Dead & Breakfast
Atmosphäre Dead & Breakfast
Gesamt Dead & Breakfast

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