Deadly Water

Deadly Water

Informationen

og_title OT: Kraken: Tentacles Of The Deep
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 84 Minuten
Regie Tibor Takács
Darsteller Victoria Pratt Jack Scalia Charlie O’Connell Kristi Angus
Bildformat
  • 1
  • 78:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat Deutsch Dolby Digital 5.1 Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
Ländercode Deadly Water
Freigabe Deadly Water
Deadly Water

Story

Als Ray von einem Angriff eines Kraken auf ein Boot hört, kommt im eine grausame Szene aus seiner Vergangenheit wieder in den Sinn: Im Alter von neuen Jahren musste er mit ansehen, wie seine Eltern von einem riesigen Kraken ermordet wurden.

Jetzt, 29 Jahre später, ist Ray bereit Rache zu nehmen. Er schließt sich einer Gruppe an, die zum Unglücksort auf Hoher See wollen, um aus dem angegriffenen Forschungsschiff wertvolle Kunstgegenstände zu bergen. Leiterin der Suchaktion ist Nicole, die schon länger vor der Küste Griechenlands nach einem ganz besonderen Schatz sucht. Sie vermutet, dass die angegriffene Besatzung das „Auge der Circe“ gefunden hat und daraufhin von dem Kraken angegriffen wurde.

Das der Krake immer noch bei dem gesunkenen Schiff verweilt, wissen die Forscher nicht. Ray ist dies aber durchaus recht. Auch wenn er jetzt noch nicht weiß, wie blutrünstig das Tier ist…

Deadly Water  Deadly Water

Kritik

Der Krake ist ein durchaus beliebtes Tier für Horror-Filme. Bereits 1977 versuchte sich der amerikanische Regisseur Harry Essex an dem mexikanischen Filmbeitrag „Octaman – Die Bestie aus der Tiefe“, lieferte aber nur Schrott ab. 30 Jahre und einige Subgenre-Beiträge später, darunter unter anderem der gelungene Beitrag „Octalus – Der Tod aus der Tiefe“, soll sich der Kreis des Kraken vorerst schließen. Der Ungar Tibor Takács, der einige filmische Fast-Erfolge mit Filmen wie „Gate – Die Unterirdischen“, „Rats – Mörderische Brut“ oder auch der Fernsehserie „Sabrina – Total verhext“ einheimste, liefert einen neuen Beitrag zum Horror-Kraken ab. Eines hat der Film mit seinen Vorgängern gemein und das ist, wie im Tier-Horror fast immer üblich, der hohe Trash-Faktor. Für den Tier-Horror ist es also nicht ungewöhnlich, auf filmische Hochgenüsse zu verzichten und stattdessen leichte Kost anzubieten. Leichte Kost vor allem, weil oft Stereotypen verwendet werden, die Geschichte an fünf Fingern abgezählt werden kann und die Monster den Machern immer wieder Probleme bereiten. Mit dem modernen CGI muss man zwar keine Pappschachteln mehr vergewaltigen, um dem Zuschauer die Illusion eines tierischen Ungeheuers zu vermitteln, viele Fans des Genre fanden die alte Arbeit aber ehrlicher und kunstvoller. Beim CGI beginnt dann auch das erste Problem des Films. Wenn man den Kraken das erste Mal zu Gesicht bekommt denkt man noch:“ Wow! Gut gemacht“. Diese Aussage muss man dann aber schon nach kurzer Zeit zurücknehmen, da die Darstellung des Ungeheuers doch schlecht ist und immer schlechter wird. Für den Trash-Faktor ist das natürlich nicht sonderlich schlecht. Auch die Story hat so ihre Tücken. Eine Geschichte ist zwar vorhanden, die ist auch interessant gestaltet, ein richtiger Funke will aber nicht überspringen. Vielleicht weil man sich zu sehr mit teils sinnfreien Dialogen beschäftigen muss, die den Unterhaltungswert drücken. Takács versucht aber immerhin alles, um den Betrachter bei der Stange zu halten. Die weibliche Doktorin des Forschungsschiffs rennt meist im Bikini rum, und lässt so auf ihre naturwissenschaftlichen Vorzüge schließen. Auch versucht Takács spannende Momente einzubauen, die aber nicht ausreichen, um den Bogen dauerhaft aufrecht zu erhalten. Der Film plätschert so dahin und wird ab und zu mal von bereits angesprochenen CGIs und recht blutigen Effekten am Leben gehalten.

Auch nicht besonders gelungen sind die Unterwasseraufnahmen im trüben Nass. Diese haben ja schon den ein oder anderen Film mit durchwachsener Story gerettet, hier funktioniert das Ganze aber leider nicht. Was einzig und allein funktioniert ist der Unterhaltungswert aus Sicht eines Trash-Fans. Mit den angesprochenen CGI-Effekten, einer Krake, die wie ein Schwein quietscht, oder auch Szenen wo Menschen erst mal ins Wasser springen wenn sie die Krake sehen, um die Spannung zu erhöhen, taugt der Film ohne Frage. Party-Film-Eignung ist also vorhanden, und die Gewissheit, dass „Deadly Water“ mit jedem Bierchen besser wird.

Somit ist „Deadly Water“ sicherlich nicht was für Jedermann, aber sicherlich etwas für Freunde des seichten Tier-Horrors, die ja mit Sicherheit auch zur Zielgruppe von Tibor Takács gehören. Die Story hätte zwar besser funktionieren können, da das sich das Ganze interessant anhört, tut sie aber nicht. Zuviel Gelaber, zu unscheinbare Darsteller und zu viel Computeranimation lassen „Deadly Water“ nicht über dem Tellerrand der trashigen Tier-Horror-Suppe hinausblicken.

Deadly Water  Deadly Water

DVD

Für das Review lag uns lediglich die Presse-DVD vor, die sowohl bild- als auch tontechnisch in ihrer Qualität gemindert wurde. Da es aus dem Hause E-M-S stets gute technische Qualität gibt, kann davon ausgegangen werden, dass dies auch bei diesem Film so ist.

Auf der Verkaufsversion der DVD befinden sich nach Angabe des Herstellers folgende Extras:

– Originaltrailer deutsch

– Originaltrailer englisch

– Making of "Deadly Water" mit dt. Uts. (15.36 Min.)

– Riesenkraken & Versunkenen Schätzen (Text-gesprochen)

Bewertung

Splatter Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water
Spannung Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water
Story Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water
Ekelfaktor Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water
Atmosphäre Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water
Ton
Bild
Extras
Gesamt Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water  Deadly Water

Ähnlicher Film:

  • Octalus – Der Tod aus der Tiefe

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