Der Hund von Baskerville

Der Hund von Baskerville

Informationen

OT:The Hound Of The Baskervilles

ca. 102 Minuten

GB 1988

Regie

  • Brian Mills
Darsteller

  • Jeremy Brett
  • Edward Hardwicke
  • Raymond Adamson
  • u.a.

Der Hund von Baskerville

Story

Vor einigen Jahrhunderten wurde Sir Hugo Baskerville von einem Geisterhund getötet und seitdem gibt es einen Fluch in der Gegend, der die Menschen davon abhält des nachts das alte Moor zu betreten. Der Mythos um den Fluch ist heutzutage allerdings nicht mehr so allgegenwärtig, wie er einst war, dass soll sich aber bald ändern.

Denn in der Nähe des Moors wird die Leiche von Sir Charles Baskerville gefunden und Spuren lassen darauf deuten, dass der Tod durch einen riesigen Hund verursacht wurde. Dies lässt Sir Henry, den jungen Erben der Baskervilles, nicht unberührt und er macht sich arge Sorgen um sein Leben, weswegen er Sherlock Holmes bittet, sich um den Vorfall zu kümmern.

Der Privatdetektiv nimmt sich des Falles an und schickt vorerst seinen Assistenten, Dr. Watson, voraus, um einige Recherchen einzuholen. Dieser entdeckt dann in der Tat auch einige ungewöhnliche Dinge, die vor allem mit den Bewohnern der näheren Umgebung zu tun haben. Dr. Mortimer kommt ihm ebenso seltsam vor wie der geheimnisvolle Naturforscher Stapelon und auch die Frage nach einem entflohenen Sträfling beschäftigt ihm. Zudem ist abends eine Silhouette eines geheimnisvollen Fremden zu sehen…

Kritik

Verfilmungen, die sich mit dem Hund von Baskerville beschäftigten, gab es ja zwischen 1939 und 2002 viele, um genau zu sein sieben Stück, doch Brian Mills Variante dürfte mit zu den besten gehören und das obwohl der Film eigentlich „nur“ eine Fernsehproduktion ist. Dies ist dem Betrachter allerdings egal, denn er wird genau so unterhalten, wie er sich das vorstellt. Es gibt eine Menge Spannung, eine solide Horroratmosphäre und natürlich auch die Geschehnisse rund um die Detektive, die ohne Frage das Salz in der Suppe sind.

Eigentlich weiß man zu keinem Zeitpunkt, dass Ende mal ausgeschlossen, wer inwiefern in die Sache um den Mord involviert ist und wie das Ganze enden wird. Es gibt jede Menge, gut durchleuchtete Charaktere, die für eine Menge Verwirrung und Unterhaltung sorgen. Die Stimmung, die sich in dem Film breit macht, ist passend und wird häufig von einigen Gruselszenen unterbrochen, die es durchaus in sich haben. Freunde des Splatters werden mit dieser FSK 6 DVD sicherlich keine Freude haben, aber bei guten Horror-/ Gruselfilmen muss das Blut ja nicht immer in Strömen fließen. Die Angst in „Der Hund von Baskerville“ wird nicht vor dem Auge, sondern im Kopf aufgebaut und dies mit wirklich gelungenen Stilmitteln und schönen Bildern.

Ebenso gut zu betrachten sind die Protagonisten, die allesamt solide spielen und einen so in eine längst vergessene Zeit versetzen. Der Meisterdetektiv wird von Jeremy Brett hervorragend gespielt und sein Kollege Dr. Watson wird von Edward Hardwicke mindestens genau so gut auf den Bildschirm gebracht. Leider spielt Jeremy Brett über weite Strecken nicht mit, aber wenn sein Kollege im Bild ist, wird dies schnell vergessen, da Hardwicke in seiner Rolle wirklich glänzt.

Somit kann man zum Schluss kommen, dass „Der Hund von Baskerville“ eine wirklich gute Verfilmung um den Meisterdetektiv ist, die auf der rundum gelungenen Polyband DVD wirklich Spaß macht. Wie gesagt ist es kein Film für die Splatterfraktion, allerdings ein guter Krimi mit nicht gerade wenigen Gruselkomponenten.

Bewertung

Splatter Der Hund von Baskerville
Spannung Der Hund von Baskerville
Story Der Hund von Baskerville
Ekelfaktor Der Hund von Baskerville
Atmosphäre Der Hund von Baskerville
Gesamt Der Hund von Baskerville

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