Die Triffids

Informationen

Drehland GB
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 180 Minuten
Regie Nick Copus
Darsteller Dougray Scott Joely Richardson Eddie Izzard Brian Cox u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 12
Die Triffids

Story

Seit vielen Jahren sind die Triffids nicht aus der Energiegewinnung der Menschen wegzudenken. Aus den großen Blumen wird das Öl gewonnen, was die Menschheit zum Verbrauch benötigt. Dank der fleischfressenden Pflanzen konnte das Weltklima verbessert werden. Die Pflanzen wurden von Gentechnikern weiterentwickelt, können kommunizieren und verfügen sogar über so etwas wie Intelligenz.

An einem Tag, der als besonderes Ereignis erwartet wird, ändert sich alles. Ein erwarteter Sonnensturm ist wesentlich stärker als angenommen und führt dazu, dass ein Großteil der Menschheit erblindet. Das gleißende Licht raubt fast der gesamten Bevölkerung das Augenlicht.

Denjenigen, die das Naturspektakel unbeschadet überstehen, stehen schlimme Zeiten bevor. Nicht nur, dass die Blinden mit allen Mittel versuchen, einen Sehenden zu beanspruchen, die Triffids sind aus ihrer Gefangenschaft befreit worden. Jetzt machen sie die Straßen sicher und gieren nach Fleisch. Nach Menschenfleisch…

Die Triffids  Die Triffids

Kritik

„Die Triffids“ sind keine Unbekannten im Filmgeschäft. Bereits in den 60er Jahren gab es eine Verfilmung der Materie namens „Blumen des Schreckens“. Anfang der 80er gab es sogar eine TV-Serie zu dem Science-Fiction Roman von 1951. Die hier besprochene Verfilmung von 2009 ist eine Mischung aus Film und Serie. Es sind zwei zusammenhängende 90minüter. Produziert von der BBC.

Bei Fernsehproduktionen aus dem Science-Fiction Bereich ist das ja oft so eine Sache. Es mangelt oftmals an Qualität. Bei „Die Triffids“ bemerkt man aber bereits zu Beginn, dass das hier nicht der Fall ist. Von der ersten Minute an weiß der Film den Betrachter in seinen Bann zu ziehen. Vorausgesetzt natürlich, dass man ein klein wenig auf Fiktionales steht.

Denn die Geschichte ist alles andere als herkömmlich. Man befindet sich recht weit in der Zukunft. Die Erderwärmung ist längst Geschichte, da man in den grünen Protagonisten des Films eine segenreiche Energiequelle gefunden hat. Dumm nur, dass die Pflanzen damit nicht so recht einverstanden sind.

Das klingt sicherlich erst mal komisch, ist aber interessant und in der Umsetzung sehr gut gelungen. Es gibt viele CGI animierte Pflanzen, die als gelungen bezeichnet werden können. Im Original von 1962 sah man ein manches Mal noch, dass sich Menschen in ein Blumenkostüm geschwungen haben, um so Terror zu verbreiten. Bei „Die Triffids“ ist dies nicht mehr der Fall. Alles kommt aus dem Computer, sieht aber viel echter und viel besser aus als beim Original.

Nach dem spannenden Start zieht es sich etwas. Es ist zwar immer noch eine apokalyptische Grundstimmung vorhanden, die Geschehnisse nehmen aber deutlich ab. Es wird viel geredet. Dadurch, dass in der Neufassung auch einige andere Themen behandelt werden, kommt einiges an Zeit zusammen, welche die 180 Minuten Spieldauer durchaus rechtfertigen. Man hätte aber auch gut und gerne einige Dialoge streichen können, um so etwas mehr Tempo im Film zu haben.

Die Darsteller spielen ihre Rollen solide. Dougray Scott („Dr. Jekyll and Mr. Hyde (2008)“), der in der Hauptrolle den Pflanzenexperten spielt, ist mit seiner Rolle leider etwas überfordert, was man ein manches Mal sieht. Ansonsten bekommt man aber ordentliche Leistungen geboten.

Nach der Betrachtung von „Die Triffids“ muss man feststellen, dass der Film zwar anders als sein Original „Blumen des Schreckens“ ist, aber überzeugen kann. Er ist über die gesamten 180 Minuten spannend, recht abwechslungsreich und teilweise höchst intensiv. Somit kann er auch uneingeschränkt empfohlen werden.

Die Triffids  Die Triffids

DVD

Bild und Ton der DVD, aus dem Hause Polyband, sind einwandfrei. Das Bild ist sehr scharf und der Ton klar und gut dosiert. Der Film befindet sich auf zwei DVDs, jeweils eine für 90 Minuten. Auf Disc 2 gibt es obendrein ein paar Extras, die ebenso sehenswert sind, wie es der Hauptfilm ist. Sie setzten sich aus einem Making Of (34:05 Minuten) und Deleted Scenes (06:16 Minuten) zusammen.

Bewertung

Splatter Die Triffids
Spannung Die Triffids
Story Die Triffids
Ekelfaktor Die Triffids
Atmosphäre Die Triffids
Tonqualität Die Triffids
Bildqualität Die Triffids
Zusatzmaterial Die Triffids
Gesamteindruck Die Triffids

Ähnlicher Film:

  • Pflanzen des Schreckens

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