From Dusk Till Dawn

Informationen

OT:From Dusk Till Dawn

ca.104 Minuten

USA 1996

Regie

  • Robert Rodriguez
Darsteller

  • George Clooney
  • Quentin Tarantino
  • Harvey Keitel
  • Juliette Lewis
  • Salma Hayek
  • Tom Savini
  • u.a.

From Dusk Till Dawn

Story

Die Geckobrüder sind zwei berüchtigte Gewaltverbrecher und ziehen eine blutige Spur durch den Westen der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie sind auf der Flucht vor dem Gesetzt, da sie aus einem Hochsicherheitsgefängnis fliehen konnten. Seth und Richard haben mittlerweile den Bundesstaat Texas erreicht und planen sich, mit etwas Kleingeld, nach Mexiko abzusetzen um dort unterzutauchen.

In Mexiko wartet ihr Freund Carlos, der den beiden gegen einen gewissen Preis Asyl geben will. Doch das Problem der Beiden ist es über die schwer bewachte Grenze zu kommen. Seth, der Anführer der Brüder, hat aber einen Plan und kurzerhand entführen sie Jacob, einen ehemaligen Priester, mit seinen beiden Kindern Kate und Scott, der adoptiert ist. Die drei waren mit ihrem Campingwagen unterwegs und machten kurz einen Halt in einem Motel, der ihnen zum Verhängnis wurde. Die fünf machen sich nun mehr oder weniger freiwillig auf zur Grenze, damit die verbrecherischen Brüder in die Freiheit flüchten können.

Der Grenzübergang klappt, wenn auch sehr knapp, da Jacob ein gutes Herz hat und Angst um seine Kinder. In Mexiko angekommen, fahren sie ein paar Meilen bis sie zu einer abgelegenen Bar, dem „Titty Twister“, gelangen die als Treffpunkt zwischen den beiden Verbrechern und ihrer Kontaktperson gedacht ist. Allerdings war das Treffen für den frühen Morgen geplant und die Tatsache das die Nacht gerade beginnt veranlasst die fünf, sich erst mal richtig in dieser komischen Spelunke zu amüsieren. Die Geckos beginnen sich erst mal ein paar Whiskys zu genehmigen und die drei Entführten sollen von dem Gesöff auch nicht verschon bleiben.

Plötzlich taucht in der Bar, die ausschließlich für Trucker und Rocker gedacht ist und dementsprechend leichbekleidet Frauen rumtanzen, eine sehr hübsche und exotische Frau auf, die einen Tanz aufführt und Richard, in ihrer knappen Bekleidung, scharf macht. Sie führt einen Schlangentanz auf aber als dieser beendet ist wird passiert etwas was selbst die rauen Brüder in eine leichte Angst versetzt. Die hübsche verwandelt sich, wie auch einige andere Angestellte, in einen Vampir. Diese fallen dann über die Gäste her und richten ein grausames Blutbad an. Eine Kampf gegen eine übermächtige Armee beginnt, der so plötzlich kam und ausweglos scheint…

Kritik

Dies ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, den ich sicherlich schon 10 mal geguckt habe und es bestimmt noch das einige mal machen werde. Er besitzt heute schon zurecht einen Kultstatus und sucht aufgrund seiner nicht hollywoodgerechten Art seines gleichen. Er fängt als Roadmovie an und nach circa einer Stunde wird ein meisterhafter Splatterfilm aus ihm. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich ihn das erste mal, recht zufällig, geguckt habe. Ich befand mich 1997 auf einem Lehrgang und eines Abends legte ein Lehrgangsteilnehmer das Video ein. Ich fragte ob dies der Vampirfilm sei, über den ich schon etwas gehört hatte und nach einer viertel Stunde guckten mich alle fragend an was ich denn da gehört hätte. Als die erste Stund aber rum war saßen die Kritiker mit großen Augen und offenen Mündern da, weil der Film anfangs nach alles anderen als einem Vampirfilm aussieht.

Tarantino ist hier zusammen mit dem Hauptregisseur das gelungen was andere Filmemacher schon vergeblich versucht haben. Die Mischung zweier Filmgenres die sowohl auf dem einen als auch dem anderen Gebiet zu überzeugen wissen. Die aufgebaute Spannung und die Atomsphäre sind einfach fantastisch und wechseln sich im Film in einer Art ab, die ich so noch nie gesehen habe.

Die Schauspieler sind wie in allen Tarantinofilmen fantastisch und auch namhaft. Jeder der George Clooney in der Arztserie, in der er auf Pro7 mitwirkt, noch belächelt hat wird ihn in diesem Film in einem anderen Licht sehen. Er spielt den obercoolen Verbrecher, der nicht nur brutal sondern auch überdurchschnittlich intelligent ist. Neben „Coolney“ glänzen Tarantino selbst als psychopatischer Bruder, Salma Hayek als bildhübsche Schlangentänzerin die zum Vampir mutiert und sogar der Splatterpabst Tom Savini als Sexmaschine. Die Schauspieler sind allesamt fantastisch anzugucken und sie sind es die diesen Film neben den fantastischen Effekten so gut machen.

Ich möchte noch kurz darauf hinweisen das in Deutschland eine FSK 16 Fassung unterwegs ist die über 10 Minuten kürzer ist als die 18er und daher kaum zu genießen.

Bewertung

Splatter 4_5.gif
Spannung 4_5.gif
Story 5.gif
Ekelfaktor 4.gif
Atmosphäre 5.gif
Gesamt 5.gif

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