Hybrid

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 91 Minuten
Regie Eric Valette
Darsteller Shannon Beckner Oded Fehr Ryan Kennedy Melanie Papalia u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 12
Hybrid

Story

Eines Nachts kommt es zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Dies ist nichts Ungewöhnliches, doch die Art und Weise wie es passiert ist schon. Kurz darauf wird das nicht registrierte Unfall-Vehikel in eine Werkstatt gebracht, wo Tilda und ihr Kollege Bobby bald merken, dass mit der Karre etwas nicht stimmt.

Und in der Tat: Der Bolide ist kein gewöhnliches Fortbewegungsmittel aus Blech, sondern hat wohl einen organischen Ursprung. Die Tatsache, dass das Ding die Farbe, Form und Marke wechseln kann, scheint ebenso beängstigend wie die unstillbare Mordlust des Hybriden…

Hybrid  Hybrid

Kritik

Ja Leute. Was soll man dazu sagen? Das Geschriebene klingt sicherlich ebenso bescheiden, wie es der Film ist. „Hybrid“ ist eine Verkettung von filmischen Unzulänglichkeiten, die es einem schwer machen, sich das Trauerspiel über die gesamte Spielzeit reinzupfeifen.

Am schwerwiegendsten ist sicherlich, dass der Film kaum über Spannung verfügt. Er dümpelt so vor sich hin, ohne große Momente, ohne Tempo und Spritzigkeit, ohne Atmosphäre und interessante Ideen. Und das, obwohl die Geschichte alles andere als normal ist und im Prinzip eine Menge Potential mitbringt.

Denn das Auto ist kein normales. Ohne zu viel vorwegzunehmen kann man sagen, dass es sich nicht um Auto-Phänomene handelt, die bereits in Horror-Filmen thematisiert wurden. „Christine“ war anders. „Blood Car“ sowieso und „No Way Up“ auch. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass auch alle anderen Filme, die irgendetwas mit einer automobilen Bedrohung zu tun haben, anders sind. Denn „Hybrid“ ist in seiner Darstellung schon sehr speziell und ungewöhnlich. Die Logik wird im Plot mit Füßen getreten. Zudem würde sich Charles Darwin bei der vorhandenen Evolutionstheorie wohl im Grabe umdrehen. Hätte er den Film gesehen…

Zugegebenermaßen ist es dennoch ein wenig interessant, dem Geschehen zu folgen. Denn man möchte schon wissen, warum das Auto so ist wie es ist. Man wird bei der Betrachtung aber immer wieder motivationstechnisch zurückgeworfen. Durch Sinnlosdialoge, die stereotypen Rollen, die vernachlässigte Charakterisierung und das Fehlen von Sympathieträgern. Hin und wieder gibt es mal ein paar CGI, die für Aufheiterung sorgen. Aber nicht weil sie besonders gelungen, besonders schlecht oder extrem blutig sind, sondern weil mal etwas passiert. Splattertechnisch passiert so gut wie nichts, was aus der FSK12 Einstufung bereits im Vorhinein ausgemacht werden kann. Optisch gibt es noch 3D Effekte, die allerdings in der 2D Fassung nicht auszumachen sind.

Die Darsteller liefern für einen B-Film eine durchaus brauchbare Leistung ab. Für sie ist nur dumm, dass sie die angesprochenen stereotypen Rollen ausschmücken müssen, die nahezu charakterlos sind und die keiner so recht lieb haben will. Deswegen gehen einem die Mitspielenden auch am Heckspoiler vorbei.

Regisseur Eric Valette, der bereits einige unbedeutende Filme gedreht hat, schafft es nicht das durchaus vorhandene Potential abzurufen. Er hat den B-Streifen todernst in den Kasten gebracht, was nachweislich ein Fehler war. Etwas Trash hätte dem Film und der Geschichte gut getan. Der Humorgehalt sinkt hier daher auch gegen null. Da bleibt nicht viel Positives übrig. Sicherlich gibt es schlechtere Filme als „Hybrid“, der Auto-Horror-Film langweilt einen aber arg und das ist es ja nicht unbedingt was man will, wenn man sich eine DVD in den zugehörigen Abspieler legt.

Hybrid  Hybrid

DVD

Das Bonusmaterial der DVD kann sich sehen lassen. Es gibt fünf Featurettes: “Under The Hood” (10:09 Minuten), “The Look” (7:49 Minuten), “The Cars” (1:25 Minuten), “The Special Effects” (2:34 Minuten) und “The Stunts” (11:01 Minuten). Weiter gibt es vier Interviews (12:12 Minuten), einen B-Roll (20:32 Minuten), den Trailer zum Film, eine Trailershow und zwei Trailer, die beim Start der DVD abgespielt werden. Bild und Ton der Silberscheibe sind grundsolide.

Bewertung

Splatter Hybrid
Spannung Hybrid
Story Hybrid
Ekelfaktor Hybrid
Atmosphäre Hybrid
Tonqualität Hybrid
Bildqualität Hybrid
Zusatzmaterial Hybrid
Gesamteindruck Hybrid

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