Killjoy 3

Killjoy 3

Informationen

Drehland
  • China
  • USA
Drehjahr 2010
Laufzeit ca. 78 Minuten
Regie John Lechago
Darsteller Trent Haaga Victoria De Mare Al Burke Darrow Igus u.a.
Bild 16:9 Widescreen
Ton DD2.0
Sprachen Englisch
Untertitel
LC 1
FSK Not Rated
Killjoy 3

Story

In China wird mit einem amerikanischen Professor irgendein Ritual durchgeführt, bei dem dämonische Figuren herbeigeholt werden. Einer fieser als der andere und offensichtlich sind alle zum Töten bereit.

Viele tausend Kilometer davon entfernt feiert eine kleine Gruppe von Studenten gerade eine Party in einem Haus. Die vier Studierenden feiern ordentlich und wundern sich am nächsten Tag, dass da eine Art Päckchen vor der Tür liegt. Sie meinen, dass es für ihren Professor bestimmt ist, wickeln es aber trotzdem aus und entdecken einen uralten Spiegel. Dieser wird natürlich direkt an die Wand gehangen, was sich im Nachhinein als großer Fehler rausstellen soll. Denn der Spiegel ist der Weg in eine mysteriöse Parallelwelt. Eine Welt voller Pein, Schmerz und fiesen Kreaturen…

Killjoy 3  Killjoy 3

Kritik

„Killjoy“… wer kennt sie nicht? Die Filmreihe aus dem Hause Full Moon, einen amerikanischen Billiglabel vom B-Movie-Fanatisten Charles Band. Viele werden sie sicherlich nicht kennen, da sie niemals in Deutschland eingeführt wurden. Es sei den als US-DVD. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass nicht mal der Autor dieses Textes die beiden Vorgänger zu „Killjoy 3“ kennt…

Und so geht man dann einigermaßen behutsam an einen solchen Streifen ran. Ohne große Erwartungen, denn es kann ja schließlich sein, dass das fehlende Hintergrundwissen das Filmvergnügen vermiest. Nach dem Einlegen der DVD und dem Starten merkt man davon aber nichts. Bereits nach einigen Sekunden wird eine Kreatur erschaffen, die sehr gruselig aussieht. Diese kreiert dann weitere Monster, quasi ein paar dämonische Freunde. Alle waren offensichtlich schon mal mit von der Partie und lassen einen auf ein schauriges, fieses Filmchen hoffen. Der Anfang macht auf jeden Fall schon mal Spaß. Man erkennt auch die Handschrift des Produzenten Charles Band. Für Anhänger des Filmschaffenden ist das keine schlechte Vorraussetzung.

Nach dem Beginn in Fernost geht es ins Studentenwohnheim in die Staaten. Man merkt, dass alles ziemlich billig angelegt ist. Die Dialoge sind hölzern, die jungen Darsteller reichlich untalentiert und das Drehbuch wirkt hier stellenweise hanebüchen. Regisseur John Lechago, der noch an keinem bekannteren Film-Werk gearbeitet hat, versteht es ganz gut, das Geschehen auf minimalen Raum so zu gestallten, dass keine Langeweile aufkommt. Zudem huldigt er seinem Chef, in dem er die Studenten einen „Puppet Master“ Teil im TV gucken lässt.

„Killjoy 3“ ist durchaus trashig angelegt. Alles ist schön billig gemacht. Der Film erinnert unweigerlich an Genre-Beiträge wie „Es“, „A Nightmare On Elm Street“ oder natürlich auch andere Filme aus dem Hause Full Moon. Es gibt einige visuelle Effekte, die sehr billig aussehen. Eine unappetitliche Essens-Szene und sogar eine Handvoll blutige Einlagen. Aber auch hier wird übertrieben (und gespart), was das Zeug hält – was das Ganze nicht so schlimm wirken lässt.

Spannend ist es zwar nicht oft, ab und an wird es aber mal etwas atmosphärisch. Und da alles minimalistisch angelegt ist, ist das durchaus erstaunlich. Auf Actionszenen wird größtenteils verzichtet. Wohl weil die Geld kosten. Dafür gibt es typischerweise mehr Dialoge, die mit zunehmender Dauer auch zunehmen. Dadurch relativiert sich der gute Eindruck vom Beginn etwas, ohne das der Film aber richtig schlecht wird. Klar… Leute, die gerne Hollywood-Blockbuster gucken, werden hier das Gegenteil behaupten. Freunde des B-Films haben aber schon zahlreiche andere Beiträge gesehen, die einschläfernder sind.

Da man bei „Killjoy 3“ solide Unterhaltung geboten bekommt, die durchaus kurzweilig ist, kann man den Streifen problemlos empfehlen. Falls man mal durch Zufall, oder sogar durch Absicht, an die US-DVD kommt, sollte man zuschlagen. Und dadurch, dass man im Film auch genügend Hintergrundinformationen geboten bekommt, braucht man nicht zwingend erst mit „Killjoy“ und „Killjoy 2“ beginnen um die Zusammenhänge zu verstehen.

Killjoy 3  Killjoy 3

DVD

Das Bild der DVD geht völlig in Ordnung und auch der Sound ist solide. Zwar nur in Stereo vorhanden, dafür aber mit ein paar netten Effekten versehen. Als Bonus gibt es auf der DVD, aus dem Hause Full Moon, acht Trailer, ein Behind The Scenes From China (16:19 Minuten) und ein „Killjoy Behind The Szenes“ (11:57 Minuten) zur Betrachtung. Ebenso wie beim Film, handelt es sich hier um grundsolides Material.

Bewertung

Splatter Killjoy 3
Spannung Killjoy 3
Story Killjoy 3
Ekelfaktor Killjoy 3
Atmosphäre Killjoy 3
Tonqualität Killjoy 3
Bildqualität Killjoy 3
Zusatzmaterial Killjoy 3
Gesamteindruck Killjoy 3

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