King Kong lebt

King Kong lebt

Informationen

OT:King Kong Lives

ca.105 Minuten

USA 1986

Regie

  • John Guillermin
Darsteller

  • Brian Kervin
  • Linda Hamilton
  • John Ashton
  • u.a.

King Kong lebt

Story

King Kong hat die Dauerbombardierung und den Sturz vom Hochhaus wieder erwarten überlebt und liegt seitdem, was immerhin schon 10 Jahre her ist, in einer Universitätsklinik im Koma. Momentan verschlechtert sich sein Zustand allerdings und den Ärzten ist klar, dass ihn nur ein künstliches Herz retten kann. Ein solches Herz ist zwar vorhanden, eine Operation kann aber dennoch nicht durchgeführt werden, da für sie eine große Menge Affenblut notwendig ist. Man hat zwar künstliches Plasma vor Ort, dies kann aber nicht ohne natürliche Stoffe verabreicht werden.

Viele Kilometer entfernt ist ein kantiger Forscher gerade dabei einen Riesenaffen zu fangen. Glücklicherweise erfahren die amerikanischen Forscher von dem Fang des weiblichen Affen und können nach einer harten Verhandlung veranlassen, dass das Tier nach Amerika verschifft wird. Unter einem großen Medienspektakel wird der Queen Kong Affe in New York empfangen und wenig später erfolgt die erfolgreiche Herztransplantation an King Kong.

Allerdings ist der Erfolg und die damit verbundene Euphorie nur von kurzer Dauer, denn die beiden Riesenaffen können gemeinsam flüchten. Ein Ärzteteam, dass vom Militär unterstütz wird, macht sich auf die Suche nach den beiden und kann das Weibchen schließlich fangen. Doch King Kong bleibt weiter unauffindbar, was nicht nur für die Forscher schlecht ist. Wenn sein Kunstherz nicht überprüft wird, muss der Riesenaffe in kurzer Zeit sterben…

Kritik

Hätten sie King Kong doch in Ruhe sterben lassen … dann müssten wir uns nicht so einen Schund antun, vorausgesetzt man guckt sich den Streifen freiwillig an. King Kong hat seinerzeit ohne Frage eine große Faszination auf das Publikum ausgeübt, doch was sich die Macher dabei gedacht haben ihn mit Queen Kong und letztlich auch einem Baby Kong zu verstärken, ist wohl eine berechtigte Frage, da alles irgendwie etwas lächerlich gemacht wird, ohne witzig zu sein.

Der Plot fängt ja noch ganz interessant an, da man keinen blassen Schimmer hat warum der Riesenaffe noch lebt und warum er 10 Jahre unter Verschluss gehalten wurde. Man schaut interessiert zu, wie Lösungsmöglichkeiten für eine Operation gesucht und gefunden werden und als die OP durchgeführt ist, wird es höllenlangweilig. Nichts macht richtig Sinn und unterhaltend ist das restliche Material ganz sicher nicht. Einen gewissen Unterhaltungswert werden sicherlich nur Freunde des Edeltrash finden, denn die Animationen sind für das Produktionsjahr wirklich unter aller Sau. Zwar ist die King Kong Puppe recht gut gelungen, doch alles in seiner Umgebung, dass gleichgroß ist und nur kleiner dargestellt wird, wirkt so etwas von unecht, wie man es eigentlich nur aus billigsten Produktionen, wie zum Beispiel „Leprechaun 4“ kennt.

Auf wirkliche Spannung wartet man vergebens und von Atmosphäre ist nur selten etwas zu spüren. Schauspieltechnisch fällt eigentlich nur die bekannte Linda Hamilton auf, allerdings nur optisch, ihre Rolle als Forscherin ist hohl und kann dementsprechend auch nicht gut umgesetzt werden. Der Rest der „Affenbande“ spielt unauffällig, was aber durchaus logisch ist, da die Affen ja im Mittelpunkt stehen sollen.

Das Einzige, was einigermaßen positiv ist, ist das die DVD Version von Best Entertainment mal nicht geschnitten ist. Sie ist zwar nur mit einem FSK 12 versehen, hat aber doch ein, zwei blutige Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das „Durchbrechen“ eines Menschen. Das sieht zwar recht albern aus, könnte aber durchaus bei dem ein oder anderen ein Ekelgefühl auslösen. Wo wir schon mal dabei sind, kann an dieser Stelle auch direkt erwähnt werden, dass die Bild- und Tonqualität der Silberscheibe nicht sonderlich gut sind und mit der Videoqualität verglichen werden können. Als Extras gibt es Bio- und Filmografien der Schauspieler und des Regisseur sowie eine Synopsis. Das Zusatzmaterial ist ebenso lohnend, wie der Film an sich, von dem man möglichst die Finger lassen sollte. Vielleicht kann man ihn sich mal an einem verregneten Sonntagnachmittag antun, wenn er mal wieder auf Kabel 1, Pro 7 oder Sat 1 wiederholt wird.

Bewertung

Splatter King Kong lebt
Spannung King Kong lebt
Story King Kong lebt
Ekelfaktor King Kong lebt
Atmosphäre King Kong lebt
Gesamt King Kong lebt

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