Nackt unter Kannibalen

Informationen

OT:Emanuelle e gli ultimi Cannibali

ca.87 Minuten

Italien 1977

Regie

  • Joe D’Amato
Darsteller

  • Laura Gemser
  • Susan Scott
  • Gabriele Tint
  • u.a.

Nackt unter Kannibalen

Story

Die Sensationsreporterin Emanuelle ist im Auftrag ihrer Zeitung in geheimer Mission in einer Psychiatrie. Sie kann sensationelle Fotos von einem Mädchen machen, dass einer Schwester die Brust abgebissen hat. Dieses Mädchen hat eine Tätowierung, die drauf schließen lässt das sie aus einer kannibalischen Sekte kommt. Eigentlich ist der Kannibalenstamm der diese Tätowierungen vornahm ausgestorben und das macht Emanuell richtig wissensdurstig.

Sie vermutet jetzt auch das die Story eine Sensation werden könnte und ihr Anerkennung und Reichtum beschert. Deswegen sucht sie Mark Lester auf, der Experte auf dem Gebiet des Kannibalismus ist. Die beiden machen sich auf in das Gebiet des Amazonas um nach dieser längst verschwunden gedachten Kannibalenrasse zu suchen. Zusammen mit einem gemischten Grüppchen müssen Emanuelle und Mark die ersten Rückschläge hinnehmen. Das lebenswichtige Boot verschwindet und nachdem sie den ersten Kontakt mit den Menschenfressern hatten wird ihr Team immer kleiner. Emanuelle interessiert jetzt nicht mehr die Geschichte nach der sie recherchiert hat sondern das nackte Überleben, die Kannibalen sind natürlich anderer Auffassung…

Kritik

Wie man sicherlich bemerkt, handelt es sich bei diesem Streifen um eine Vermischung der beiden Genre Kannibalen- und Erotikfilm. Emanuelle ist die Person, die auch schon in der gleichnamigen Filmreihe mitgespielt hat und wird auch wieder von der attraktiven Laura Gemser gespielt wird.

Wer Joe D´Amato kennt, der weiß auch sicherlich was auf einen zukommt. Der Film ist sehr auf die alten Filme der „Black Emanuelle“ zugeschnitten und meistens muss man beobachten wie die Protagonisten sich lieben. Das mag ja nicht schlecht sein aber eigentlich habe ich mir diesen Film zugelegt um ein paar fressende Kannibalen zu beobachten. Diese gibt es zwar auch, sie geraten aber ehr in den Hintergrund des Films.

Die Vermischung der Genres kommt mit Sicherheit daher, weil in den 70er Jahren sowohl die „Black Emanuelle“ als auch die Kannibalenstreifen erfolgreiche Filme waren. Ob dieser Film auch erfolgreich war weiß ich nicht, ich kann es mir aber eigentlich nicht vorstellen.

Im Film selber geht es recht langweilig zu und auch die Menschenfresser kommen recht spät vor die Kamera um einige Eindringlinge zu verspeisen. Das Ende ist dann so ziemlich das Hinterletzte, ich will aber nicht zuviel verraten…

Bringen wir es auf den Punkt: „Nackt unter Kannibalen“ ist ein Film, der absolut überflüssig ist, schlechte aber gutaussehende Schauspieler hat, eine langweilige Story besitzt die mit einigen Goreszenen interessanter werden soll und der dem Betrachter genau das zeigt, was er nicht sehen will.

Bewertung

Splatter Nackt unter Kannibalen
Spannung Nackt unter Kannibalen
Story Nackt unter Kannibalen
Ekelfaktor Nackt unter Kannibalen
Atmosphäre Nackt unter Kannibalen
Gesamt Nackt unter Kannibalen

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