Nightmare In A Damaged Brain

Informationen

OT:Nightmare

ca.95 Minuten

USA 1981

Regie

  • Romano Scavolini
Darsteller

  • Baird Stafford
  • Sharon Smith
  • C. J. Cooke
  • u.a.

Nightmare In A Damaged Brain

Story

In Georges Kopf tickt es nicht so wie es eigentlich ticken soll, sprich er ist geisteskrank. Der Grund für seine psychischen Störungen ist ein Vorfall, der sich im Kindesalter ereignete. Nun sitzt er in einer geschlossenen Anstalt, wo man neue Medikamente an ihm testet. Aufgrund der guten und vor allem stabilen Entwicklung des Patienten beschließen die verantwortlichen Ärzte George Freigang zu erteilen, um wirklich festzustellen ob die Medikamente angeschlagen haben.

Aber es kommt, wie es kommen muss. Die Ärzte müssen einsehen das sie einen Fehler gemacht haben, als George sich nicht wie abgesprochen, meldet. Das dieser Fehler ein schwerwiegender für viele Unbeteiligte ist, wird schnell klar als die ersten Opfer beklagt werden müssen, die der verrückte George brutal tötet. Er befindet sich auf dem Weg von New York, in seine alte Heimat Florida.

Georges Zustand ist nicht sonderlich gut, da er immer wieder von schrecklichen Alpträumen heimgesucht wird, was ihn zu weiteren Morden treibt. Als er sein Ziel erreicht hat, wird langsam klar was ihn in seine Heimat zurückgetrieben hat. Er beobachtet das Haus seiner Ex-Frau in dem sie mit ihren Kindern und ihrem neuen Freund lebt. George hat vor die komplette Familie umzubringen, um so seine Kindheitserlebnisse zu verarbeiten. Denn seine alptraumhaften Erinnerungen werden immer stärker und er wird wie nie zuvor von den veralteten Gedanken terrorisiert, wie er seinen Vater und ein Prostituiere mit einer Axt erschlug…

Kritik

„Nightmare in a damaged brain“ der in Deutschland am 23.05.1984 unter dem Titel „Nightmare“ beschlagnahmt wurde, ist ein Slasher der sich wirklich sehen lassen kann! Glücklicherweise haben sich einige bekannte Horrorlabel bereit erklärt den Film erneut uncut aufzulegen, sodass auch die heutigen Erwachsenen, die es bis 1984 noch nicht waren, in den Genuss kommen, diesen Film gucken zu dürfen. Ob dies allerdings ein anhaltender Zustand ist, ist fraglich, da der Staat wieder lustig am beschlagnahmen ist …

Von der Story her ist „Nightmare in a damaged brain“ ähnlich der berühmten Filme dieses Subgenres, wie zum Beispiel “Der New York Ripper“ oder auch „Maniac“. Schlicht geht es aus einem bestimmten Grund von Mord zu Mord, bis sich die Lage schließlich aufklärt. Auch wenn es sich nicht sonderlich spannend anhört, hat der Film etwas, was einen fesselt und gar nicht ans Abschalten denken lässt.

Besonders hervorzuheben ist die absolut brillante Atmosphäre, die einen spüren lässt, was in dem Killer vorgeht. Gepaart mit den immer wieder erscheinenden Kindheitserinnerungen, die sich nach und nach aufbauen um am Ende den waren Grund der Verhaltensstörung des Mörders preiszugeben, ist es einer gelungene Mischung, die den Film sehr sehenswert machen und nicht unbedingt für ein Wohlfühlgefühl sorgen. Aber für diesen Punkt gibt es für die Splatterfans ja einen besonderen Grund sich solche Filme anzugucken, der in diesem Fall von dem Meister der Spezialeffekte, Tom Savini, höchstpersönlich bearbeitet wurde. Die Splatterszenen tauchen zwar nicht übermäßig oft auf, dafür haben sie es aber in sich! Kenner des Films werden mir recht geben wenn ich die erste und letzte Szene des Films als besonders gelungen erwähne! Ich sage nur hart, hart, hart und sicherlich der Grund der Beschlagnahmung!

Auch gelungen fand ich das Agieren der Schauspieler, sowie die Filmmusik. Ein paar kleine Abstriche muss ich hier allerdings machen, da mir zum einen der kleine Junge, der eine art Hauptrolle spielt, etwas auf die Senkel gegangen ist und zum anderen weil die Musik manchmal Frequenzen erreicht, die so hoch sind, dass sie fast Schmerzen im Kopf verursachen. Die beiden Punkte sind aber sicherlich Geschmacksache. Einen wirklich negativen Aspekt gibt es dann aber leider dennoch! Einige Szenen sind meiner Meinung nach etwas zu aufgebläht, was zur Folge hat das einem über mehrere kurze Strecken etwas langweilig wird. Aber glücklicherweise hält sich das einigermaßen in Grenzen und bei solchen Filmen weiss man ja das nach jeder langweiligen eine blutige Szene kommt…

Alles in allem ist „Nightmare in a damaged brain“ ein guter Film seines Subgenres und sollte von allen Liebhabern gesehen werden, solange es noch die Möglichkeit gibt.

Bewertung

Splatter Nightmare In A Damaged Brain
Spannung Nightmare In A Damaged Brain
Story Nightmare In A Damaged Brain
Ekelfaktor Nightmare In A Damaged Brain
Atmosphäre Nightmare In A Damaged Brain
Gesamt Nightmare In A Damaged Brain

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